Wenn dieser Beitrag online geht, befinde mich bei einer meiner mir liebsten Beschäftigungen auf der Welt – dem Reisen. Wahrscheinlich mit den Füßen im Sand, den Blick auf den indischen Ozean gerichtet und einem kühlen Getränk in der Hand hake ich gedanklich ein weiteres Reiseziel meiner langen, persönlichen Liste im Kopf ab: Sri Lanka.

Reisen ist für mich weit mehr, als nur Erholung von der Arbeit Zuhause (wobei diese als Blogger ja nie so ganz aufhört) und um mal aus dem Alltagstrott heraus zu kommen. Reisen bedeutet für mich, neue Wege zu gehen, neue Kontinente zu erobern, Kulturen zu entdecken. Ich möchte neue Dinge ausprobieren, Erfahrungen sammeln, exotische Küchen probieren, in Kontakt mit den Menschen des Landes treten, meinen Horizont erweitern. Ich möchte an meinen Reisen wachsen.

A mind that is stretched by a new experience can never go back to its old dimensions.

Dieser Satz sagt alles – ihr erweitert euren Horizont, eure Denke, und im Grunde geschieht alles in eurem Kopf. Der Ort, wo die schönsten Erinnerungen und kleinen Dinge gespeichert sein werden, Dinge, an die ihr euch auch noch nach Jahren in bestimmten Situationen erinnern werdet, auf die ihr zurückgreifen und davon erzählen könnt, wenn es passt.

Ich als Bloggerin und begeisterte Hobby-Fotografin liebe es natürlich, meine Reisen rund um den Globus auch auf andere Art und Weise festzuhalten. Ich habe zum Glück einen guten Mittelweg gefunden, auch im Urlaub abzuschalten und zwischendurch die Finger von Kamera, Handy und Co. zu lassen, um fleißig Content (ob für den Blog oder privat) zu sammeln. Aber nur, weil ich eine Minute eines Sonnenuntergangs knipse, kann ich die restlichen 29 Minuten doch trotzdem genießen? Hauptsache, man betrachtet die Welt nicht ausschließlich durch die Kameralinse. Heute möchte ich euch 5 Wege zeigen, wie ihr eure vergangenen Reisen für die Ewigkeit aufheben und kommende Wunschziele visualisieren könnt.

batch_2IMG_4905

1. Erstellt einen Blog

Das ist mein voller Ernst. Natürlich muss das lange nicht in professioneller Form für die Öffentlichkeit passieren. Nur für euch selbst, für interessierte Freunde und Familienmitglieder vielleicht. Was gibt es schöneres, als in Tagebuchform von den eigenen Reisen zu berichten, ganz für sich alleine, die liebsten Schnappschüsse zu teilen und nach Jahren noch die eigenen Worte über gesammelte Erfahrungen nachlesen zu können? Das ist einer der Punkte, weshalb ich das Bloggen so liebe. Obwohl mein Blog absolut öffentlich geführt wird, erlebt ihr meine Reisen beinahe ungefiltert und 1:1 so, wie ich sie empfunden habe. Für immer zum nachlesen.

Über Portale wie Blogger.com geht das ganze nicht nur super einfach und problemlos, euch wird praktisch ein Design vorgegeben und ihr braucht im Grunde keine Fähigkeiten am Computer, ihr müsst nur Bilder hochladen und Texte tippen können. Ihr könnt den Blog sogar privat machen, dass er nur mit Passwort zugänglich ist.

2. Kreiert Fotobücher

Super Tipp von meiner Stelle, ich bin da nämlich mächtig in Verzug. Ich habe bestimmt 5 oder 6 Urlaube offen, von denen ich noch Fotobücher erstellen möchte – aber es ist jede Sekunde Arbeit wert. Ich sitze wirklich regelmäßig vor meinem Regal mit bereits erstellten Fotobüchern von vergangenen Reisen und verliere mich stundenlang in Erinnerungen und Erlebnissen. Erst gestern habe ich ein fertiges Buch, das schon seit einem Jahr in meinen Archiven schlummert bestellt. Die Dinger sind nicht ganz billig, aber für mich eine der schönsten Wege, Reisen für immer festzuhalten. Das setzt natürlich voraus, dass man fleißig Fotos macht, mit denen man das Album füllen kann.

Absolut ohne gesponserten Hintergrund kann ich euch Pixum, Cewe-Fotobuch und Fotobuch.de empfehlen. Ich erstelle grundsätzlich alle meine Fotobücher bei Pixum, da ich sehr zufrieden mit dem Programm und der Qualität bin, habe aber für einige Anlässe auch mal andere Anbieter ausprobiert, die gerade super Aktionen online hatten, wie etwa zwei Fotobücher für den Preis von einem. Schaut da einfach mal online, eigentlich sind mittlerweile fast alle Anbieter so zuverlässig und qualitativ hochwertig, dass ihr nicht enttäuscht werden solltet!

batch_2IMG_4904

3. Schneidet Videos

Ja, das geht fast Hand in Hand mit Punkt Nr. 2 – filmt kleine Schnipsel eurer Reisen und fügt sie hinterher zu einem kleinen Film zusammen. Jedes Smartphone macht mittlerweile so gut Full HD-Videos, dass ihr problemlos mit euren Handys filmen könnt. Ich empfehle dabei, auch unsinnig wirkendes wie Wege, die ihr lauft oder das Essen, welches ihr esst, zu filmen. Hinterher freut ihr euch über jede Sequenz, die ihr einbauen könnt, und ihr habt ziemlich fix eine Erinnerung, die euch in Sekunden zurück zum Moment der Reise katapultiert.

Schneiden ist übrigens schwerer als es sich anhört – da ihr nicht den nächsten Blockbuster drehen sollt, sondern ein kleines Homevideo vom Urlaub schneidet, reichen die kostenlosen Schnittprogramme, die Windows und Apple mitliefern völlig aus. Wenn ihr ein schönes Lied hinter das Bildmaterial legt und bereits beim filmen auf eine einigermaßen saubere Kameraführung achtet steht eurem Video nichts im Wege. Tipp: mit einem Pappschuber könnt ihr die gebrannte CD eures Films mit in das Album legen, so habt ihr die Erinnerungen gleich beisammen und das Video vergammelt nicht auf einer eurer Festplatten.

4. Bucket-List

Was mich jedes Jahr aufs neue motiviert, auf die Suche nach neuen, interessanten Reisezielen zu gehen und diese dann auch nach und nach abzuhaken und mir kleine und große Träume zu erfüllen, ist meine Bucketlist. Ich glaube, so richtig angelegt habe ich sie im Jahr 2014, nachdem ich irgendwann keinen Überblick mehr in meinem Kopf hatte, was ich genau, wo und wieso sehen möchte. Glaubt mir, es hilft ungemein, diesbezüglich seine Gedanken zu kanalisieren und genau zu notieren, was man noch im Leben sehen, tun, probieren, erleben möchte. Es hilft, für diese Ziele zu arbeiten und Geld zur Seite zu legen – allein für das befriedigende Gefühl, hinterher einen Haken an einige Dinge machen zu können.

5. Kork Globus oder Scratch Map

Ein weiterer Weg, um euch täglich vor Augen zu führen, welche Reiseziele noch darauf warten, von EUCH bereist zu werden, ist z.B. der hübsche Kork Globus auf den Fotos. Ich war gleich Feuer und Flamme, als ich den Globus entdeckt habe, und wusste, dass er unbedingt in diese 5 Tipps hinein gehört. Ich finde Idee wirklich gut, mit Pins und Fähnchen abzustecken, wo man schon gewesen ist. Ich habe meine 26 Länder, die ich bisher bereist habe, mit bunten Fahnen ohne Konzept markiert, könnte mir aber auch vorstellen, bereits bereiste Länder farblich von denen abzugrenzen, die man noch sehen möchte. An einigen Reisezielen habe ich kleine Fotos befestigt – gerade bei Europa würde aufgrund der Nähe ein Foto pro Destination den Rahmen sprengen, aber ich finde, so kann man den Globus noch interessanter gestalten. Ich finde, er eignet sich auch super als Geburtstagsgeschenk für Reisebegeisterte und Weltenbummler!

Auch die beliebte Scratch-Map (die es auch im Shop gibt!) kennt ihr sicher – Länder freirubbeln, die man bereits bereist hat, und gleichzeitig sehen, was einem noch alles offen steht. Mein Traum ist es ja, irgendwann den Großteil freigerubbelt haben zu können… ob ich das noch schaffe?

batch_2IMG_4900

Wie haltet ihr Erinnerungen an eure Reisen rund um den Globus am liebsten außerhalb eures Kopfes fest? 

// In freundlicher Zusammenarbeit mit Radbag

16 Kommentare

  1. 31. August 2016 / 16:58

    Was für schöne Ideen! Ich liebe zum Beispiel Fotobücher sowie Reiseblogs auch sehr und die Idee mit dem Globus ist einfach herrlich.
    Was Videos angeht, da versuche ich mich gerade ein bisschen reinzufuchsen, damit die nächste Reise auch in bewegten Bildern in meinen Erinnerungen weiterexistieren kann!

    Liebst, Seline
    http://selscloset.com

    • Vivien
      Autor
      1. September 2016 / 20:33

      Danke für deinen lieben Kommentar! :) Freut mich, dass dir meine Ideen gefallen bzw. du ihnen teilweise selbst nachgehst! Ich kann’s nur empfehlen – ich habe heute und gestern so viel gefilmt hier in Sri Lanka, und freue mich jetzt schon darauf, nach den 10 Tagen das Video zu schneiden! :)

    • Vivien
      Autor
      1. September 2016 / 20:31

      Lieben Dank! :) Ich habe jetzt schon eine Menge geknipst – und Videomaterial gesammelt! :D

    • Vivien
      Autor
      2. September 2016 / 15:37

      Finde ich auch! Tut ja keinem Weh, zwischen all den gesammelten Eindrücken auch ein paar Fotos für Erinnerungen zu machen! :D

    • Vivien
      Autor
      4. September 2016 / 20:17

      Find ich auch! :D

  2. 3. September 2016 / 18:26

    Der Globus ist ja cool! :) Bei uns hängt eine Pinnwand mit Weltkarte an der Wand, wo immer neue Fähnchen reingesteckt werden :)

    • Vivien
      Autor
      4. September 2016 / 20:19

      Das finde ich auch richtig richtig cool, hing auch mal bei uns im Keller :)!

  3. 11. September 2016 / 14:37

    Dieser Globus, ein Traum! Und die Tipps sind toll! Ich blättere immer gerne in den Fotoalben meiner Eltern, als wir noch Analoge Kameras hatten und die Bilder auch alle ausgedruckt haben. Durch das Digitale geht leider heute viel verloren! :( Aber da muss sich jeder an seiner eigenen Nase zupfen!
    Liebste Grüße <3

    • Vivien
      Autor
      11. September 2016 / 19:29

      Ja, same here – ich liebe es, in alten Fotoalben zu blättern. Und ich finde, wenn man die Initiative zeigt, ist es leicht auch heute digital Alben zu basteln um Erinnerungen festzuhalten! :)

  4. 9. Oktober 2016 / 17:33

    So ein schön gestalteter Blog! Ich finde ihn so schön anzusehen <3
    Und genau die Dinge die du aufgezählt hast mache ich auch so um meine Erinnerungen aufzubewahren, obwohl ich sagen muss die Fotobücher mache ich eher immer pro Jahr nicht pro Reise aber da sind dann meine Reisen quasi mit drin! Schöne Vorschläge und du hats mich ziemlich ermutigt mir jetzt eine Bucket List anzulegen! Ich glaube das werde ich auch gleich tun :)
    http://www.caroline-maeske.de/

    • Vivien
      Autor
      9. Oktober 2016 / 17:39

      Lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar Caroline! :) Freut mich total, dass dir mein Blog so gut gefällt und auch, dass ich dich ein bisschen mit diesem Beitrag inspirieren konnte! Das System, immer ein “Jahresbuch” zu machen und die Reisen zu integrieren finde ich auch gut, kenne auch einige in meinem Freundeskreis die das so machen! :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.