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Travel: Kurztrip nach Freiburg

Schon in meinem letzten Sumday-Post habe ich euch, noch auf dem Rückweg im Zug, kurz von meinem Mädelswochenende in Freiburg im Breisgau berichtet. Völlig übermüdet, aber das Herz voll mit lustigen Momenten, ausgiebigen Gesprächen und ganz viel Quality Time mit meinen liebsten Freundinnen, habe ich mich Sonntag nach knapp 48 Stunden auf den Heimweg von Freiburg nach Hamburg gemacht.

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Meine Mädels und ich sind mittlerweile über ganz Deutschland verstreut – aktuell zählen wir Düsseldorf, Mainz, Freiburg im Breisgau, Frankfurt, Münster und natürlich mein schönes Hamburg zu unseren Wohnorten. Der Nachteil daran ist natürlich, dass wir uns weitaus seltener sehen, als noch zu Schulzeiten. Damals hingen wir gefühlt Tag und Nacht zusammen, erzählten uns jedes noch so kleine Ereignis und erlebten unsere Jugend zusammen. Natürlich ist der Informationsgehalt heute ein anderer; wir erzählen uns „nur noch“ irgendwo relevante Dinge und Updates, die so bei uns anstehen, aber glücklicherweise hat uns die Streuung über Deutschland nicht geschadet und unserer Freundschaft keinen Abbruch getan. Und einen schlagenden Vorteil hat es definitiv: wir können unsere Treffen mit Kurztrips in die verschiedenen Städte verlegen. Das letzte Mädelswochenende fand übrigens bei mir in Hamburg statt – ihr erinnert euch?

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Ein Satz am Wochenende hat es ganz treffend beschrieben – wir wollen nicht nur über das Leben der anderen bei einem schnellen Kaffee auf dem Laufenden gehalten werden, sondern gemeinsam neue Erinnerungen schaffen. Dinge zusammen erleben, statt nur von Erlebnissen der anderen berichtet zu bekommen. Das haben wir mit unseren zwei Tagen in Freiburg definitiv geschafft – da lohnt sich die Fahrt vom hohen Norden in den tiefen Süden von knapp 750km sehr.

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Oh, du schönes Freiburg

Noch besser sind solche kleinen Städtetrips, wenn man noch nie in der jeweiligen Stadt war. Bei mir mit Freiburg im Breisgau der Fall – während ich schon wahnsinnig viel über die schöne Studentenstadt gehört habe, konnte ich mich jetzt erstmals selbst davon überzeugen. Meine Freundin wohnt seit ein paar Jahren zum Studieren dort und man glaubt es kaum, vorher hatte es zeitlich nicht geklappt, da die Semesterferien stets gemeinsam in der Heimat Düsseldorf verbracht wurden und andere Zeiten Klausurbedingt im Bachelor damals eher schwierig waren.

Durch ihre Jahre in Freiburg kennt sie sich natürlich 1A aus und konnte uns einige, schöne Ecken der Stadt zeigen. Das Klischee mit den meisten Sonnenstunden Deutschlands hat die Stadt übrigens erfüllt – bis auf ein bisschen Nieselregen zwischendurch hatten wir absolutes Traumwetter, super viel Sonne die wir im Stadtgarten und im Colombipark im Gras liegend und natürlich beim Schlendern durch die Stadt bestens ausnutzen konnten.

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Wir haben mehrfach die Innenstadt durchquert, stets mit kleinen Informationen unserer Freundin gefüttert, welche uns auf ‚Sehenswürdigkeiten‘ wie den Freiburger Münster, das Martinstor und das Schwabentor oder andere Gebäude und Plätze aufmerksam gemacht hat. Wusstet ihr, dass es den Spruch gibt, dass wenn man ‚ins Bächle‘ tritt (welches durch die gesamte Stadt in schmalen Rinnen fließt), man entweder in Freiburg oder einen Freiburger heiratet? Ich habe ganz achtsam dafür gesorgt, nicht hineinzutreten – ich bin nämlich mit meiner nordischen Partnerwahl sehr zufrieden und würde dann doch lieber näher an meiner Heimat heiraten…

Eat all the Food!

Am Freitag entschieden wir uns für ein Radler im Kastaniengarten, welchen wir nach einem kurzen Aufstieg erreichten und einen schönen Blick über die Stadt hatten. Abends ging’s in die „Maria Bar“, in welcher wir uns für Flammkuchen, Burger und Maultaschensalat entschieden. Unser Highlight? Der Schwarzwälder-Kirsch-Absacker, welcher wirklich 1:1 wie der Kuchen schmeckt. Relativ süß, aber super lecker und cremig!

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Den Abschluss unseres kleinen Kurztrips bildete das St. Georgener Weinfest, auf welchem wir bei guten Gesprächen und einigen Flaschen Wein unser diesmaliges Mädelswochenende beendeten. Sonntag früh ging es für eine weitere Freundin und mich in der Früh um neun Uhr in (leider) unterschiedliche Züge in die jeweilige Heimat.

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Fazit?

Mir hat Freiburg richtig, richtig gut gefallen. Natürlich spielt gutes Wetter eine riesige Rolle bei ungefähr jedem Städtetrip – denn alles ist schöner, wenn die Sonne scheint und entsprechende Temperaturen herrschen. Man hat keinen Druck, Dinge erleben oder unternehmen zu müssen und es reicht oft, sich einfach mit einem Eis in der Hand durch die Stadt zu bewegen oder ein Picknick im Stadtgarten zu veranstalten. Ich möchte in jedem Fall mal wieder kommen, um in den Schwarzwald zu fahren, einen kleinen Abstecher nach Frankreich zu machen oder auch den ein oder anderen Berg zu erklimmen. Natürlich bildete die gemeinsame Zeit mit meinen Freundinnen den Kern des Wochenendes und war am Ende das aller Wichtigste. Wo wir diese verbringen, ist irgendwo zweitrangig, aber wenn die Wahl auf eine so schöne Stadt wie Freiburg fällt, macht es natürlich gleich doppelt Spaß.

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6 Comments

  • Reply
    Caro
    24. Mai 2017 at 12:48

    Schöner Beitrag! :) Freiburg ist einfach ein Traum. Aber hey, Kässpätzle sind doch nicht badisch – die sind natürlich schwäbisch!

    • Reply
      Vivien
      26. Mai 2017 at 11:15

      Daaaankeschön! :) Hach, da habe ich mich von der Region verleiten lassen! :D Stimmt, hast natürlich recht!

  • Reply
    Carolin
    24. Mai 2017 at 21:45

    Sehr coole Eindrücke und Bilder, die sofort Lust auf die Stadt machen! :)

    • Reply
      Vivien
      26. Mai 2017 at 11:14

      Vielen lieben Dank Caro! :)

  • Reply
    3M Blickschutzfilter {& a Look} - Mrs. Brightside - Fashion, Travel & Lifestyleblog
    4. Juni 2017 at 14:35

    […] auch so habe ich das Bahnfahren für mich entdeckt und wähle für lange Strecken, wie kürzlich nach Freiburg, gerne die Bahn. Bevor ich sinnlos Zeit alleine im Auto verbringe, mich langweile oder […]

  • Reply
    Festival Aftermovie - Hurricane 2017 - Mrs. Brightside
    13. Juli 2017 at 14:33

    […] aber noch immer schlummern die schönsten Erinnerungen an Sri Lanka im letzten Jahr sowie den Freiburg-Trip im Mai auf meiner Festplatte herum. Nach monatelanger Prokrastination packt mich dann meist […]

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