Thailand – aktuell scheint das südostasiatische Urlaubsziel eine Bloggerkrankheit zu sein. Autorinnen zahlreicher Blogs, denen ich folge, waren in den vergangenen zwei Jahren dort, und die Zahl derjenigen, die es ihnen gleichtun wollen, steigt.

Ich muss zugeben, ich war selbst schon dort. Allerdings war meine Reise 2012 weniger bloggerinspiriert als schlicht und einfach ein dreiwöchiger Familienurlaub mit meinen Eltern. Damals stand neben Bangkok der Golf von Thailand auf dem Programm. Wir bereisten Ko Tao, Ko Phangan und last but not least Ko Samui samt Safari.

Wie mein Titel unschwer erkennen lässt: es zieht mich erneut nach Asien. Ja, Thailand hatte mich gepackt, und ich wollte dieses Land gerne mit meinem Freund, der selbst noch nicht dort war und selbstverständlich interessiert ist, teilen. Nicht zu verhehlen ist die Tatsache, dass dort ein einmonatiger Urlaub möglich ist, der sonst preislich einem guten, zweiwöchigen Pauschal-Cluburlaub in der Türkei entspricht – Also why not?

Für meinen Freund und mich geht es Mitte August also für einen Monat nach Thailand. Wir konzentrieren uns auf den Süden Thailands, wollen jedoch sowohl die mir unbekannte Region und diverse Inseln um Phuket, Ko Phi Phi und Krabi abklappern, als auch die östlichen Inseln besuchen, die ich bereits bereist habe. Und ja, wir werden Backpacken.

Ich muss zugeben: Backpacken ist für mich absolutes Neuland. Ich bin dank meiner Eltern sehr viel gereist in meinem Leben, habe viel gesehen. Dass diese Urlaube gewissen Standards entsprachen ist nur natürlich, und ich habe es immer sehr genossen. Doch ich möchte auch einmal die andere Seite kennen lernen – für Luxus-Urlaube ist noch genug Zeit in meinem Leben; und hoffentlich auch Zeitpunkte, wo ich mir diese, anders als jetzt, größtenteils ‘ohne Weiteres’ ermöglichen kann. Ich habe Lust auf einfacheres Reisen, Spontanität, frei sein. Keine vorher gebuchten Hotels, keine schicken Abendkleider und High Heels. Die bleiben diesmal daheim.

Womit wir beim schwierigsten Thema wären: was packe ich ein? Ja, ich bin ein Modemädchen. Ja, ich blogge, und das hauptsächlich über Mode. Ja, ich möchte euch teilhaben lassen an meinem Urlaub – gerne auch währenddessen. Und erneut: Ja, ich möchte mich wohlfühlen. Ist das möglich, mit sehr begrenztem Kleiderschrank (oder eher: Kleiderrucksack)? Kann ich euch und vor allem mir selbst genug Varietät bieten, um zufrieden zu sein? Ich sag’s euch, damit challenge ich mich definitiv selbst.

Da dann Bequemlichkeit, die Gesundheit meines Rückens sowie der eigene Verstand am Ende vorgehen und siegen, werde ich nicht den Fehler machen und unnötig viele Klamotten in einem beengten Rucksack mit mir herumschleppen. Was also sind die wirklich wichtigen, modischen Essentials für eine solche Reise?

Post-Tunika

Sunglasses & Romper – OASAP | Tunika – BONPRIX | Espandrilles – ZALANDO | Photos: Thailand 2012

Klar ist: es muss leichte Kleidung sein. Von meinem Urlaub damals weiß ich um das tropische Klima, das selbst nachts nicht abflaut. Natürliche Stoffe, nichts synthetisches, in dem man unnötig schwitzt. Leichte Kleider, Shorts und Oberteile, die einfach miteinander zu kombinieren sind. Bikinis sind ein Must-Have – besonders bunte Drucke werten unter lockeren, weißen Tops das Outfit von selbst auf.
Ich bin ein großer Fan von Tuniken* – erst vor kurzem kaufte ich ein hübsches Modell für den Strand. Für mich die einfachste Möglichkeit, sich für den Weg zum Strand oder Frühstück zu ‘verhüllen’, ohne sich direkt in volle Montur werfen zu müssen.

Auf meiner Liste steht zudem ein Jutebeutel – welche Tasche in dieser Größe kann man so einfach zusammenknuddeln, waschen, von Sand befreien und am Abend bereits wieder mit nützlichem und unnötigen Kram vollstopfen? Ich hätte super gern ein Motiv, das irgendwie mit Reisen oder sogar mit Thailand zu tun hat. Ebenfalls benötige ich einen Sarong aus Baumwolle – ich habe mich dagegen entschieden, ein richtiges Strandhandtuch mitzunehmen und beschränke mich zum Schutz vor Sand auf ein dünnes, vielseitiges Baumwolltuch. Dieses möchte ich jedoch erst in den ersten Tagen in Thailand kaufen – ganz traditionell eben.

Für den Schutz sorgen Sonnenbrille und -hut. Letzterer nimmt zwar Platz weg, ist bei der Hitze und direkten Sonne jedoch unerlässlich. Auch bei Schuhen beschränke ich mich wohl auf drei Paare – Chucks als festeres Paar Schuhe, einfache Flip Flops sowie schlichte und bequeme Sandalen oder Espandrilles.

Man merkt – trotz der gewollten Einfachheit des Urlaubs möchte ich mein Modeherz nicht komplett ignorieren – es schlägt doch schon so doll bei dem Gedanken an schöne Outfitbilder vor Traumkulisse! Vor kurzem durfte ich mich bei Ask.fm dafür rechtfertigen, dass ich backpacke – Backpacken bedeutet nämlich nicht, in Trekkingsandalen und Funktionshosen herumzurennen.

Nichtsdestotrotz: was am Ende zählt, ist nicht das Styling, sondern ein schöner Urlaub voll mit Eindrücken, Erinnerungen, Fotos, gutem Essen und Sand zwischen den Zehen.

3 Kommentare

  1. 17. Juni 2014 / 12:35

    wow ich wünsch dir viel Spaß bei eurer Reise! Bin vor zwei Wochen selbst von einem sechswöchigem Thailand Trip heimgekommen, haben nicht nur den Süden sondern auch noch den Norden erkundet.
    Wenn du Lust hast kannst du mal auf unserem Blog schauen, da haben wir schon zwei Posts darüber geschrieben!

  2. 17. Juni 2014 / 17:50

    Das Kleidchen hab ich auch, aber noch nie getragen :p
    Ich beneide dich um diese Möglichkeit, das Land zu entdecken – viel Spaß (:

    Alles Liebe,
    Neele von Royalcoeur

  3. 17. Juni 2014 / 19:00

    hey :) Ich war mit meiner Schwester unterwegs, waren auch Backpacker :) Wie viel möchtest du denn für die Unterkunft ausgeben? Wir haben immer so ca. 10€ in der Nacht bezahlt für ein Zimmer und hatten immer Klimaanlage (manchmal auch nur einen Ventilator) und ein eigenes Bad.
    Wenn das in deinem Budget liegt, kann ich dir gerne ein paar Hotels nennen, in denen wir waren :)

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