Ich wünsche euch allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches, neues Jahr 2017! Ich hoffe, ihr habt am Wochenende schön rein gefeiert und habt das alte Jahr 2016 gebührend ausklingen lassen. Für mich persönlich – und abgesehen vom erschreckenden Weltgeschehen – war das Jahr ein außerordentlich erfolgreiches und veränderndes Jahr. Ich habe viel zu oft gelesen, dass einige froh sind, dass das Jahr endlich vorüber ist – das kann ich von mir nicht behaupten. Trotzdem ist ein neues Jahr stets ein unbeschriebenes Blatt und ich freue mich auf alles, was 2017 für mich in petto hat.

Jetzt wünsche ich euch erst einmal viel Spaß mit meinem Jahresrückblick – wie ich weiß, lest ihr diesen immer sehr gerne. In ein paar Tagen folgt dann wie immer mein Outfit Jahresrückblick des Jahres 2016. Den jeweiligen  Jahresrückblick der Jahre 2013, 2014 und 2015 findet ihr hier.

Bester Song

“Your Firefly” von AirDice ft. Ben Cocks

Bester Film

Im Kopf geblieben sind mir von all den Filmen, die ich 2016 so gesehen habe vor allem “Joy” mit Jennifer Lawrence, “The Revenant” und “The Hateful Eight”, welche ich beide im Kino in London gesehen habe (wir waren beinahe wöchentlich im Kino, weil es eine einigermaßen bezahlbare Beschäftigung an Abenden unter der Woche war) sowie “The Walk” und “Suicide Squad”. “The Danish Girl” und “Fantastic Beasts and where to find them” sind allein wegen Eddie Redmayne meine Favoriten…

Beste Serie

Ich habe begonnen, Serien aufzuarbeiten, die ich bis zur (damals) aktuellen Staffel geguckt habe und dann irgendwann nicht mehr aufgeholt habe als es weiter ging. Unter anderem waren “Cougar Town”, “New Girl” und “How I Met Your Mother” dabei, die ich nun endlich beendet bzw. bis zur aktuellen Staffel gesehen habe. Von letzterer hat man zwar gefühlt schon jede Folge 39x gesehen, aber ich bin endlich stringent durch und kann einen Haken dran machen. Außerdem sind wir quasi aktuell mit “The Walking Dead”, was in den kommenden Tagen beendet wird.

Bestes Buch

Dieses Jahr habe ich nur 11 Bücher zu Ende gelesen – das ist ziemlich beschämend, gerade einmal ein Buch pro Monat. Besonders gefallen hat mir “Meinen Hass bekommt ihr nicht” von Antoine Leiris sowie Dave Eggers “The Circle”. Aktuell lese ich “The Big Five For Life” von John Strelecky, was mir bisher auch total gut gefällt.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Definitiv mehr. Ausziehen und ‘alleine’ leben ist teuer, seinen Master machen auch. Die ersten zwei Monate des Jahres habe ich noch in London gelebt, was keineswegs günstig war. Ich bin viel gereist in diesem Jahr, ab September ging es ja nach Hamburg. Ich glaube, ab diesem Jahr wird es nie mehr eine Erkenntnis in Richtung “Oh, dieses Jahr habe ich aber weniger ausgegeben als im letzten” geben.

Haare kürzer oder länger?

Kürzer, kürzer, kürzer. Dass ich das einmal schreiben würde, hätte ich Anfang des Jahres auch nicht gedacht. Meine Haare waren durch den London-Aufenthalt und das Absetzen der Pille so dünn geworden, dass ich es kaum erwarten konnte, Ende Oktober ein riesiges Stück abzuschneiden. Mittlerweile sind sie wieder etwas länger geworden und auf lange Sicht (haha) werde ich sie auch wieder wachsen lassen, aber dieses Jahr darf hier definitiv zum ersten Mal das Wörtchen “kürzer” seinen Platz finden.

Zugenommen oder abgenommen?

Zu Beginn des Jahres in London definitiv zugenommen. Ab März, April ging es dann wieder abwärts, ich denke durch den Stress der letzten Wochen müsste ich auf dem Tiefststand des Jahres bzw. einfach meinem Durchschnittsgewicht angelangt sein. Ich wiege mich allerdings so gut wie nie, lasse meinen Spiegel und mein Wohlbefinden sprechen und interessiere mich wenig für 1-2kg mehr oder weniger.

Das vorherrschende Gefühl 2016

“Passiert das hier gerade wirklich?”

Die meiste Zeit verbracht mit?

Ihm!

Der schönste Moment

Eigentlich wollte ich auch hier “Erwachsen werden” hinschreiben, aber erstens wird man das nicht von heut auf morgen, sondern in einem langen Prozess (bin noch nicht an seinem Ende, habe ich beschlossen. Hoffentlich bin ich es nie), und zweitens war diese Erkenntnis nicht immer nur schön.

Außerdem habe ich schnell Mitleid und könnte mich deshalb niemals nur für einen einzigen Moment in diesem Jahr entscheiden. Ich sehe gern vieles bis alles positiv und freue mich auch über Kleinigkeiten, weshalb das Jahr gefüllt war mit wunderschönen und erinnerungswürdigen Momenten. Sage ich das jedes Jahr? Na, weil es so ist. 2016 war aber wirklich ganz besonders schön.

Der schlimmste Moment

Erwachsen werden. Hier passt es nämlich ganz gut. Ich liebe mein “neues” Leben in Hamburg, die Umstellung, das vollständig von Zuhause ausziehen. Und trotzdem hänge ich an Heimat, Familie, Zuhause-Gefühl. Ist es schlimm, wenn das nie ganz weggeht?

Der witzigste Moment

Ich glaube, die Reise nach Sri Lanka mit meiner besten Freundin war alles in allem der “witzigste Moment”. Jeder kennt dieses “Beste-Freundinnen-Ding” – dieses aus der Ferne auf einander zugehen und grinsen müssen-Gefühl.

Die größte Überraschung 

Was für eine riesige Geduld und Gelassenheit ich an den Tag legen kann, wenn es drauf ankommt.

Die größte Enttäuschung

Ich habe wirklich lang darauf herum gedacht, und bin zum Schluss gekommen, dass ich im letzten Jahr nicht wirklich enttäuscht wurde. Ich rede nicht von kleinen Rückschritten, kleinen Bergabfahrten auf der Achterbahn des Lebens, sondern der richtigen, großen Enttäuschung, die man auch einige Monate später nicht vergisst. Gar nicht so schlecht, auf ein Jahr zurück zu blicken, welches durchweg ziemlich positiv war.

Das größte Abenteuer

Dieses Jahr war so wahnsinnig schnelllebig was seine Ereignisse betrifft, dass ich kaum hinterher kam. Die Rückkehr aus London mit anschließendem Bericht, die Bachelor-Arbeit parallel zu einer aufregenden Zeit, mehrere Reisen im Sommer, der direkte Umzug nach Hamburg und Auszug von Zuhause im Anschluss an Sri Lanka, die sofortige Aufnahme meines Master-Studiums, der Umzug innerhalb Hamburgs dieser Tage um den Jahreswechsel rum. Das ganze Jahr war ein einziges Abenteuer und macht Lust auf mehr – wobei ein bisschen Ruhe was Umzüge und Städtewechsel betrifft auch nicht schlecht wäre.

Das größte Erfolgserlebnis

Mein erfolgreicher Bachelor-Abschluss im Juli! Yay, Bachelorette sein ist cool. Masterandin wahrscheinlich noch cooler… waiting for 2018!

Nochmal erleben

Gar nichts. Im ernst, ich habe vor einigen Tagen darüber sinniert, ob ich gewisse Phasen des letzten Jahres vermisse, ob ich darum trauere, dass manches seinen Abschluss findet und neues beginnt. Aber nein, das tue ich nicht – im Gegenteil freue ich mich so sehr auf alles was kommt, dass ich einfach nur gespannt bin.

Stadt des Jahres

Hamburg, (nun auch) meine Perle!

Erkenntnis des Jahres

Loyalty is everything.

Jemand besonderen kennen gelernt

Wenn nicht in 2016, dann niemals zuvor.

2016 gelernt

Wie sehr man aneinander vorbei denken kann und was Fehlinterpretation wirklich bedeutet.

2016 vermisst

Zeit für mich alleine. Das Jahr ist nur so an mir vorbei geflogen, voll mit schönen, geteilten Momenten, wenig mit Me-Time. Und Zeit mit meiner Familie, die ich in 2015 noch so viel hatte, und die durch London bis Februar, Hamburg ab September und viele Reisen und Trips auf der Strecke blieb.

2016 aufgehört

An Plänen zu sehr festzuhalten. Ich plane gerne, und vieles im Leben ist planbar, nur das Leben selbst nicht. Letztes Jahr hat mir bewiesen, dass alles so kommt, wie es kommen muss.

2016 begonnen

Zu akzeptieren, dass nicht immer alles so bleiben kann, wie es ist oder man es gerne hätte. Dass Menschen sich weiterentwickeln, wegziehen, Wege sich trennen. Ich komme damit sehr schwer zurecht, aber es ist ein Anfang.

2016 zum ersten Mal gemacht

Von Zuhause ausziehen, so richtig.

2016 nach langer Zeit wieder gemacht

Einen kleinen Familienurlaub auf die Hochzeit meiner Cousine in Polen. Dieses Jahr folgt ein weiterer, richtiger Urlaub und ich freue mich total – ich glaube, seit Thailand 2012 war ich nicht mehr wirklich mit meinen Eltern im Urlaub.

2016 gar nicht gemacht

Zurückgeblickt, bereut, vermisst. Not even a second.

Davon möchte ich mehr

Noch mehr schöne Momente, gemeinsame Reisen, Quality-Time. Mehr persönliche Erfolgserlebnisse auf mehreren Ebenen.

Reisen 2016

Das Jahr 2016 war wieder wahnsinnig erfolgreich in Bezug auf Reisen! Ende Februar ging es zurück aus London nach Hause nach Düsseldorf, die Beiträge über die vier Monate in London findet ihr hier. Im April fuhr ich für ein langes Wochenende nach Polen auf die Hochzeit meiner Cousine, Ende Mai ging es für fünf Tage nach Holland an die See. Anfang Juli verbrachte ich mit meinem Freund eine Woche in Florida in Miami und Key West. Anfang September ging es für zehn Tage nach Sri Lanka mit meiner besten Freundin, bevor der Umzug nach Hamburg anstand. Anfang Dezember wurde zum Abschluss noch ein Wochenende in St. Peter-Ording drangehängt, von welchem ich euch bald ein paar Fotos zeigen möchte.

Von euch meist geklickte Posts auf Mrs. Brightside

Ich habe euch die fünf meist geklickten Beiträge des letzten Jahres, welche auch letztes Jahr veröffentlicht wurden, herausgesucht und in absteigender Reihenfolge aufgeschrieben. Trommelwirbel…
5. Outfit: White Coat & Crop Shirt
4. Outfit: Nearly All Black Everything
3. Outfit: Valentinstag 
2. Lifestyle: Food Test – Just Spices
1. Beauty: New Hair – Balayage & Olaplex

Für 2017 nehme ich mir vor…

Mehr Fokus auf gezielte Ernährung, ein weiterer Anlauf regelmäßigen Sports (Hamburg hat mir nach einem halben Jahr mehrmaliger wöchentlicher Betätigung einen Strich durch die Rechnung gemacht). Mehr ‘Me-Time’, mehr Kreativität, mehr “Erzeugnisse” über die ich mich hinterher freuen kann. Mehr gelesene Bücher, mehr Arbeit nach vorn und an eigenen Projekten, noch mehr Engagement und mehr Selbstreflexion.

Was erwarte ich von 2017?

Erfolge – ein sportlicheres und gesünderes Ich, viel Liebe und Quality-Time, erfolgreiche berufliche Projekte, gute Abschlüsse in der Uni, eine schön eingerichtete Wohnung, wenigstens ein paar neu entdeckte Orte, genug Familienzeit, viele Treffen mit meinen liebsten, in Deutschland verstreuten Freundinnen, Enthusiasmus, Kreativität, Durchhaltevermögen und viele positive Vibes.

8 Kommentare

  1. Rieke
    4. Januar 2017 / 20:07

    Das ist überhaupt nicht schlimm, wenn das “Familie&Heimat vermissen” nie aufhört, finde ich! Mir geht es genauso, obwohl ich schon seit längerem nicht mehr zu Hause wohne. Jedes Mal, wenn ich für längere Zeit zu Hause war, sitze ich dann wieder allein in meiner Wohnung und vermisse es – und irgendwie finde ich, ist das doch eigentlich was positives.

    How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard. – Winnie the Pooh
    (Okay, jetzt bin ich sentimental geworden :D)

    Liebe Grüße
    Rieke

    PS: Wie schön, dass dir Hamburg so gut zu gefallen scheint!

    • Vivien
      Autor
      4. Januar 2017 / 21:36

      Schöne Worte, Rieke! :) Ich finde auch, dass das gar nicht schlimm ist – man kann ja immer zurück kommen, und wenn man das gerne tut, ist das doch noch besser!

  2. Maria
    4. Januar 2017 / 23:31

    wow sehr interessanter post! hattest du so haarausfall durch das pille absetzen?

    • Vivien
      Autor
      5. Januar 2017 / 11:55

      Lieben Dank!

      Ja leider, hatte ich. Der Beitrag rund um meine Erfahrungen mit dem Absetzen der Pille ist schon fertig und wird bald online gehen! :) Da steht dann noch mehr zu meinen “Nebenwirkungen”

  3. Lea
    9. Januar 2017 / 0:57

    Liebste Vivi!
    Ein so schöner Jahresrückblick, auch wenn ich erst jetzt dazu kam, ihn aufmerksam zu lesen. Es freut mich für dich, dass du fast nur positive Erinnerungen an 2016 hast! :)
    Ich finde auch, dass das mit dem Vermissen der Familie nie so richtig aufhört. Ich bin schon vor über einem Jahr mit frischen 19 spontan von zuhause aus- und mit Freundinnen in eine WG gezogen, einfach weil es passte und ich nun an diesem Ort studiere. Ich wohne auch nur vierzig Autominuten von meinem Zuhause weit weg, aber trotzdem fehlen mir meine Eltern jeden Tag irgendwo. Finde ich aber gar nicht schlimm, meiner Meinung nach zeigt man einfach, dass man ein inniges Verhältnis zueinander hat und man schätzt die Zeit, die man nun zusammen verbringt, noch mehr wert und genießt sie noch mehr als vorher schon, und dabei war ich schon immer dankbar für meine großartige Familie.
    Und was ich noch supersüß finde und wo ich mich zu 100% wiedererkenne ist das mit dem “schnell Mitleid haben”! :D Ich erinnere mich, dass du mal geschrieben hast, dass du als Kind Mitleid mit der Farbe Grün hattest weil niemand sie als seine Lieblingsfarbe nannte und deshalb war sie dann deine Lieblingsfarbe. Das hätte auch ich sein können und ich kriegs bis heute auch nicht ganz weg! Wenn irgendetwas ein süßes Gesicht hat, dann ist es bei mir vorbei. Ich tue mich ganz schwer im Essen von z.B. Milchmäusen oder Lindthasen oder was weiß ich was noch süß guckt. Ich kann auch keine Überraschungseifiguren ohne Mitleid wegwerfen wenn sie mich mit Kulleraugen angucken und wenn jemand früher versehentlich auf mein Kuscheltier getreten ist, hab ich immer geheult. Das ist so unglaublich bescheuert, aber jedem Tierchen sein Pläsierchen, haha. Ich bin jedenfalls froh, dass es noch jemanden gibt, der wenigstens ansatzweise so ein bisschen durch ist wie ich.

    Ich wünsche dir ein wunderbares und glückliches Jahr 2017, möge es so positiv sein wie letztes Jahr! :)
    Ganz liebe Grüße,
    Lea

    • Vivien
      Autor
      9. Januar 2017 / 12:45

      Ohh liebe Lea, vielen vielen Dank für deinen langen und super lieben, ausführlichen Kommentar! Es freut mich sehr, dass dir mein Jahresrückblick gefallen hat und dass du dich in einigen meiner Eigenheiten bzw. Anekdoten wiederfinden konntest :D Das mit den Ü-Ei-Figuren ging mir genauso, bzw. generell mit Kuscheltieren – ich habe glaube ich in meinem Leben niemals ein Kuscheltier wegschmeißen können! … Das einzige, wo es bei mir aufhört, ist mit den Milchmäusen etc. – hoffen wir mal, dass ich das jetzt nicht von dir übernehme, denn wenn ich so darüber nachdenke… hm! :D

      Dir auch ein ganz wundervolles Jahr!

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