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Dubai – Souk Madinat Jumeirah & Dubai Desert Safari

Auch den dritten und letzten Teil unserer wunderbaren, kurzweiligen Reise nach Dubai möchte ich euch keinesfalls vorenthalten. Eigentlich hatte ich ursprünglich geplant, einen einzigen Artikel über die knapp 9 Tage Urlaub für euch zu schreiben. Es sind jedoch so viele, tolle Fotos, so viele Eindrücke und Erlebnisse dabei herausgekommen, dass es gleich drei – hoffentlich informative, interessante oder auch einfach nur optisch die Reiselust weckende – Beiträge geworden sind. Vier, wenn man mit hinzunimmt, dass ich euch Mädels extra einen Outfitguide geschrieben habe, der in wenigen Tagen als kleiner Bonus folgt! :)

Von den Tagen vor und nach unserem spannenden Tagestrip nach Abu Dhabi, unseren Eindrücken von Land, Leuten und Kultur, unserem Traum-Hotel auf der Palme sowie bisherigen Highlights wie dem Burj Khalifa, der Dubai Mall und dem Atlantis Aquarium habe ich euch schon im allerersten Dubai-Post berichtet. Den Donnerstag und Freitag hatten wir jedoch jeweils noch etwas Besonderes vor – und davon möchte ich euch heute erzählen.

Abra-Fahrt durch die Madinat Jumeirah

Ich habe mich vor Antritt der Reise – etwas zwischen Tür und Angel, denn viel Zeit blieb mir ehrlicherweise zwischen Buchung, Vollzeitjob, dem Blog und was sonst so an Privatleben und Alltag hinzu kommt, nicht – auf diversen Reiseblogs, Websites und auch auf Instagram informiert, was die Must-Do’s in Dubai sind. Was ich mehrfach gelesen habe, war eine Abra-Fahrt durch die Madinat Jumeirah. Gesagt, getan, planten wir die gemütliche Bootsfahrt für den Sonnenuntergang am Donnerstagabend ein.

Die Madinat Jumeirah, was so viel bedeutet wie ‘Stadt Jumeirah’, ist ein Hotel- und Freizeitzentrum mit integriertem Souk, 45 Restaurants, Bars und Cafés und einer wunderschönen, sich durch den Komplex ziehenden 3,7km langen Wasser- und Lagunenlandschaft mit bestem Blick auf den Burj Al Arab, das 7*-Hotel Dubais. Die Hotelgäste der verschiedenen, dort niedergelassenen Hotels gelangen per Wassertaxi (Abra) auf ihr Zimmer – jedoch kann man diese auch als Tourist bequem buchen und eine Fahrt durch die Wasserstraßen unternehmen.

Die Fahrt ist ganz lustig, man ist insgesamt ca. 20,25 Minuten unterwegs und hat genug Zeit zum schauen, staunen und Fotos machen. Man ist mit etwa 5,6 anderen auf dem langen Boot und kann sich gemütlich durch den super schön und traditionell arabisch angelegten Komplex schippern lassen. Auch würde ich euch die Fahrt zum Sonnenuntergang empfehlen – ihr seht, wie schön das Licht sich verändert. Näher kommt man an den Burj Al Arab übrigens kaum heran. Man zahlt jedoch knapp 25€ pro Person und muss dann schauen, ob es einem der Preis für 50€ für rund 25 Minuten Fahrt wert ist. Wir haben hinterher gesagt, dass es ganz schön war, jedoch auf alle Fälle kein absolutes Must-Do.

Wir waren vorher übrigens in der Mall of Emirates, von der wir jedoch nicht ganz so viel gesehen haben – wir waren etwas später dran als geplant (die Distanzen in Dubai sind doch größer als man manchmal denkt) und wollten die Abra-Fahrt in der Madinat Jumeirah unbedingt bei Sonnenuntergang machen.

Im Anschluss sind wir an die Marina gefahren – der Hafen Dubais, an dem ihr ziemlich viele Restaurants, Cafés und Geschäfte findet und einen netten Blick auf Teile der Palme habt. Trotzdem waren wir nicht umgehauen von der Marina – man erwartet eine Promenade wie in Europa, auf Inseln wie Ibiza oder Mallorca beispielsweise, und wird auch hier eher mit Hochhäusern, großen Distanzen und ja, in diesem Fall kühler, moderner Sauberkeit empfangen. Auch die Marina ist also kein absolutes Must-Do für uns, wenn man in Dubai Urlaub macht. Dafür hatten wir ein super Abendessen in ja – der Cheesecake Factory – und einen super lieben Kellner obendrein. Also trotzdem: Ein super schöner Abend!

Desert Safari – Dune Bashing, Sandboarden & Beduinendorf in der Wüste Dubais

Am Freitag stand dann wieder ein Highlight an, auf das wir ebenfalls schon hin fieberten: Die Safari in die Wüste Dubais inklusive Dune Bashing, Sandboarden und Co. Ich gebe zu – am Anfang wollte ich dieses überall empfohlene Highlight der Reise nach Dubai eigentlich auslassen. Zum einen war ich bzw. wir schon mehrfach in Wüstenländern; unter anderem bin ich 2014 in Marrakech auf zwei Trips durch die Steinwüste des Atlasgebirges gereist. Zum anderen versuche ich so Momente wie ‘Reiten auf Kamelen’ oder ‘traditionelle Tanzshows’ eher zu vermeiden, da ich es für Touri-Belustigung halte.

Andersherum war ich noch nie in einer solchen Wüste – und mein Traum wäre im Vorhinein gewesen, eine entspannte, privat geführte Safari dorthin zu machen. Der wäre aber auch relativ schnell vorbei gewesen, denn ganz so viel kann man – ohne das Programm drum herum – tatsächlich nicht machen.

Es wurde mir jedoch von mehreren Seiten empfohlen, gerade die Safari – ja, wir haben es mit Trips zum Sonnenuntergang – vom Nachmittag in den Abend hinein zu machen und das BBQ bei Nacht im Beduinendorf mitzunehmen wurde uns mehrfach ans Herz gelegt. Da ich unbedingt die Wüste sehen wollte mit ihren atemberaubenden, roten Dünen, ließen wir uns also darauf ein.

Ich bin ehrlich – der erste Stop war auch relativ touristisch, also eigentlich nicht so meins. Mir ist klar, dass schöne, sehenswerte Orte, Sightseeing und Highlights eines Landes gerade heutzutage oft durch Touristen geprägt oder für sie “optimiert” sind. Während man in vielen, anderen Ländern noch schöne, private Ecken auf eigene Faust entdecken kann, ist das in Dubai einfach nicht der Fall und das sollte einem auch vorher bewusst sein. Trotzdem hatten wir wirklich immer Glück, es war – vielleicht wegen der Nebensaison – nirgendwo überlaufen und wir haben alles ohne Menschenmassen oder überpräsenten Tourismus genießen können.

Werbung – Meine Dubai-Beiträge sind in keiner Weise gesponsert oder unterstützt worden – dennoch möchte ich euch einen indirekten Partner nicht vorenthalten – deshalb ein kleiner Einschub auf völlig freiwilliger Basis:

Seit Jahren fotografiere ich mit Canon und habe auch selbst mein zweites, eigenes Modell Zuhause. Für Urlaube leihe ich mir ab und zu andere Modelle & vor allem Objektive von Canon, um sie auf Herz und Nieren zu testen. Für Dubai hatte ich mir die Canon EOS 77D mit dem EF-S 10-22mm Objektiv geliehen. Das Objektiv hat einen super weiten Winkel und ist deshalb für Reiseziele mit z.B. viel Natur, wo man einen weiten Blick drauf bekommen möchte, extrem gut geeignet. Ich würde es z.B. auch mit zum Grand Canyon oder auf Safari mitnehmen.

Ich habe viele meiner Fotos um Urlaub mit dem iPhone gemacht, jedoch sind unter anderem diese drei Bilder mit der Canon + 10-22mm Objektiv entstanden. Ich war super happy – die Farben sind satt, die Qualität echt gestochen scharf und der Autofokus auf den Punkt. Auf diesen Bildern aus dem Abu Dhabi-Beitrag (eins & zwei) sowie auf diesen drei vom ersten Dubai-Post (eins, zwei, drei) kommt der Weitwinkel meiner Meinung nach noch stärker heraus. Das Objektiv ist auf jeden Fall eines, was ich mir aus diesem Grund für künftige Reisen auch selbst anschaffen würde! :)

Canon hat mir die Produkte kosten- und bedingungslos für den Zeitraum des Urlaubs leihweise zur Verfügung gestellt!

Jedenfalls ging es zu Beginn, nach etwa einer Stunde Fahrt in die Wüste von Sharjah erst einmal zu einem Spot, wo man in einem eingezäunten Bereich durch die Dünen Quad fahren konnte. Darauf hatten wir beide keine Lust, also hieß es da leider erst einmal warten. Danach ging es jedoch gleich los mit der richtigen Wüsten Safari und dem Dune Bashing – bedeutet, mit dem Jeep werden die Dünen unsicher gemacht. Natürlich nur in einem entsprechenden Bereich – klar, touristisch, aber richtig amüsant und besser als Achterbahn fahren, wenn man einen stabilen Magen hat. Wir fanden es super, sogar meine Mutter, die vorher ein wenig skeptisch war.

Bevor es aus der Wüste mit den tollen, roten Dünen herausging, hatten wir natürlich an einigen Spots Zeit, Fotos zu machen, die Landschaft auf uns wirken zu lassen und auch einmal Sandboarden, das wirklich wie Snowboarden auf Sand ist, auszuprobieren. Ich bin Skifahrerin und stand noch nie auf einem Snowboard, jedoch konnte ich wirklich gut das Gleichgewicht halten, sodass ich darüber nachdenke, im nächsten Winterurlaub einmal Snowboarden für mich zu entdecken. Wer weiß!

Weiter ging es zurück mit dem Jeep und in Richtung Beduinendorf. Dort konnte man neben dem wirklich guten, traditionellen arabischen Abendessen auf gemütlichen Sitzkissen an niedrigen Tischen (eben wie man es sich vorstellt in einem Beduinendorf) allerhand Dinge unternehmen und wahrnehmen, darunter Wasserpfeife rauchen, seine Hände mit Henna bemalen lassen, Fotos mit Falken machen oder Kamelreiten. Wir haben nichts davon gemacht, sondern einfach gegessen, uns gut unterhalten, den Abend in der Wüste ausklingen lassen und den Tanz- und Feuershows (die wirklich gut waren! Ich hatte eher mit All Inklusive-Hotelshow gerechnet, aber es war wirklich toll) zugeschaut.

Tatsächlich hatten wir die Zeit zum Sonnenuntergang vorher lieber für ein paar schöne Fotos genutzt, über die ich mich sehr freue. Die Kulisse ist wirklich traumhaft, die Landschaft unglaublich weit und wie in 1001 Nacht – man hat sich wirklich ein bisschen gefühlt wie Yasmin bei Aladdin. Ob ich euch den Safari Ausflug, den wir zum Abschluss unserer Reise gemacht haben, empfehlen kann?

Ja, das kann ich. Ich war vorher skeptisch – ich erwähnte es bereits. Und ja, die Wüsten Safari war etwas touristischer als die anderen Ausflüge, etwas durchgetakteter, mit genauem Programm für die Touristen, um eben das volle “Wüstenprogramm” zu erleben. Wir haben uns einfach darauf eingelassen, haben die Dinge mitgemacht, die wir gut fanden und uns bei den Programmpunkten, die uns nicht interessierten, einfach rausgezogen. Der Nachmittag und Abend war wirklich toll, die rote Wüste ist sehr beeindruckend, der Sonnenuntergang hinter dem Beduinendorf war es ebenfalls, wir haben gut gegessen, uns sehr nett mit mit dem Pärchen aus England, welches mit uns im Jeep gefahren ist, unterhalten und fanden die Tanz- und Feuershows wirklich interessant und authentisch gemacht. Also ja – für den Preis von rund 50€ pro Person bekommt ihr allemal einen tollen, unvergesslichen Ausflug.

MRS. BRIGHTSIDE – Fashion, Travel & Lifestyle Blog aus Hamburg & Düsseldorf

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2 Kommentare

  • Caroline

    Hey Vivi,

    liebe deine Dubai-Beiträge – bzw. Travel Beiträge an sich immer! – und hab die Reihe total gemocht, du hast wirklich super schöne Bilder gemacht! :) Weiter so!

    Liebe Grüße an Dich!
    Caro

    • Vivien
      Autorin

      Oh liebe Caro, lieben Dank, da freue ich mich :) Bald kommen meine Irlandbeiträge online!

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