Samstag, 8. März

Die Hälfte des Samstages verbrachten wir unter anderem im Jardin Majorelle, einem Garten außerhalb der Stadtmauer, welcher zu seinen Lebzeiten vom Designer Yves Saint Laurent restauriert und umgestaltet wurde. Wir aßen in einem hübschen Café zu Mittag und verbrachten nach einem Zwischenstopp im Riad den frühen Abend in den Menaragärten am Stadtrand. Unser Abendessen fand erneut am Djamaa El Fna statt, wo wir von einem gemütlichen Plätzchen von oberhalb das bunte Treiben beobachten konnten.

Sonntag, 9. März

Unser Sonntag wurde kulturell – wir fuhren in die Kasbah und statteten sowohl dem Palais Bahia als auch den Saadiergräbern einen Besuch ab. Anschließend bummelten wir durch das Viertel und guckten uns auch ein wenig im Ensemble Artasinal, einer Art Kaufhaus mit Festpreisen, um sich einen Überblick über faire Preise zu machen, um. Später gönnten wir uns eine Kutschfahrt nach Hivernage, einen ähnlich modernen und außerhalb gelegenen Stadtteil wie Gueliz, und aßen dort.

Montag, 10. März

Den Montag verbrachten wir erneut mit einem Ausflug, wir ritten auf Kamelen eine Weile durch die Wüste und kehrten erneut in ein Berberdorf ein. Dieser Ausflug war zwar ganz lustig, aber uns taten hinterher gehörig die Hinterteile weh – ich war zuvor stets nur kurze Strecken auf Kamelen geritten und dachte, ein paar Stunden wären schon in Ordnung. Wir würden euch definitiv eher die Quadtour empfehlen, auch wenn der Kamelritt im Nachhinein ganz witzig war. Den letzten Abend verbrachten wir schließlich erneut in Gueliz, wo wir zu Abend aßen und noch ein Eis in einem riesigen, amerikanischen Eissalon aßen, der uns schon die ganze Woche angelacht aber nie ins Programm gepasst hatte. Am Dienstag hatten wir noch einen halben Tag, wo wir ein paar letzte Dinge einkauften, zu Mittag aßen und schließlich zum Flughafen aufbrachen. Von diesem Tag sind nur einige wenige, nicht zwingend sehenswerte Fotos entstanden.

Ja, dies hier wäre kein Modeblog, würde ich euch nicht auch meine Einkäufe präsentieren. Mit nach Deutschland kam (übrigens mit reichlich Übergepäck, wir hatten richtig Glück!) unter anderem ein paar handgemachte Lederboots sowie eine typische Haremshose, die ihr in den nächsten Tagen auch als Outfit zu sehen bekommt. An einer traditionellen Teekanne mit Gläsern bin ich nicht vorbei gekommen, da ich fanatischer Teetrinker bin und wir dort täglich mindestens 2 größere Kannen getrunken haben. Natürlich durfte auch typisch-marokkanischer Minztee nicht fehlen, den ich nicht mit abfotografiert habe. Im Jardin Majorelle kaufte ich als ‘Souvenir’ einen Stift von Yves Saint Laurent, zudem wanderten einige Mitbringsel wie ein neuer Aschenbecher für den Garten, Seifen oder Metalldekoration in den Koffer. Ihr Lieben, ich hoffe, meine drei Beiträge mit einer Bilderflut an Eindrücken hat euch gefallen. Ich schreibe sehr sehr gerne über das Reisen, möchte allerdings nicht, dass sich der Blog zu sehr in diese Richtung entwickelt, weshalb ich keine konkreten Reiseberichte oder ähnliches verfasse. Wie gesagt, solltet ihr genauere Fragen haben, zögert nicht, mich zu kontaktieren. Marrakesch ist definitiv eine Reise wert!

4 Kommentare

  1. 28. März 2014 / 22:44

    Mir haben deine Posts dazu total gefallen! Und ich bin erfüllt von Fernweh. Ich würde so, so, so gerne weg. Aber ich weiß weder wohin noch von welchem Geld :D

    Liebe Grüße,
    Mareike

    • 30. März 2014 / 17:21

      Das freut mich sehr! :) Vielleicht ergibt sich für dich dieses Jahr ja auch noch etwas.. :)
      Liebe Grüße zurück

  2. 6. April 2014 / 13:37

    Wow, was für Eindrücke! Marrakesch steht auch ganz, ganz oben auf meiner Reise-Wunschliste und ich hoffe, dass dieser kleine Traum bald wahr wird. :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Etwas suchen?