Lifestyle: Hurricane 2017 – XXL Festival Recap

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn sich ein Teenie-Traum erfüllt? Wenn ihr etwas erlebt, von dem euer 15,16-jähriges Ich damals geträumt hat, jedoch irgendwie zu jung, zu wenig hinterher war, um es in die Tat umzusetzen? Ihr es irgendwann, mit wechselnden Freundeskreisen und anderen Lebensabschnitten aus den Augen verliert, weil es gerade nicht mehr passt, um es dann – mit 24 Jahren – doch noch durchzuziehen, zu erleben und vor allem zu merken: für alles gibt es den richtigen Zeitpunkt, die richtige Begleitung, den richtigen Lebensmoment.

Hurricane war nicht für mein Teenie-Ich bestimmt, sondern für mein heutiges. Und wer weiß – vielleicht wäre ich damals nicht mit der gleichen, begeisterten Meinung nach Hause gefahren?

Prolog

Rock, Indie, Alternative – since 2007

Ein paar kleine Worte zu meiner ‘Vorgeschichte’ – denn ich teile doch eher wenig zum Thema Musik, obwohl es eine so wahnsinnig große Rolle in meinem Leben spielt. Außer ein paar Current Music Favourites Beiträgen (Nummer eins, zwei & drei) teile ich maximal einmal die Woche in meinem neuesten Sumday-Post die ein, zwei aktuellen Lieder, die mir gerade gut gefallen.

Wofür mein Herz wirklich schlägt? Rock, Indie, Alternative – und das seit mittlerweile knapp zehn Jahren. Meine Eltern dachten damals wahrscheinlich, es sei nur eine Phase – der ‘Emokult’ war damals ja in seiner Hochzeit, und auch wenn ich so gar nichts mit dem Lifestyle anfangen konnte, habe ich mich doch zumindest ein wenig in der Musikrichtung bewegt. Mein heutiger Freundeskreis, besonders was die Mädels betrifft, kann zu großen Teilen nichts mit meinem “privaten” Musikgeschmack anfangen – privat deshalb, weil ich ansonsten mit Musik relativ unkompliziert bin und auch bei Commercial und Charts mitgehe und generell Ausflüge in viele Musikrichtungen mache und mich mit verschiedenen, einzelnen Liedern gut anfreunden kann. Ich kann ganz klar sagen, dass das eher vom Freundeskreis, mit dem ich etwa ab dem Alter von 13,14 herumgehangen habe, inspiriert und beeinflusst wurde.

Meine Bands der Jugend?

Blink-182, Angels & Airwaves, Box Car Racer, Paramore, The Killers, Green Day, Anberlin, Fall Out Boy, The Offspring, The Kooks, My Chemical Romance, All Time Low, Jimmy Eat World, The All-American Rejects, Sum 41, Hollywood Undead, Arctic Monkeys, Boys like Girls, Secondhand Serenade, A Day to Remember, Cute Is What We Aim For, Linkin Park, 30 Seconds to Mars, +44, …

Ich bin mir sicher, dass einige von euch jetzt die selben, guten, alten Songs in den Ohren haben wie ich – und ja, ich gebe zu, es ist auch einiges dabei, was softer ist. Sobald es in die Heavy Metal und Hard Rock-Richtung geht, bin ich eher raus. Alles davor? YES, please!

Könnt ihr jetzt verstehen, wieso ich damals unbedingt aufs Hurricane wollte? Und wir mit 15,16 Jahren irgendwie zu jung, zu ‘mittellos’ waren, um alleine ohne Begleitung 400km in den Norden (oder Süden aufs Southside) zu reisen und ich trotzdem innerlich immer den Wunsch hatte, unbedingt einmal hinzufahren?

Während der Festival-Hype in den letzten Jahren ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, immer mehr neue Festivals an allmöglichen Standorten aus dem Boden sprießen und die ganze Welt vom Coachella und Tomorrowland redet (auf die ich beide ohne Zweifel auch mal wollen würde), habe ich immer propagiert, “wenn, dann Hurricane”.

Camping

Die guten, alten Vorbehalte…

Ich gebe zu, ich schreibe jetzt aus einer wahnsinnig euphorischen ‘After-Festival-Laune’ heraus. So gut drauf war ich dann, je näher der Zeitpunkt rückte, nämlich doch nicht. Ich bin ehrlich – und ich denke, das liest sich ganz gut aus dem ersten Abschnitt heraus – ich wollte wegen der Musik hin. Ein paar meiner Lieblingsbands sehen, mit leuchtenden Augen ein paar Träumchen erfüllen, den Festival-Vibe auch mal am eigenen Leibe spüren.

Was mir Sorgen bereitet hat? Ich möchte euch nicht anlügen: Dort vor Ort schlafen, campen, ohne vernünftige Sanitäranlagen, im Zweifel ohne richtiges Bett, drei Tage irgendwie schmuddelig sein, keinen Zufluchtsort zu haben, ein bisschen Angst um die Sachen im Hinterkopf, auf Dixitoiletten ohne Spülung seine Notdurft verrichten und im schlimmsten Fall in den Rudelduschen unter Zeitdruck mehr schlecht als recht säubern, während andere dir in der Schlange stehend dabei zuschauen? Thanks, but no thanks. Spätestens bei Sanitäranlagen hört es bei mir auf, das bin nicht ich, und dafür nicht gemacht.

Das ehrlichste Feedback, das ihr kriegen könnt

Wollt ihr wissen, wie die Camp-Situation am Ende war? Weitaus weniger schlimm – im Gegenteil hat es wirklich Spaß gemacht. Ich muss dazu sagen, dass das auch zu großen Teilen an unserer Wohnlösung lag. Wir wollten das echte Festival-Feeling und Tag und Nacht auf dem Platz verbringen. Zudem waren wir in einer größeren Gruppe da, mit der wir zumindest teilweise auf dem Gelände unterwegs waren und ansonsten die Vormittage, bevor es zum richtigen Festival ging, verbracht haben. Allerdings haben wir nicht auf den berühmt-berüchtigten Zeltplätzen geschlafen, sondern haben uns eine Womo-Plakette besorgt und mit alle Mann auf dem Wohnmobilplatz ein eigenes, kleines Camp eröffnet. Eine große Menge Schlamm, durchnässte Klamotten, Dosen-Ravioli direkt aus dem Topf, ungemachte Haare, Jogginghosen und Trinkspiele gab es trotzdem. Nur eben im Camper, statt im vermatschten Zelt.

Über einen Kumpel hat mein Freund ein wirklich 1A-Campmobil organisiert, wo wir es wahrscheinlich mit am komfortabelsten auf dem ganzen Platz hatten. Im ernst, wir hatten ein richtiges Bett mit Matratze und Lattenrost, eine kleine Küchenzeile mit Frischwasser, Gasherd und Kühlschrank – ja sogar ein kleiner Schminkspiegel (hehe) und eine Campingtoilette waren vorhanden. Wir hatten wirklich Glück und konnten nachts, völlig kaputt vom Festival in ein richtiges Bett fallen, wussten unsere Sachen sicher und vor allem trocken (!) verwahrt, hatten Stauraum und ein bisschen Zuhause-Feeling – wirklich wahnsinnig cool.

Sanitäranlagen-Liebe

Das Sanitäranlagen-Problem war nach wie vor mein Größtes und damit musste ich mich wohl oder übel arrangieren. Die Toiletten auf dem gesamten Festival sind kein Geschenk, die Dixi-Klos sind noch mal eine Nummer härter als die Toiletten mit Spülung. Einmal haben wir die Kompost-Toiletten, für welche man 2€ zahlt (oder eine Flatrate bezieht) und welche nach jedem (!) Gang gereinigt werden, ausprobiert – einigermaßen sauber, aber am Ende auch nur ein besseres Dixi-Klo.

Ich musste besonders in den ersten zwei Stunden mehr als einmal über meinen Schatten springen, Toiletten benutzen, die ich sonst im Leben nicht verwendet hätte und auch das Leben auf dem Zeltplatz ist für Außenstehende ziemlich witzig, aber am Ende dann doch sehr abenteuerlich, verschlammt, schmutzig und augenscheinlich echt anstrengend – nehmt’s mir nicht übel, aber da wäre ich in jedem Fall raus.

7 Fakten zum Line-Up des Hurricane’ 2017

Jetzt komm zum Punkt, Vivien – ja, ich weiß. Nur wisst ihr – mit diesem Beitrag verarbeite ich gerade ein großartiges, eindrucksvolles, ereignisreiches und definitiv in starker Erinnerung bleibendes Wochenende. Ich rekapituliere Momente, gesehene Bands, gemachte Erfahrungen, lustige und schöne und ergreifende Augenblicke – das ist nicht mal eben mit 200 Wörtern und drei Stichpunkten getan. Vielleicht hole ich euch mit meinem ehrlichen Beitrag – der eben auch meine negativen, am Ende revidierten Vorurteile enthält, ab und motiviere den ein oder anderen skeptischen Menschen, sich das Spektakel nächstes Jahr auch einmal anzusehen.

Mein Fokus lag ganz klar auf der Musik – das konntet ihr bereits herauslesen. Natürlich habe ich mir im Vorhinein ein paar Gedanken dazu gemacht, wo meine Prioritäten beim Line-Up liegen. Mein Freund ist sehr festivalerfahren (ich glaube, es war sein 10. Hurricane-Festival) und hat mir gleich klar gemacht, dass man am Ende eh nicht alles sieht, was man sich vornimmt – und das ist auch okay so. Man arrangiert sich mit den Kleingruppenmitgliedern, im Zweifel überschneiden sich Acts, es durchkreuzen langwierige Toilettengänge oder Essensschlangen den ausgeklügelten Plan oder man lässt sich – wie auch wir – einfach mal treiben, schaut bei Künstlern vorbei, die sonst nicht Priorität hatten und entdeckt im besten Fall Neues für sich. Was ich am Ende gesehen habe, was mich begeistert, abgeholt, überrascht oder enttäuscht hat, lest ihr hier:

1. Bands, die ich unbedingt sehen wollte:

Absolutes Must-See? Blink-182, Green Day und Lorde.

Ebenfalls auf der Liste (A-Z) standen A Day to Remember, Alle Farben, Axwell Ingrosso, Boy, Casper, Clueso, Frittenbude, Gloria, Imagine Dragons, Jimmy Eat World, Kodaline, Linkin Park, Mando Diao, Maximo Park, Milky Chance und SDP.

Eine Menge Bands; viel zu viele, um alle zu sehen, aber das wären unterm’ Strich die Favoriten gewesen.

2. Bands, die ich gesehen habe:

10 Acts an der Zahl haben wir mitbekommen, viele ganz, die anderen mindestens zur Hälfte. Das ist bei 100+ Acts und in Anbetracht der Tatsache, dass wir erst Freitagnachmittag auf dem Gelände waren und Sonntagmittag bereits wieder nach Hause gefahren sind (und somit den ganzen Sonntag und die ersten, kleineren Acts am Donnerstag und Freitag komplett verpasst haben), recht erfolgreich.

Freitag: Flogging Molly, Milky Chance, SDP und Green Day
Samstag: Jimmy Eat World, Royal Blood, Lorde, A Day to Remember, Blink-182 und Irie Révolté

3. Fangirl-Moments:

Fangirl-Moments hatte ich definitiv bei Blink-182 und Green Day – meine Gedanken in diesen Momenten: Wie glücklich kann Musik machen? Wie glücklich kann es machen, die Acts seiner Jugend live zu sehen??

Leider war bei diesen Bands (und Jimmy Eat World, A Day to Remember, Linkin Park, …) auf der Green Stage die Akustik wirklich mies. Bei Blink kam teilweise gar nichts bei uns an, obwohl wir echt nah an der Bühne standen. Für mich und meine Liebe zu diesen Bands tat das keinen Abbruch – insgesamt aber doch echt schade.

4. Am meisten überzeugt?

Absoluter Favorit? Lorde – wow, ihre Bühnenperformance, ihre Art, einen mit dem Gesang abzuholen und für sich zu begeistern war wirklich wahnsinnig gut. Ich bin seit 2013 und ‘Tennis Courts’ Fan von ihr; damals einer meiner Songs des Jahres und alles, was bis heute sie rausbringt, mag ich. Wirklich ein top Act – sogar mein Freund war echt begeistert, obwohl sie eher auf mein Prioritäten-Konto ging…

Ansonsten fand ich zwei Bands wirklich toll, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte: Irie Révolté, eine deutsch-französische Band mit super Texten und einer so mitreißenden Bühnenshow, dass die Menge wirklich getobt hat, und Flogging Molly, eine irische Rockband, die einfach gute, unterhaltsame Musik gemacht und mich als “Hörer” gewonnen hat.

5. Bands, die mich enttäuscht haben:

Enttäuscht? Keine so richtig. Wie erwähnt war die Akustik auf der Green Stage und somit bei gleich vier meiner Favoriten (Blink, Green Day, Jimmy Eat World und A Day to Remember) eher bescheiden, was wohl der Kritikpunkt wäre.

Ansonsten war Royal Blood eher Zufall, weil wir noch von Jimmy Eat World an der Stage standen – ein Fan bin ich durch den Liveact nicht zwingend geworden.

6. Wen ich gerne gesehen hätte, jedoch verpasst habe:

Ein bisschen traurig bin ich, dass ich Maximo Park und Frittenbude nicht gesehen habe. Beide definitiv Bands aus meiner Jugend, wenn auch zu unterschiedlichen Abschnitten.

Ansonsten hätten wir gerne SDP länger gesehen, da ich ein paar Lieder für mich ‘vermisst’ habe, die im Zweifel später noch kamen.

7. Highlight-Songs:

Klar, für mich gab es im Vorhinein ein paar Highlight-Songs, die ich mit Momenten meiner Jugend verbinde, die einfach die “Klassiker” der entsprechenden Acts sind und sich am besten zum Mitsingen eignen – genau mein Ding. Von den Bands, die ich erst vor Ort ‘kennen gelernt’ habe, habe ich noch keine Lieblingssongs, aber folgende Lieder waren für mich die Highlights, die mich zu breitem Grinsen, auf- und ab hüpfen und einer Menge Glücksgefühlen gebracht haben! Oh those Memories…

‘First Date’, ‘All The Small Things’ und ‘Always’ von Blink-182

‘If It Means A Lot To You’ von A Day To Remember 

‘Basket Case’ von Green Day

‘The Middle’ von Jimmy Eat World

‘Liability’, ‘Tennis Courts’ ‘Green Light’ ‘Sober’ … okay, eigentlich fast alles von Lorde

Festival-Life – apart from the Music:

Natürlich steht die Musik im Fokus – oder sollte sie zumindest. Trotzdem bietet das Camp-Gelände noch so allerhand andere Dinge, die es lohnenswert machen, dorthin zu fahren. Vielleicht ist es nicht jedermanns Sache, in jeder Frontrow zu stehen, sich jede Band anzusehen, die man cool findet oder sich ganz der Musik zu widmen.

Vielleicht wollen einige auch einfach nur eine gute Zeit mit Freunden haben, leckeres, kulinarisches Zeug von den wahnsinnig vielen, verschiedenen Ständen essen, Riesenrad fahren (meiner Meinung nach ein Must-Do; haben wir Samstagabend spontan zu viert gemacht und man hat wirklich eine grandiose Sicht über die wahnsinnige Dimension mit den tausenden Menschen auf dem Gelände) und Teppichrutsche rutschen, das bunte Treiben aus verschiedensten Persönlichkeiten und aufwändig gestalteten Figuren beobachten, ein paar Gläser trinken und Spaß haben.

Mein Fazit:

Liest man hier raus, wie begeistert ich bin? Mit den Tönen der ersten Band (Flogging Molly) und dem Vibe, den das Festival ab der ersten Sekunde versprüht, war meine Camping-Skepsis wie weggeblasen. Ich habe es total genossen, ein Wochenende lang bis auf ein paar kleine ‘Snaps’ für die Story und tatsächlich nur ein hochgeladenes Instagram-Foto mein Handy selten aus der Tasche zu holen, mich nicht groß um mein Aussehen zu kümmern (am Samstag war ich in Sporttights, Glitzer-Gummistiefeln, Sweatshirt, Lederjacke und Regenjacke unterwegs und es war die beste Entscheidung!) und mich einfach von der Musik, den Leuten, mit denen wir besonders am Samstagabend unterwegs waren und den Geschehnissen auf dem Festival treiben zu lassen.

Ich bin ein bisschen wehmütig, während ich diese über 2.000 (!) Worte hier tippe. Meine erste Festival-Erfahrung war ein voller Erfolg, ich würde alles wieder ganz genauso machen und bin wahnsinnig froh und dankbar, meinem 16-jährigen Teenie-Ich diesen Traum von damals erfüllt zu haben und über ein paar Schatten gesprungen zu sein. Ihr ahnt es schon, ja: Hurricane 2018 ist jetzt schon im Kalender rot markiert.

16 Kommentare

  1. 27. Juni 2017 / 16:29

    Wow, deine Euphorie spürt man wirklich richtig deutlich! :D Schön, dass es dir so gut gefallen hat.
    Ich glaube auch, dass gerade das Camping und das ganze drumherum dieses Festivalfeeling einfach ausmachen. Irgendwann will ich auch unbedingt mal auf ein Festival! :)

    Liebste Grüße,
    Caro

    • 27. Juni 2017 / 16:56

      Unbedingt – bin jetzt richtig angefixt und würde am liebsten noch auf 10 dieses Jahr gehen! :D Hätte gerne die Einladung zum Parookaville wahrgenommen, nur sind wir da im Urlaub! – auch schön, aber wäre natürlich cool gewesen! :D

  2. 27. Juni 2017 / 16:53

    Mega, mega, mega cooler Beitrag! Ich war leider noch nie auf einem Festival, obwohl es schon ein kleiner Traum von mir ist. Zelten ist allerdings auch nicht unbedingt meins. Da hattet ihr es im Camper bestimmt sehr viel bequemer.
    Das Lineup entspricht ja TOTAL meinem Geschmack! <3 Imagine Dragons, Kodaline, Lorde… ich würde sterben, um diese Acts live zu sehen! :D Besonders Lorde ist einfach so geil! Ich höre ihr neues Album gerade rauf und runter. Jeder einzelne Song ist pure Perfektion.
    Wie du siehst, bricht gerade mein inneres Fangirl hervor. :D

    • 27. Juni 2017 / 16:58

      Hihi, dann hätte dir das Festival in jedem Fall sehr sehr gut gefallen! :) Der Auftritt von Lorde war wirklich wahnsinnig cool – ich schwelge auch noch andauernd in Erinnerungen an das Wochenende.. Musst auf jeden Fall mal hin, wenn dir das Lineup so gut gefällt! :)

  3. 27. Juni 2017 / 22:17

    Ah, Irie Révoltés hab ich vor, lass mich lügen, 5 Jahren(?) auf dem Deichbrand-Festival für mich entdeckt! Haben mich auch sofort überzeugt und mitgerissen. Sie lösen sich leider auf dieses Jahr. Also falls du es schaffst, nimm unbedingt das Irie Révoltés “Irievoir” Festival in Hannover mit (Anfang September).

    Ich nehm auf Festivals immer das komplette Feeling inklusive Camping und Dixies mit :D Reicht dann aber auch wieder für das Jahr mit den Dixies :D Verstehe dich vollkommen!

    Schöner Beitrag!
    Viele Grüße von Michelle <3

    • 28. Juni 2017 / 9:45

      Danke für deinen Kommentar, Michelle! :) Jaa, genau, mein Freund kennt sie auch seit Jahren und feiert sie total für ihre Art & ihre Texte, und mich haben sie auch direkt überzeugt. Genau das war der Grund, weshalb dieser Act für ihn (und somit auch mich) auf der Prioritätenliste stand – wir werden wohl nicht aufs Festival in Hannover fahren, sondern uns Karten für das Konzert in Hamburg im November besorgen. Lieben Dank aber für den Tipp, sehr aufmerksam! :D

      Hihi, gecampt haben wir ja auch, aber ich denke, du meinst im Zelt, richtig? :) Und ja, die Dixies musste ich ja auch ertragen – aber wie du schon sagst, das reicht mir definitiv für 365 Tage :D

  4. Melina
    28. Juni 2017 / 7:08

    Ich habe da mal noch eine Frage. Wie hast du es mit deinen Kontaktlinsen gemacht? Hast du auf dem Festival Tageslinsen getragen? Oder hast du deine Brille getragen?
    Ich war mal bei Rock am Ring mit meinen normalen Monatslinsen (und ohne Ersatz). Ab Samstag bin ich dann mit meiner ungeliebten Brille unterwegs gewesen. :-( Ich habe meine Linsen nicht mehr gereinigt bekommen.
    LG
    Melina

    • 28. Juni 2017 / 9:47

      Hmm, bei mir war alles super. Aber du darfst auch nicht vergessen, dass ich im Camper in einem kleinen “Zuhause auf Rädern” geschlafen habe, und nicht im verschlammten Zelt. Ich trage 7 Tage die Woche meine Monatslinsen, Brille kommt nur Morgens/Abends bzw. maaal zwischendurch zum Einsatz. Ich habe aber immer, egal wo ich hinfahre, und wenn es nur für eine Nacht ist, Ersatzmonatslinsen in meinem Kulturbeutel, sicher ist sicher.

      Das mit der Reinigung wundert mich aber trotzdem – egal wie verschlammt es auf dem Campingplatz war, du hattest doch sicher Flüssigkeit dabei, in welcher du sie nachts eingelegt hast und morgens dann saubere Linsen hattest? :)

  5. Melina
    29. Juni 2017 / 7:46

    Ich bin da nicht so gewissenhaft. :-(
    War auch gerade bei einer Freundin. Sogar für 4 Nächte und hatte keine Ersatzlinsen dabei. Naja, ist gut gegangen.
    Ich weiß auch nicht. Die haben sich einfach nicht mehr reinigen lassen. Kann dir aber auch nicht genau sagen, was da alles für Schmutz an der Linse war. Sie ist mir beim einsetzen in den Matsch gefallen.
    Aber bei – 3,5 Dioptrien geht halt ohne Linsen/Brille nix mehr! Was hast du für Stärken?
    LG
    Melina

    • 29. Juni 2017 / 10:39

      Hmm okay – aber immerhin ist jetzt alles gut gegangen. Ich habe meine Kulturtasche mit den wichtigsten Sachen (wie Miniformat an Wattepads, Abschminkzeug, kleine Kontaktlinsenflüssigkeit, kleines Duschgel, Shampoo etc.) immer vorgepackt, und lasse deshalb auch einfach immer ein Paar Ersatzlinsen mit drin! :)

      Ich habe -4.00 auf beiden Augen, also weiß ich, wie es dir geht. Da geht wirklich nichts ohne Brille, weshalb das auch wirklich neben Zahnbürste und so das erste ist, was ich einpacke! :D

  6. Anonymous
    8. Juli 2017 / 12:54

    Überraschung und ein Lächeln auf meinem Gesicht nach diesem Blogpost!
    Seit ich 17 bin (mit 16 haben die Eltern noch gestreikt) fahre ich nun schon zum Hurricane und musste daher bei einigen Eindrücken schmunzeln. :)

    wir hatten dieses Jahr auch eine Freundin dabei, die das erste Mal mit war und die hatte einen riesen Bammel (vor allem wegen dem Zelten und den WC’s ) und letztendlich ist sie genauso begeistert wie du mit uns wieder nach Hause gefahren. Denn wenn man ehrlich ist, eine gute Luftmatratze und das Vermeiden der Dixies reicht meist schon :)

    Mit deinem Musikgeschmack kann ich mich übrigens super identifizieren, hatte dieses Jahr auch so einige Sachen, die ich unbedingt sehen wollte, weil es einfach Erinnerungen aus meiner Jugend sind (BLINK!! :D ) und ADTR -> if it means a lot to me ist mein favorite. Und Flogging Molly sowie Irie Révolté habe ich selbst auch einst mal auf einem Festival für mich entdeckt und ist seit dem ein Muss.

    Toller und unerwarteter Post hier, aber absolut top! Und ich würde jedem empfehlen über seinen Schatten zu springen und zu einem Festival zu gehen. Demnächst steht das Deichbrand Festival hier oben im Norden an ;)

    • 8. Juli 2017 / 17:10

      Liiieben Dank für deinen langen, netten Kommentar (schade, dass du Anonym bist! :D)! Es freut mich, dass ich dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und eine kleine Überraschung auf meinem Blog bieten konnte, hihi! :) Cool, dass wir einen Musikgeschmack teilen, Danke für das Teilen deiner Erfahrungen und ja, du hast recht, man sollte definitiv über seinen Schatten springen und einfach ein paar kleine “Regeln” für sich festsetzen, dann wird das Erlebnis auf alle Fälle super. Zumal man da wirklich in einer Art anderer Welt lebt, ich bin im realen Leben wirklich pingelig was so Sanitäranlagen etc. betrifft, aber da habe selbst ich irgendwann, wie du liest, die Scheu abgelegt und “einfach gemacht” haha.. Jaaa, da wollten wir gerne hin aber wir kommen erst am Sonntagabend aus dem Urlaub zurück, da lohnt es sich nicht mehr, hoch zu fahren und das Geld dafür auszugeben! :/

  7. Martina
    17. November 2017 / 11:15

    Ich finde deine Glitzer-Gummistiefel echt genial – und sie stehen dir übrigens super!
    Ich bin ein echter Glitzer-fan und stehe auf alles was funkelt :-) …..jedoch solche Gummistiefel hab ich noch nicht.
    Ich betone noch nicht – denn ich muss die unbedingt haben!
    Woher hast du sie? Wie findest du sie?
    Sind die Gummistiefel bequem, kalt oder warm und erfüllen sie ihren Zweck?
    LG Martina

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