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Outfits & Fashion Personal

7 neue Fakten & ein erster Frühlingslook

Meine Notizen-App auf meinem iPhone ist mein heiliger Gral, wenn es darum geht, kurze Listen zu schreiben, mir kleinere Dinge zu merken und unterwegs zu organisieren. Ein ‘Notizzettel’, welchen ich immer mal wieder ergänze, ist der mit einigen “Fakten über mich”. Der letzte Beitrag mit Fakten ist bereits acht Monate her, es wurde also mal wieder Zeit, euch ein paar persönliche Stories und Anekdoten über mich zu erzählen, die ihr vielleicht noch nicht wusstet. Ich habe bereits schon so einige Posts dieser Art mit euch geteilt – hier von Juni 2017, November 2016, ganz alt aus April 2013 und in meiner About-Sektion.

Ein erster Frühlingslook…

Ich habe zwar noch ein, zwei winterliche Outfits für euch, möchte euch aber keinesfalls diese letzten Fotos aus der Kaiserlodge aus dem November 2017 vorenthalten, die es bisher noch nicht auf den Blog geschafft haben. Ein richtiger, klassischer Outfitpost ist es nicht, vielleicht gefallen euch die stimmungsvollen Bilder ja genauso gut wie mir. Das Outfit funktioniert genauso gut als erster Frühlingslook – ich kann es kaum erwarten, wenn es endlich wieder warm genug für Sweater ohne etliche Schichten darüber ist. Die Details findet ihr wie immer weiter unten, den tollen Sweater und die Bluse habe ich euch direkt zum nach shoppen verlinkt! :)

7 Fakten

1. Faible für Geschwisternamen – Ich habe ein großes Faible für Namen. Wenn ich jemanden neu kennenlerne, man bereits einige Gespräche miteinander hatte und innerhalb irgend eines Kontextes die Frage nach Geschwistern aufkommt, muss ich erfahren, wie sie heißen. Wenn mir jemand erzählt, er kennt Zwillinge, dann will ich unbedingt wissen, für welche “Kombination” sich Eltern entschieden haben. Und wenn ich eine süße Insta-Familie aus den USA, Australien oder Deutschland entdecke, durchforste ich den Feed, meistens den der Mutter, so lange, bis ich herausgefunden habe, wie die zwei, drei, vier oder mehr Kinderchen heißen. Ich liebe es einfach zu erfahren, für welche Kombinationen sich Eltern entschieden haben und ob die Namen zusammen passen, oder nicht.

2. Club-Mate – Vor ein paar Jahren kam der Club-Mate-Trend plötzlich auf. Ich erinnere mich noch haargenau an jene Situation, als ich 2013 mit einigen Freunden auf unserer alljährlichen Nordseefahrt im Ferienhaus saß und das Getränk das erste Mal probierte – und es ganz, ganz schrecklich fand. Für mich schmeckte es danach, wie Zigarettentabak oder ein gefüllter Aschenbecher riecht. Im Anschluss habe ich es alle paar Monate mal probiert und fand es nach wie vor: schrecklich. Immer wieder aufs Neue. Bis ich vor circa drei, vier Monaten plötzlich auf den Trichter kam – und es mir von heut auf morgen einfach schmeckte. Seitdem trinke ich jede Woche mindestens eine Flasche Club-Mate – und das mit Genuss.

3. Mückenstichallergie – Ich bin mit besonders süßem Blut gesegnet und komme aus jedem Sommerurlaub, besonders aus tropischen Ländern, mit einer Menge Mitbringseln nach Hause: 40,50,80 Mückenstichen. Hinzu kommt, dass ich allergisch gegen die kleinen Biester bin und manchmal tellergroße, flächige Ausschläge bekomme, die super heiß und hart werden und erst nach über einer Woche abklingen – von einem einzigen Stich. In meinem Freundeskreis ist bereits bekannt, dass ich besonders anfällig bin – wenn ich an Grillabenden im Sommer in der Menge sitze, wird kein anderer gestochen. Als ich drei oder vier Jahre alt war, waren wir im Sommerurlaub in Spanien, im Clubhotel haben die Eltern ihre Kinder von mir weggezogen, weil sie dachten, ich hätte die Windpocken – dabei waren es ‘nur’ 100-120 Mückenstiche…

4. Blutvergiftung – Da kommen wir gleich zum nächsten Punkt – ich bin sehr anfällig für Blutvergiftungen bzw. Entzündungen, meine schlimmste Erfahrung machte ich… durch einen Mückenstich. Ein simpler Stich am Knöchel führte zu einer anfänglichen Blutvergiftung, drei Wochen Krücken und nicht auftreten können. Auch eingerissene Nagelhaut hat bei mir bereits zweifach zu einer riesigen Entzündung geführt – wirklich super…

5. Sparsamer Modeblogger – Ich führe seit meinem 14. Lebensjahr eine sehr genaue Buchführung über meine Einnahmen und Ausgaben, habe diverse Posten und kann tatsächlich seit 11 Jahren nachvollziehen, wie viel ich so für Essen, Kleidung, Kosmetik, Reisen, Auto, Freizeit und Co. ausgegeben habe. Eine Erkenntnis? Trotz steigendem Verdienst habe ich in den Jahren 2016 und 2017 weniger Geld für Kleidung und Accessoires ausgegeben, als in den Jahren zuvor. Das dürfte nur bedingt an Sponsorings liegen, denn meist sind es ja konkrete Marken, die bestimmte Produkte zur Verfügung stellen und nicht die gesamte Garderobe updaten. Ich denke, es liegt an bewussteren Käufen, weniger Zeit zum Shoppen und last but not least an der Tatsache, dass ein Umzug in eine große Wohnung mit bestimmten Einrichtungsvorstellungen und einige Privatreisen in den letzten Jahren auch ihrGeld kosten. Als Modeblogger dürfte man eigentlich mit mehr Ausgaben in Richtung Kleidung rechnen…

6. Radschlagniete – Ein kurzer Fun-Fact – ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen richtigen Radschlag hinbekommen. Während meine Freundinnen als Kind über die Wiese turnten und vom Handstand über Radschlag, Flic-Flac und Co. alles beherrschten, war ich dazu irgendwie nicht im Stande. Ich bin ziemlich gelenkig, hatte aber immer Schiss vor dem Überschlag und nicht genug Vertrauen in die Kraft meiner Arme.


Lederleggings – Calzedonia (ähnliche Leggings)

Oversize Bluse (new in!) More & More

Pailletten-Sweater (new in!) More & More

Uhr – Fossil

Stiefeletten – Bullboxer

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7. Teilzeit-Vegetarier – Ich war mein Leben lang ein ‘passionierter’ Fleischesser, wenn man das so nennen kann. Ich war mir der Tatsache natürlich immer bewusst, woher das Fleisch kommt und im Zweifel unter welchen Bedingungen. Trotzdem gehörten ein gutes Rinderfilet, Saltimbocca, Burgunderschinken, Carpaccio, Steak oder Lamm stets zu meinen Leibspeisen. Aufgrund unserer zeitweise am Abend eher kohlenhydratarmen Ernährung haben wir fast täglich Fleisch mit Gemüse gegessen und auch in meinem Elternhaus wurde bis vor einigen Jahren an fünf, sechs von sieben Tagen Fleisch konsumiert.

Das hat sich im November um 180° gedreht. Mein Freund und ich haben viele Unterhaltungen über die vegetarische und vegane Ernährung geführt, Punkte wie Moral, Gesundheit und Umwelt kamen immer wieder zur Sprache. Schließlich haben wir von heute auf morgen beschlossen, nur noch ganz selten Fleisch zu essen, es in jenen Situationen dann wirklich zu schätzen und nur noch qualitatives Fleisch (sofern man dies nachvollziehen kann!) zu konsumieren. In diesem Jahr, das fast zwei Monate alt ist, habe ich bisher vier Mal Fleisch gegessen, im November und Dezember in etwa 5,6 Mal. Das ist vergleichsweise wirklich wenig und das Verlangen ist schon seit Beginn irgendwie nicht mehr wirklich da – als hätte sich ein Schalter im Kopf umgelegt. Vielleicht schreibe ich noch mal einen größeren Bericht darüber. Über ein Label oder ähnliches geht es mir bzw. uns übrigens nicht – ich würde mich nie als Vegetarier betiteln, weil ich es einfach nicht bin, selbst wenn meine Ernährung mittlerweile zu 95% vegetarisch ist. Ich möchte den Konsum mehr schätzen, keine enorme Fleischproduktion unterstützen und auch für meinen Körper einen gesünderen Weg wählen. Fun Fact: Es mag auch an anderen Faktoren liegen, aber in den letzten Monaten habe ich ohne Sport oder sonstige Veränderungen gut 5-6kg abgenommen. Und unsere Einkäufe sind günstiger geworden, obwohl wir viel gutes Gemüse und Co. kaufen – weil alle immer meinen, das wäre sooo teuer, sich vegetarisch/vegan zu ernähren. Beides ein kleiner Ansporn?

MRS. BRIGHTSIDE – Fashion, Travel & Lifestyle Blog aus Hamburg & Düsseldorf

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8 Kommentare

  • Swantje

    Der Sweater gefällt mir richtig gut :)
    Die Bilder sind übrigens auch wunderschön geworden <3

    Liebste Grüße
    Swantje von http://www.swanted.de

    • Vivien
      Autorin

      Daaanke das freut mich sehr :)

  • Lola

    Haha wie witzig mit dem Rad schlagen, konnte das als Kind auch nicht, weil ich mich nicht getraut hab! :DD

    • Vivien
      Autorin

      same same, war auch immer die einzige, die es nicht konnte :D

  • Marie

    Witzig, mir geht das auch so mit den Geschwisternamen, ich finde das sooo interessant :D Ich hab sogar als KInd schon die alten Namensbücher meiner Mutter durchstöbert und mir da schon überlegt wie ich wohl mal meine Kinder nennen will.
    Letztes Jahr bin ich Tante geworden und meine Schwester wollte uns nicht den Namen verraten, den sie im Kopf hatte – ich bin wirklich fast durchgedreht. :D

    • Vivien
      Autorin

      Hahah da sind wir dann ganz gleich, ich bin da auch total interessiert und begeisterungsfähig :D Habe sogar auch früher im Familienbuch meiner Eltern gestöbert, wo hinten ja die ganzen Namen drin stehen. Aber meine “Favoriten” sind dann eher über die letzten 5-8 Jahre (tatsächlich :D) entstanden, habe auch ne Notiz auf dem Handy die immer mal ergänzt wird… obwohl ich gerade, und schon gar nicht mit 15,16, an Kinderplanung gedacht habe :D

  • Lisa

    Ach, das mit den Mückenstichen kenne ich zu gut! Ich war auch mal krank geschrieben und musste Antibiotika nehmen, weil die sich so sehr entzündet haben und ich kurz vor einer Blutvergiftung stand.

    Outfit und Bilder sind sehr schön :) Ich kann den Frühling kaum erwarten!

    • Vivien
      Autorin

      Richtig schlimm, diese Biester! Das vermiest einem manchmal echt Reisen in tropische Länder schon im Vorfeld, weil man weiß, was einen erwartet… bei mir helfen auch diese ganzen Sprays und Abwehrtipps nicht :(

      Danke dir!! Ich auch nicht, glaub mir. Wir haben seit wirklich zwei, drei Wochen ununterbrochen Sonne draußen hier in Hamburg, die mich total reizt und mir gute Laune macht, aber es ist wirklich schweinekalt :(

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