Freitag, 18. April 2014

Outfit: Indianerherz

Jedes Jahr, wenn die Temperaturen endlich steigen und angenehm frühlingshaft, oder noch besser: sommerlich! werden, bekomme ich Anfälle à la 'kleide-dich-wie-ein-Indianer,Vivien'. 
Gut, ganz so schlimm ist es nicht, aber meine Augen kleben förmlich an jedem Kleidungsstück mit Ethnomuster, welches ich auf der Straße sehe. Ich packe Massen an Aztek-bemusterten Dingen in meinen virtuellen Warenkorb und befühle fleißig jedes mit Federn beschmückte Stück Stoff im Laden. 
Es mag Tage geben, an denen ich nachgebe, und meine Minnetonkas aus dem Schuhschrank krame und sie zu Häkelweste und Wolfgang-Petry-Arm kombiniere - aber so hundertprozentig Ethno-Chic bin ich nicht.

Es gibt sicherlich ein paar Outfits von mir, die dem oben beschriebenen mehr entsprechen, aber diese Vorgeschichte war einer der Gründe, weshalb ich die gemusterte Bluse bestellen musste. Denn manchmal muss ich mein in regelmäßigen Abständen schlagendes Indianerherz befriedigen und solche Teile in den Alltag mit einbeziehen. 

Ich hoffe euch gefällt's, und verabschiede mich hiermit ins Wochenende. Ich wünsche euch ein paar schöne Osterfeiertage, ich hoffe, ihr könnt sie weitestgehend mehr genießen als ich, denn Dienstag steht bei mir mal wieder eine sehr umfangreiche Klausur an - Human Ressources und Arbeitsrecht warten auf mich.
Trotzdem lasse ich mir mein Wochenende dadurch nicht vollends verderben und baue dennoch Zeit für Familie, Freund und Freundinnen ein.
Blouse*, Sunnys* - Oasap | Jeans - Primark | Boots - NatalieRox | Bracelets - Swarovski,H&M | Watch - MK

Sonntag, 13. April 2014

Outfit: Harem Pants

Ich mag es, Mitbringsel aus Urlauben zu haben. Manchmal sind es typische Urlaubs-Souvenirs, die ich mir in mein Regal stelle und glückselig betrachte. 

Öfter sind es Dinge, die man auch wirklich benutzen kann, die einen Sinn und Zweck haben. Denn eigentlich brauche ich das Schnapsgläschen mit 'I ♥ Hamburg' oder den tausendsten, hübsch dekorierten Teelichthalter nicht wirklich. Aber neue, landestypische Kleidung, oh ja. Die fehlt in meinem Schrank und wartet nur so darauf, von mir eingekauft und in Outfits verarbeitet zu werden.

Ich gebe zu, es war auch mein Ziel, eine weitere, urbequeme Haremshose aus Marokko mitzubringen. Eine wie die, die ich damals in Thailand gekauft und in die Kategorie 'verliebt in...' einsortiert habe. 
Mein neustes Modell ist - wenn denn überhaupt möglich - etwas weniger leger, und ich finde, es ist durchaus machbar, sie im Alltag anzuziehen, ohne zu wirken, als sei man zu faul gewesen, den Schlafanzug abzulegen. Der Cremeton, das gedecktere Muster und die eingearbeiteten Goldfäden machen das ganze tragbarer als meine weiße Variante mit wilden, bunten Blumenranken.

Gefällt es euch? Findet ihr, man kann mitgebrachte, eher landestypische Kleidungsstücke durchaus ab und zu in den Alltag einbinden?
Harem Pants - Marrakech | Shirt - H&M | Booties - Natalie Rox | Leatherjacket - Gipsy 
//Off:  Ich vermisse das richtige Bloggen sehr. Das werden wohl am ehesten Blogger verstehen, aber ich habe so viele, schöne Bilder in petto und Ideen im Kopf, die ich am liebsten erst veröffentlichen möchte, wenn alles in trockenen Tüchern, schön und neu ist. Mein Relaunch und mein Umzug zu Wordpress sind in vollem Gange. Wie es jedoch manchmal so ist, wird alles über den Haufen geworfen und Änderungen sind geplant. Bevor ich halbherzig mein neues Design veröffentliche, um hinterher alles umzuwerfen und zigfach zu ändern, gedulde ich mich noch eine Weile. Ich hoffe, ihr tut es mir gleich und nehmt es mir nicht übel, dass es aus diesem Grund hier nur zwei Mal die Woche statt gewohnt jeden zweiten Tag etwas Neues zu lesen gibt. 

Mittwoch, 9. April 2014

Monthgram - March

Der März ist schon eine Weile vorbei und das Monthgram lies auf sich warten - aber besser spät als nie. 
Wie an jedem Monatsanfang zeige ich euch, vor allem den Nicht-Instagram-Nutzern (gibt es euch noch?), ein paar alltägliche Einblicke. Verfolgen könnt ihr mich unter @rosavivi.

Mein Märzanfang war geprägt von meinem Marrakesch-Urlaub, von dem ihr bereits mehr als genug zu hören bekommen habt. Für ausführliche Beiträge klickt hier: 1 // 2 // 3
Auch über meine neusten Errungenschaften klärte ich euch im März - wie immer - auf. Ich entdeckte meine Liebe zu sommerlich weißen Nägeln, während sie früher für mich aussahen wie Tip-Ex. Und das .. na ja, nicht erste, aber eines der ersten Eis' des Jahres wurde verzehrt!
Ich teilte mehrere Outfits mit euch, und auch mein enorm fotogener Yomaro-Frozen Yoghurt durfte nicht fehlen. Von meinem kleinen, privaten Fotoshooting bekamt ihr bereits im März eine Sneak-Peak zu sehen.

Sonntag, 6. April 2014

Outfit: Royal Blue

Long time no see, ihr Lieben!
Ich war die ganze Woche sehr beschäftigt - neben täglich neun Stunden auf der Arbeit ging es mit meinem Wordpress-Umzug weit voran. Heute werden letzte Design-Details besprochen und eingestellt, danach ziehe ich nur noch mit meiner Domain um. Weiteres erfahrt ihr spätestens, wenn es soweit ist.

Den Freitag verbrachten mein Freund und ich in der Mediterana-Therme in Bergisch-Gladbach. Leute, ich bin porentief gereinigt und tiefenentspannt heim gefahren. Wir haben allein neun verschiedene Saunen ausprobiert und in Bädern geplanscht, die als Wasserzusatz 'Schwefel' oder 'Sauerstoff' angegeben hatten. Ab und zu tut so ein Tag wirklich, wirklich gut. Besonders, wenn man sich nach einer arbeitsreichen Woche darauf freuen kann.

Blazer - Bershka | Blouse, Bracelets - H&M | Waxed Jeans - Zara | Shoes - Converse | Watch - Michael Kors | Necklace* - Ooh My | 
Heute habe ich das Outfit für euch, welches ebenfalls vom Freund unserer Familie fotografiert wurde. Der Blazer ist ein Glückskauf aus dem Bershkasale und ich bin verliebt - Royalblau ist eine der Farben, die mir in meinen Augen wirklich steht. 
fotografiert von Harald Schulze

Dienstag, 1. April 2014

Your heartbeat of solid gold

Vergangenen Samstag hatte ich ein kleines TFP-Shooting im Heimstudio eines Freundes meiner Eltern. Wir haben in drei Stunden eine Menge Bilder in verschiedenen Outfits geschossen, einige davon würde ich euch heute gerne zeigen. Ich hatte ursprünglich viel mehr Fotos herausgesucht, aber ich denke, dass ein paar reichen, um euch einen Eindruck zu verschaffen. Unser Bekannter versucht sich seit längerer Zeit an der 'erweiterten' Hobbyfotografie und hat sich mit den Jahren einiges an Wissen und Equipment angeeignet. Er ist immer auf der Suche nach neuen TFP-Models, solltet ihr also aus der Umgebung Düsseldorf kommen und Lust darauf haben, meldet euch ruhig. Auf seiner Website könnt ihr euch auch noch ein paar andere meiner Aufnahmen ansehen, wenn ihr möchtet.
fotografiert von Harald Schulze

Sonntag, 30. März 2014

Outfit: Skull Scarf

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch! Ich habe eine arbeitsreiche, volle Woche hinter mir und nutze den heutigen Tag ganz entspannt mit meinem Freund. Auch gilt es, liegengebliebenes zu erledigen, auch wenn das schöne Wetter einen lockt, die Zeit draußen zu verbringen. Machen euch die warmen Temperaturen und die Sonne auch so glücklich? 
In einer Woche beginnt der Ernst des Lebens wieder, bis dahin warten noch eine Menge Arbeit und auch ein paar schöne Freizeittermine auf mich - ich halte euch auf dem Laufenden. 
Heute ist das Outfit dran, welches ich letzte Woche Samstag bei meinem CentrO-Besuch ausgeführt habe. Das Tuch ist unter anderem neu und ich bin ganz verliebt in die Farben, ich finde, es wertet ein schlichtes Outfit wie dieses dezent auf. Auch die Lederstiefeletten zählen zu meinen Neuheiten; Freunde aus Wien besitzen ein Custom-Schuhgeschäft und brachten sie mir netterweise mit, als sie uns ein paar Tage besuchten. Schaut doch bald mal bei Natalie Rox vorbei, wenn ihr mögt.
So, das war vorerst mein Wort zum Sonntag, ich wünsche euch noch einen schönen Abend und Morgen einen guten Start in die Woche.
Pullover, Dress - H&M | Bracelets - H&M, Swarovski | Scarf* - Oasap | Boots - Natalie Rox | Bag - Liebeskind Berlin | Watch - Michael Kors

Donnerstag, 27. März 2014

Marrakesch - Photodiary Part III

Samstag, 8. März
Die Hälfte des Samstages verbrachten wir unter anderem im Jardin Majorelle, einem Garten außerhalb der Stadtmauer, welcher zu seinen Lebzeiten vom Designer Yves Saint Laurent restauriert und umgestaltet wurde. Wir aßen in einem hübschen Café zu Mittag und verbrachten nach einem Zwischenstopp im Riad den frühen Abend in den Menaragärten am Stadtrand. Unser Abendessen fand erneut am Djamaa El Fna statt, wo wir von einem gemütlichen Plätzchen von oberhalb das bunte Treiben beobachten konnten.
 Tunika* - Oasap | Pants - Shop/Mallorca | Ray Ban* - HIT-Optik | Backpack - Fjällräven
 Dress* - Oasap | Ray Ban - Zalando | Necklace, Flats - Primark

Sonntag, 9. März
Pants - Vero Moda | Blouse - H&M | Bralet, Necklace - Primark | Shoes - Converse | Ray Ban - Zalando | Backpack - Fjällräven
Unser Sonntag wurde kulturell - wir fuhren in die Kasbah und statteten sowohl dem Palais Bahia als auch den Saadiergräbern einen Besuch ab. Anschließend bummelten wir durch das Viertel und guckten uns auch ein wenig im Ensemble Artasinal, einer Art Kaufhaus mit Festpreisen, um sich einen Überblick über faire Preise zu machen, um. Später gönnten wir uns eine Kutschfahrt nach Hivernage, einen ähnlich modernen und außerhalb gelegenen Stadtteil wie Gueliz, und aßen dort zu Abend.

Montag, 10. März
Den Montag verbrachten wir erneut mit einem Ausflug, wir ritten auf Kamelen eine Weile durch die Wüste und kehrten erneut in ein Berberdorf ein. Dieser Ausflug war zwar ganz lustig, aber uns taten hinterher gehörig die Hinterteile weh - ich war zuvor stets nur kurze Strecken auf Kamelen geritten und dachte, ein paar Stunden wären schon in Ordnung. Wir würden euch definitiv eher die Quadtour empfehlen, auch wenn der Kamelritt im Nachhinein ganz witzig war. Den letzten Abend verbrachten wir schließlich erneut in Gueliz, wo wir zu Abend aßen und noch ein Eis in einem riesigen, amerikanischen Eissalon aßen, der uns schon die ganze Woche angelacht aber nie ins Programm gepasst hatte.
Am Dienstag hatten wir noch einen halben Tag, wo wir ein paar letzte Dinge einkauften, zu Mittag aßen und schließlich zum Flughafen aufbrachen. Von diesem Tag sind nur einige wenige, nicht zwingend sehenswerte Fotos entstanden.
Ja, dies hier wäre kein Modeblog, würde ich euch nicht auch meine Einkäufe präsentieren. Mit nach Deutschland kam (übrigens mit reichlich Übergepäck, wir hatten richtig Glück!) unter anderem ein paar handgemachte Lederboots sowie eine typische Haremshose, die ihr in den nächsten Tagen auch als Outfit zu sehen bekommt. An einer traditionellen Teekanne mit Gläsern bin ich nicht vorbei gekommen, da ich fanatischer Teetrinker bin und wir dort täglich mindestens 2 größere Kannen getrunken haben. Natürlich durfte auch typisch-marokkanischer Minztee nicht fehlen, den ich nicht mit abfotografiert habe. Im Jardin Majorelle kaufte ich als 'Souvenir' einen Stift von Yves Saint Laurent, zudem wanderten einige Mitbringsel wie ein neuer Aschenbecher für den Garten, Seifen oder Metalldekoration in den Koffer.

Ihr Lieben, ich hoffe, meine drei Beiträge mit einer Bilderflut an Eindrücken hat euch gefallen. Ich schreibe sehr sehr gerne über das Reisen, möchte allerdings nicht, dass sich der Blog zu sehr in diese Richtung entwickelt, weshalb ich keine konkreten Reiseberichte oder ähnliches verfasse. Wie gesagt, solltet ihr genauere Fragen haben, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Marrakesch ist definitiv eine Reise wert!

Dienstag, 25. März 2014

Marrakesch - Photodiary Part II

Donnerstag, 6. März
Pants - Zara | Shoes - Converse | Ray Ban - Zalando | Shirt - H&M | Bracelets - H&M, Swarovski | Necklace* - Oasap | Bag - Longchamp
Den Donnerstag gingen wir etwas ruhiger an und entspannten bis zum frühen Nachmittag auf der Dachterasse unseres Riads in der knallenden Sonne. Am späten Nachmittag fuhren wir erneut, diesmal noch im Hellen, nach Gueliz, um dort ein wenig bummeln zu gehen und später zu Abend zu essen. 

Freitag, 7. März
Am Freitag unternahmen wir einen Tagesausflug in die Steinwüste rund um Marrakesch. Wir bretterten mit einem Quad über Steine, ausgetrocknete Flusstäler und Berge hinauf und wieder hinunter. Leute - Quadfahren macht so unglaublich viel Spaß. Ein absolutes Muss, wenn ihr mal in der Nähe einer Stein- oder Sandwüste seid! Wir waren zeitweise wirklich im absoluten Nirgendwo. Besonders bedrückend war, dass wir auch an vielen, kleinen Dörfern von vielleicht fünf, sechs Lehmhäusern vorbei kamen, deren größter Luxus eine Stromleitung mit Satellitenschüssel zu sein schien. Ich habe auf meinen Reisen natürlich schon öfter Behausungen gesehen, die Welten entfernt von Europa und dem sind, wie wir es kennen, aber da merkt man umso mehr, wie gut wir es und vor allem in welchem Überfluss wir alles haben. Dass die Kinder auf der Straße und die Schäfer auf den Weiden trotz alledem freudestrahlend winken, wenn man vorbeidüst, sagt einiges darüber aus, dass ein  hoher Lebensstandard nicht das Rezept zum glücklich sein sein muss.
Am Nachmittag kehrten wir schließlich noch in ein altes Berberdorf ein, wo wir Minztee und marokkanisches Gebäck serviert bekamen und entspannten ein wenig. 
Am Abend waren wir wie erwartet ziemlich erledigt und hatten vorsorglich ein traditionelles Dinner in unserem Riad gebucht, damit wir nicht mehr außer Haus mussten.