Ich arbeite gerade daran, die am häufigsten von euch gestellten Fragen an mich in einzelnen Beiträgen abzuarbeiten. Ich habe, wie ihr in der Menüleiste unter “About” sehen könnt, einen FAQ-Bereich geschaffen, in den ihr schauen könnt, wenn ihr spezielle Fragen habt. Angefangen hatte ich mit einem Beitrag zu meinem privaten Bachelorstudium, weiter geht es mit meinem kompletten Foto-Equipment & den Apps, die ich verwende, um Fotos zu bearbeiten.

Mein aktuelles Equipment beschränkt sich auf verschiedene Kameras, Objektive, Zubehör und Bildbearbeitungsprogramme. Ich habe euch alle Produkte soweit es geht verlinkt, sodass ihr sie bei Bedarf direkt nachkaufen könnt! :)

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DSLR Kamera & Objektive:

Von Dezember 2012 bis Januar 2016 habe ich meine erste, eigene DSRL Kamera benutzt, die Canon 600D. Ich war immer super zufrieden mit dem Modell, habe bis damals tolle Fotos mit ihr gemacht und ich kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Leider hatte sie im September 2015 einen Unfall mit Wasserschaden als Folge, weshalb ich seit Januar 2016 ein neueres, leistungsstärkeres Modell nutze. Leider hatte die Qualität am Ende stark abgenommen und im Prinzip war die Kamera eine tickende Zeitbombe, die jederzeit vollends hätte kaputt gehen können.

Seit Januar verwende ich für meine Fotos (ob Reisebilder, Outfits, Foodshots, Interior, Beautybilder und Co.) die kleinste der “professionelleren” Canon Kameras, die Canon 750D. Sie hat weitaus mehr Megapixel, eine größere Auflösung, besitzt auch beim Filmen einen Autofokus sowie einen Touchscreen und hat einige, andere Spielereien, auf die ich im Vergleich mit der 600D nicht mehr verzichten wollen würde. Die für mich bedeutendste Funktion? Wifi! Besonders im Urlaub bzw. generell unterwegs das mit Abstand praktischste Feature, da ich von überall aus dank einer App auf dem iPhone die Fotos innerhalb weniger Minuten aufs Smartphone spielen, bearbeiten und direkt posten kann. In vergangenen Urlauben hatte ich für solche Zwecke extra mein altes, schweres Macbook mitgenommen – wäre mein aktuelles nicht so wahnsinnig leicht, würde ich auf die Mitnahme eines Laptops in kurzen Urlauben verzichten!

Sowohl bei der 600D als auch jetzt, mit der 750D, nutze ich zwei Objektive. Zum einen das Zoom-Objektiv Canon EF-S 18-135mm, hauptsächlich unterwegs und auf Reisen, ab und an auch für Outfits oder andere Situationen, wo ich nicht einen allzu großen Abstand zum Objekt haben kann bzw. näher heran muss, zum anderen die Festbrennweite Canon EF 50mm 1.8, mit dem ich so gut wie alle Fashionshots, Outfits, Beauty-Fotos, Detailbilder und Portraits aufnehme. Beide Objektive haben für mich entsprechende Vorzüge, und ich würde auf keines verzichten wollen.

Es gibt ein paar Objektive, die noch in meine Sammlung einziehen sollen, u.a. schwanke ich zwischen diesen beiden Pancake-Objektiven (Canon EF-S 24mm und Canon EF 40mm), außerdem hätte ich gerne ein gutes Weitwinkelobjektiv für großflächigere Naturaufnahmen, z.B. auf Reisen. Da spiele ich gerade mit den Gedanken an diese beiden (Canon EF 24-105mm und Tamron 16-300mm), kann da jemand ggf. etwas empfehlen? :)

Bevor ich meine erste, eigene Spiegelreflex benutzt habe, verwendete ich übrigens die DSLR meiner Eltern. Alle Fotos vor 2012 sind mit dieser Kamera gemacht worden. Damals handelte es sich um das Modell Sony Alpha 500L, welches es heute so gar nicht mehr neu zu kaufen gibt. Ich habe euch die Kamera nicht speziell abgebildet, da ich sie seit über vier Jahren nicht mehr nutze.

Zubehör:

Auch an Zubehör nutze ich einiges – wobei ich am allerliebsten nur mit meiner Kamera unterwegs bin. Für Portrait-Aufnahmen Zuhause, wenn ich früher mal Fotos mit Stativ und Selbstauslöser gemacht habe oder Gruppenfotos machen will, nutze ich dieses Magnesit Dreibein-Stativ von Cullmann. Mir wurde damals im Geschäft geraten, bei einer teuren Kamera keinesfalls an dem Stativ zu sparen – und ich habe definitiv die richtige Wahl getroffen! Apropos Selbstauslöser, ich verwende immer noch diesen Infrarot Fernauslöser von Canon und musste bisher noch nie die Batterie wechseln. Außerdem ist er über einige Entfernung wirklich zuverlässig. Seit etwa einem Jahr besitze ich einen externen Blitz, der bisher noch nicht so oft zum Einsatz kam, ansonsten zähle ich noch eine Softbox mit Tageslichtlampe zu meinem Equipment, die besonders im Winter praktisch ist. Speicherkarten gibt’s wie Sand am Meer, ich habe besonders gute Erfahrungen mit dieser großen und schnellen SD-Karte (auch für Videographie!) gemacht. Für Unterwegs, wenn ich wirklich viel an Equipment mitnehmen muss, verwende ich diesen Kamerarucksack von Canon (aktuell ist er sogar reduziert, ich hatte ihn vor vier Jahren mit der Canon 600D zusammen gekauft).

Bildbearbeitung:

Die Fotos, die ich mit der “richtigen” Kamera mache, bearbeite ich immer leicht am Computer. Dabei gehe ich in der Regel folgendermaßen vor:

  1. Ich sortiere die Fotos mit Adobe Bridge vor und markiere und bewerte sie für meine verschiedenen Zwecke.
  2. Die erste (und oft einzige) Bearbeitung nehme ich mit den einfachen Funktionen von Picasa vor. Ich ändere lediglich die Helligkeit und den Kontrast minimal, ansonsten beschneide ich das Bild wenn nötig. Ich versuche, meine Kamera schon beim Fotografieren so vernünftig manuell einzustellen, dass ich gar nicht mehr viel Bearbeitung vornehmen muss. Früher habe ich auch das Vorsortieren mit Picasa erledigt, leider gibt es von Google kein Update mehr, weshalb es auf meinem iMac etwas spinnt!
  3. Bei aufwändigeren Fotoshootings, Beautyshots und in einigen Ausnahmefällen benutze ich Adobe Photoshop für meine Bearbeitung und spiele etwas mit den Kurven herum.

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Smartphone & GoPro

Natürlich mache ich nicht jedes meiner Fotos mit der DSLR. Besonders Instagram-Fotos sind häufig auch mit meinem aktuellen iPhone geschossen; generell habe ich unterwegs, wenn es nicht anders geplant ist, nur selten meine große Canon dabei, da sie doch relativ schwer und unhandlich und mir auch zu wertvoll ist, um sie unbeobachtet überall mit hinzunehmen.

Bis Mitte September 2016 habe ich das goldene iPhone 6 verwendet, seitdem fotografiere ich unterwegs mit meinem rosé goldenen iPhone 7. Die Kameraleistung hat sich in meinen Augen schon enorm verbessert und ich komme seitdem noch besser ohne die Canon unterwegs zurecht. Die ersten drei Fotos in der Collage sind mit dem iPhone 7 (Bild 1) bzw. iPhone 6 (Bild 2&3) gemacht worden.

Im Urlaub darf meistens noch eine andere Kamera mit ins Gepäck – meine GoPro Hero 3+ Silver Edition. Seit 2014 begleitet sie mich in meine Urlaube, besonders beim Tauchen war sie bisher von äußerst nützlich. Ich würde sie am Strand, im Meer und beim Unterwassersport nicht mehr missen wollen, im Alltag benutze ich sie tatsächlich selten. Meiner Meinung nach lohnt sie sich nur, wenn ihr wirklich Unterwassersport betreibt bzw. viel “Actionsport” ausübt, wo euch ein normales Smartphone, geschweige denn eine große Spiegelreflexkamera, eher stören würde. Ansonsten ist sie für weitwinkligere Fotos ganz gut gemacht. Die letzten beiden Fotos in der Collage wurden mit der GoPro gemacht – sie funktioniert also sowohl über, als auch unter Wasser sehr gut.

Zubehör & Bildbearbeitung

Natürlich besitze ich auch für die GoPro einiges an Zubehör, u.a. eine Teleskopstange, diese Speicherkarte oder ein Blackcase fürs Tauchen.

Meine iPhone-Fotos bearbeite ich übrigens wenn, dann mit der App VSCO-Cam (dort hat wohl jeder seine Lieblingsfilter) oder Afterlight. Vor dem Upload auf Instagram schiebe ich auch dort noch mal minimal an den Reglern herum.

// Bildmaterial via Amazon, Adobe, Apple – dieser Beitrag enthält Affiliate-Links

4 Kommentare

  1. 12. November 2016 / 10:05

    Ich glaub das 50mm 1.8 ist echt eines der beliebtesten und meist genutzten Objektive weit und breit! ;)

    • Vivien
      Autor
      12. November 2016 / 11:49

      Definitiv! Und das zu Recht – besonders für Anfänger ist es für das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar! Ich möchte auch irgendwann in das 1.4 oder 1.2 aufrüsten, aber das 1.8 ist schon echt toll! :)

    • 12. November 2016 / 15:33

      Das 1.4 kann ich nicht empfehlen. Der Unterschied zum 1.8 ist nicht der Rede wert und es ist ein bisschen unzuverlässig, was die Schärfe angeht. Wenn dann würde ich gleich für’s 1.2 sparen, das 1.4 hat mich immer geärgert.

    • Vivien
      Autor
      12. November 2016 / 20:38

      Okay cool, Danke dass du es sagst! :)

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