Ihr Lieben, ich habe schon einige Fragen und Kommentare bezüglich meines Studiums bekommen, und dachte mir, dass dieses Thema vielleicht einen kleinen Beitrag fernab von Outfits und dem üblichen Geplauder wert wäre. Ich kann verstehen, wenn das nicht in jedermanns Interesse steht, schließlich gibt es sicher einige von euch, die noch mitten in der Schulzeit stehen – genießt sie, ich merke schon jetzt wie wenig vom Tag bzw. meiner Woche für mich übrig bleibt! – und noch nicht viele Gedanken an ein Studium verlieren, oder auch welche, die bereits ein Studium abgeschlossen haben und ebenfalls nicht mehr über dieses Thema nachdenken. Allerdings lese ich solche Beiträge derzeit selbst gerne, eben weil ich in dieser Situation bin und gerne erfahre, wie es anderen so mit ihrem neuen Lebensabschnitt geht, und wo vielleicht Parallelen und Unterschiede liegen.

Viele Worte habe ich in meinen bisherigen Antworten nicht verloren, denn wie heißt es so schön: über ungelegte Eier spricht man nicht. Da meine Einführungstage jedoch bereits in vollem Gange sind und ich mir einen ersten Eindruck gebildet habe, ist es vielleicht an der Zeit, diesen mit euch zu teilen.

Erst einmal wäre es natürlich interessant zu wissen, was und wo ich überhaupt studiere, und eventuell auch wie ich zu der Entscheidung gekommen bin und wie das Bewerbungsverfahren lief.

Ich interessierte mich von Klein auf für die Kreativbranche und wollte seit ich sechs Jahre alt war, dank eines Architektenonkels und später der Möglichkeit, Sims zu spielen, Innenarchitektin werden. Diese Pläne habe ich irgendwann aus unterschiedlichen Gründen verworfen und bin dazu übergangen, mich selbst nach meinen Talenten und Hobbys zu fragen. Ich arbeite gerne am Computer, z.B. mit verschiedensten Grafik- und Bearbeitungsprogrammen, bin generell gerne kreativ, ein visueller Mensch und achte auf Details, und auch meine Organisiertheit würde ich als eine meiner Stärken anrechnen. Das sind alles nur Facetten, die ich gerne in meinem Beruf verbinden würde.

Wie so viele dachte ich grob in die Richtung ‘irgendetwas mit Medien’ – ein typischer Satz, der häufig belächelt wird, weil es nicht selten mit einer kleinen Position in einer x-beliebigen Grafikabteilung ohne Aufstiegschancen endet. Das mag für manche in Ordnung und genug sein, und ich möchte auf keinen Fall jemandem zu Nahe treten, aber ich wollte mehr.

Ich erkundigte mich nach zig verschiedenen Studiengängen, der eine war mir dann doch zu designlastig, der nächste zu sehr in die Businessschiene gehend, ohne kreative Eigenleistung.

Bis ich schließlich auf den meinen Studiengang traf, der genau dem entsprach, was ich wollte: eine Ausgeglichenheit zwischen Management und Design/Kreativität, der vielseitig ist, mit viel Praxisnähe, Kooperationen mit echten Firmen, und nicht lediglich einigen, fiktiven Projekten, schnellem Studienabschluss mit 1-2%iger Durchfallrate, kleine Kurse mit Dozenten, bei denen man nicht nur eine Nummer unter vielen ist, ein Studiengang bei dem individuell auf dich eingegangen wird.

Natürlich war mir bewusst dass – auch wenn jedes Studium natürlich Anstrengung und Muße verlangt – ich keinesfalls einen Weg gehen würde, der die Studienzeit zur einfachsten und entspanntesten meines Lebens machen würde. Ganz im Gegenteil werde ich täglich über acht, neun Stunden in meiner Uni verbringen, an meinen raren, freien Freitagen in der Werbeagentur arbeiten und am Wochenende und abends für die anstehenden Klausuren lernen, die bei mir alle zwei Wochen geschrieben werden, da mein System ein anderes ist. Auch auf ausgedehnte Semesterferien muss ich verzichten, aber ich habe beschlossen diesen Weg zu gehen, bin sehr dankbar über diese Chance und hoffe, dass ich damit erreichen werde, was ich mir ungefähr vorstelle.

Jetzt aber mal Butter bei die Fische: Ich studiere an der EMBA (Europäische Medien- und Business Akademie) im Düsseldorfer Medienhafen und mein Studiengang lautet ‘Angewandte Medien’, spezialisiert habe ich mich auf den Schwerpunkt PR- und Kommunikationsmanagement. Vier Semester werde ich in Düsseldorf bleiben, das fünfte wird ein Auslandssemester oder -praktikum sein und nach dem sechsten habe ich dann meinen vollstaatlichen Bachelorabschluss plus Akademiediplom.

Mein Bewerbungsverfahren war folgendes; es galt eine ganz normale Bewerbung mit dem üblichen Papierkram sowie einem Motivationsschreiben einzureichen, auf das dann hoffentlich eine Zusage zum persönlichen Gespräch und Eignungstest folgte. Knapp eine Woche später befand ich mich dann schon bei eben diesem, der aus Aufgaben wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Logik, Kreativität und Konzeption, Allgemeinwissen und Co bestand. Hinterher musste ich mich noch einem persönlichen Gespräch stellen, bei dem typische Fragen zu dir selbst, deiner Intention auf dieser Uni zu studieren und anderen Hintergründen gefragt wurde. Wenn man Glück hatte, ergatterte man infolgedessen einen der wenigen Studienplätze in seinem Wunschstudiengang.

Meine Einführungstage haben am Dienstag mit mehreren Teambuildingseminaren durch eine Mediatorin begonnen, die sich auch auf den Mittwoch ausgedehnt haben. Dort haben wir in kurzer Zeit unseren Kurs, mit dem wir die nächsten zwei bis drei Jahre lernen und arbeiten werden, und der sich bei mir auf 18 Teilnehmer beläuft, kennen gelernt und eine bisher angenehme Arbeitsgemeinschaft gebildet. Am Dienstagabend wurde von der Uni für alle Erstsemesterstudenten (bei mir ungefähr 80-90 an der Zahl) eine Rheinschifffahrt organisiert, auf der einige Ansprachen gehalten und gemeinsam mit Eltern oder Freunden etwas gegessen wurde. Es waren bisher zwei wirklich schöne Tage mit netten Leuten, die mir noch mehr Lust auf mein Studium gemacht haben. Das Tüpfelchen auf dem i meiner bisherigen Eindrücke ist zudem der Ausblick, den wir aus unserem Raum haben: der direkte Blick auf den Rheinturm und die Geri-Bauten. Ich kann mir wirklich eine hässlichere Arbeitsatmosphäre vorstellen, haha.

Meine Einführungstage werden sich nächste Woche an drei Tagen fortsetzen, danach beginnt ab dem 14. Oktober mein Semester mit dem ersten Modul, zwei Wochen darauf schreibe ich bereits die Klausur darüber, es geht also direkt richtig los. Aber ich bin gespannt und freue mich wirklich, einen großen Schritt in die richtige Richtung zu machen.

Wie ihr merkt, kann ich über den Studieninhalt selbst bisher noch nicht allzu viel aussagen, mehr als das Curriculum kenne ich auch noch nicht, aber gerne schreibe ich in einigen Monaten noch einen weiteren Beitrag, falls Interesse besteht. Die Bilder habe ich am Dienstag mit meinem iPhone aufgenommen, manche von euch dürften sie auch bereits auf Instagram (@rosavivi) gesehen haben. Wie ihr merkt, bekomme ich von der Düsseldorfer ‘Skyline’ wirklich nicht genug und halte sie auf jedem möglichen Foto fest. Das Gebäude mit den bunten Scheiben und dem roten, überstehenden Dach ist übrigens meine Uni!

Ich hoffe, dass diejenigen, die dies interessiert hat, sich durch meinen laaangen Beitrag gekämpft haben, und dass ein paar interessante Informationen für euch enthalten waren, oder sogar eure Vorfreude auf euren ersten Unitag vergrößert haben.

33 Kommentare

  1. 6. Oktober 2013 / 18:18

    Toller Beitrag! Morgen beginnt meine Einführungswoche in Aachen, ich werde Literatur- und Sprachwissenschaft studieren und bin schon total gespannt. Bisher hat es zwar in Aachen nur geregnet, aber mit der Düsseldorfer Skyline kann Aachen auf jeden Fall auch mithalten :D Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Studium! :)

    • 6. Oktober 2013 / 20:17

      Vielen Dank und dir auch ganz viel Spaß und Erfolg in deinem Studium! :)

    • emba studentin
      8. Oktober 2013 / 15:57

      Du scheinst sehr fehlinformiert zu sein was dein Studiengang betrifft. Erkundige dich nochmal… im 5 Semester musst du 4 Wochen nach Sachsen an die Uni in Mittweida UND mindestens 12 Wochen ein Praktikum absolvieren. Wenn du ein Auslandssemester machen willst wird das nicht angerechnet. Von wegen keine Ferien- ich hatte gerade 2 Monate frei…….

    • 8. Oktober 2013 / 19:06

      Tut mir Leid dass ich deine Angaben widerlegen muss, aber all diese Fragen habe ich heute beantwortet bekommen und bin scheinbar kein bisschen fehlinformiert.

      – dass ich im 5. Semester nach Mittweida muss, weiß ich. Das trifft jedoch nicht zu, wenn ich ein Auslandssemester mache, welches statt vier Wochen dann 3-4 Monate dauert. Mittweida gäbe 10 Credits. Natürlich muss ich vorher abklären, ob die Kurse, die ich im Ausland belegen werde, in Mittweida angerechnet werden. Da ich darauf achten werde, und dies vorher abklären werde, wird es sehr wohl angerechnet.

      – Dass ich trotzdem ein Praktikum machen muss, weiß ich ebenfalls sehr wohl. Trotzdem kann ich dies auch im Ausland machen, das eine schließt das andere nicht aus. Ob ich ein Auslandspraktikum und vorher Mittweida mache oder ein Auslandssemester und anschließend hier in der Gegen im Inland das Praktikum, weiß ich noch nicht.

      – und nein, ich weiß ja nicht welchen Kurs du belegst, aber welche aus dem PR letztes Jahr hatten mir gesagt, dass sie am wenigsten Ferien haben von den Richtungen. Zudem habe ich vor gerade mal 5 Stunden gesagt bekommen, dass allein unsere Ferien im Frühling gerade mal 2,3 Wochen lang sind, zieht man die Zeit ab, in der Prüfungen, die man nachmachen muss oder aufgrund von Krankheit versäumt hat, nachholen muss. Im Sommer habe ich derzeit die Ferien auf Mitte August angesetzt, jedoch meinte unsere Campusleiterin, dass wir 2-3 Wochen drauf rechnen sollen, sprich Anfang September. Da ich Softskillseminare belegen möchte, beginnt meine Uni wieder Anfang Oktober. Sprich ich habe wenn ich Glück habe, etwas mehr als einen Monat.

      Soviel dazu :D

  2. Anonymous
    6. Oktober 2013 / 19:09

    Hallo Mrs Brightside,
    ich schreibe dann zum ersten Mal in meinem Leben einen längeren Kommentar, normalerweise sind mir so Berichte nämlich meist zu lang. Aber ich finde, du hast genau die richtige Mischung getroffen.
    Was mich noch interessieren würde, was wären deine Ziele evtl nach dem Studium? Hat dir dein Blog irgendwas gebracht (bzgl Mappe oder so)?
    Ich finde es toll mal was anderes außer Mode von dir zu sehen! :)
    Liebe Grüße aus Stuttgart :)

    • 6. Oktober 2013 / 20:16

      Es freut mich, dass du das so siehst und dir die Mühe zum Kommentar gemacht hast.
      Meine Ziele direkt nach dem Studium ist definitiv erst einmal der Master, evtl. dazwischen ein Auslandspraktikum, aber mal schauen.
      In welche genaue Richtung ich danach gehen möchte, weiß ich noch nicht 100%, schließlich studiere ich ja unter anderem dafür, um zu differenzieren, wo genau meine Stärken und Interessen liegen um dann zu entscheiden, welcher genaue Job meine Traumberuf ist. Aber derzeit möchte ich definitiv in Richtung Art Director oder in die Öffentlichkeitsarbeit gehen.

      Ich hatte zwar keine Mappe, mit der ich mich für’s Studium beworben habe, aber ja, ich wurde sofort in meinem Gespräch auf den Blog angesprochen und es wurde kundgetan, dass sie begeistert wären, vor allem dass ich ihn schon so lange und einigermaßen erfolgreich führe, und ich eben etwas kreatives neben Schule/Uni mache!

      Liebe Grüße!

  3. Juch
    6. Oktober 2013 / 19:52

    Freut mich, zu lesen, dass du so glücklich über deine studienwahl bist. Ich habe kommunikationswissenschaften an einer uni studiert und mich würde sehr interessieren, welche inhaltlichen erfahrungen du machst, da bei mir alles seeehr theorielastig war und deins schon sehr spannend klingt! Gerne mehr von diesen Posts und ich wünsch dir eine wundervolle studienzeit!
    LG
    Juliane

    • 6. Oktober 2013 / 20:17

      Hallo Juliane,

      ja, genau das wollte ich vermeiden, diese zu extreme Fixierung auf Theorie. Bei mir soll es schon sehr angewandt sein, das finde ich auch so toll. Ich bin sehr gespannt auf den letztendlichen “Unterricht” und werde gerne, wenn ich einige Module kennen gelernt habe, noch einmal darüber berichten.

      Liebe Grüße

  4. Anonymous
    6. Oktober 2013 / 22:10

    Musst du dann im 5. semester auch nach mittweida? =)

    • 6. Oktober 2013 / 22:26

      Ja, 4-6 Wochen ist ja Präsenzzeit! :) Außer mein Auslandssemester bzw. Praktikum beginnt so ungünstig, dass es sich nicht lohnt, das wird relativ individuell geregelt! :)

    • Anonymous
      6. Oktober 2013 / 22:44

      Dort bin ich nämlich gerade und habe dort Leute von der EMBA kennengelernt :D
      Studiere etwas ähnliches wie du, allerdings in München =) Das mit den Klausuren nervt zwar zwischendurch total, verglichen mit Klausurenblöcken an öffentlichen Unis ist es aber auszuhalten =) Du wirst die Entscheidung an einer privaten Uni zu studieren mit Sicherheit nicht bereuen, da es sooo viele Vorteile hat =) Viel Glück wünsch ich dir! =)

    • 7. Oktober 2013 / 0:02

      Oh, schön, von jemandem zu lesen der die selbe Erfahrung macht bzw. gemacht hat wie ich es tun werde! :)
      Darf ich fragen was genau du in München studierst?
      Nein, ich denke auch nicht, dass ich das bereuen werde!

  5. 6. Oktober 2013 / 23:35

    Finde ich total toll, dass du doch schon relativ sicher weißt, was du später beruflich machen möchtest und dementsprechend deine Studienwahl getroffen hast. Ich fang in zwei Wochen meinen Master an, in einem Studiengang, der nur alle zwei Jahre angeboten wird und weswegen ich nach meinem Bachelorabschluss ein Jahr pausiert habe. Bin nun auch schon sehr gespannt (v.a. auch aufs Ausziehen und Zurechtkommen in einer neuen Stadt, bisher habe ich noch zu Hause gewohnt) und hoffe, dass alles zu meiner Zufriedenheit verläuft:)

    • 7. Oktober 2013 / 0:01

      Dankeschön, ja ich hoffe auch dass alles bei mir glatt und so läuft, wie ich es mir bisher ausgemalt habe!

      Dir wünsche ich auch ganz viel Erfolg und dass es so ist, wie du es dir vorgestellt hast, auch die Sache mit dem ausziehen wird sicher eine Umstellung. Ich werde auch zuhause wohnen bleiben, deshalb kommt das auch erst mal nicht auf mich zu.
      Was studierst du denn, und welcher Master wird nur alle 2 Jahre angeboten? :)
      Alles Gute!

    • 8. Oktober 2013 / 13:47

      Ich studiere Kulturanthropologie mit Schwerpunkt Visuelle Anthropologie und diesen Schwerpunkt gibts eben nur alle zwei Jahre, wollte ich aber unbedingt, weil ich während des Bachelors dafür Blut geleckt hatte:)

  6. 7. Oktober 2013 / 12:22

    Als Kind wollte ich auch immer Innenarchitektin werden :)

    Schön, dass dir dein Studium bisher so gut gefällt. Ich hätte gern auch sowas gemacht, aber hier im Osten hat man später kaum Chancen mit sowas, weshalb ich dann doch mehr an die Zukunft gedacht habe und mich für ein eher technisch basiertes Studium entschieden habe.

    Ich wünsch dir viel Erfolg.

    • 7. Oktober 2013 / 19:30

      Man hat im Osten keine Chance damit? Wusste gar nicht, dass man das so pauschalisieren kann :o Okay, Düsseldorf ist die Werbe- und Medienstadt Nummer 1 aber zB Berlin ist doch allein schon ebenfalls eine große Medienstadt? Und die Uni, an der ich akkreditiert bin für den Bachelor (Partneruni meiner Uni) ist ebenfalls im Osten..

      na ja, ich hoffe, du hast trotzdem das Richtige für dich gefunden! :)

      LG!

  7. 7. Oktober 2013 / 18:22

    Hi :) !
    Ach ich kenne den Satz ‘Irgendwas mit medien’ nur zu gut :D Ich hatte den satz auch mal ne zeit lang im Kopf, hab ihn aber schnell verworfen und bin eigentlich gerade so dabei mich zu orientieren. Ich denke Ökotrophologie wird es werden, wobei ich stakt zwischen dem und BWL schwanke.

    Ich wünsche dir viel glück bei deinem studium, ich denke es wird schon aufregend sein, Medien sind schließlich nie langweilig :)

    LG Tanja ♥

    http://voyagevoyagelamonde.blogspot.de/

    • 7. Oktober 2013 / 19:29

      Hallo Tanja,

      oh, Medien, BWL und Ökotrophologie sind aber sehr verschiedene Richtungen, wie spannend :D Ich bin meiner Kreativschiene treu geblieben und habe nur da zwischen verschiedenen Dingen überlegt..

      wobei ich, hätte ich den NC dazu und Lust auf extrem viel Auswendiglernerei, eine Weile kein richtiges soziales Leben und ewig langes Studium, auch Medizin und dann evtl. Forensik studiert hätte, weil ich das ebenfalls mega interessant finde!

      Viel Glück dir bei deiner Entscheidungsfindung! :) Liebe Grüße

  8. 7. Oktober 2013 / 22:21

    Kann man “angewandte Medien” denn nur an einer Uni bzw. Akademie studieren? Ich bin nach einem Auslandsjahr, indem ich mir eigentlich über meine Zukunft klar werden wollte, leider immer noch so weit wie am Anfang und nun hab’ ich nicht mehr lange Zeit mich zu entscheiden, was ich denn möchte. Ausbildung oder Studium und in welche Richtung. Angewandte Medien wäre auch etwas, dass mich interessieren würde: Leider hab’ ich nur Fachabitur und eine Akademie wäre denke ich, auch zu teuer für mich. Fände ich auf jeden Fall großartig, wenn du nach ein paar Wochen nochmal einen Blogeintrag darüber verfassen würdest, wie’s dir so gefällt und was du so machst :)

    Liebe Grüße,
    Lisa

    • 7. Oktober 2013 / 23:55

      Hallo Lisa,
      ja, die Studienrichtung Angewandte Medien mit den entsprechenden Studiengängen (wie bei mir PR und Kommunikationsmangement) kannst du auf die Art und Weise wie ich es tue, nur auf privaten Akademien studieren, die mit der Uni Mittweida kooperieren und somit einen staatlichen Bachelorabschluss plus Akademiediplom garantieren (die Partnerakademien findest du hier: http://www.amak-online.de/de/partnerakademien.html). Das heißt, du bist gleichzeitig an einer Uni und an einer Akademie immatrikuliert. Ich weiß nicht, ob du es auch mit Fachabi machen kannst, aber ich glaube sogar schon. Allerdings bleibt der Fall mit der Privatschule bestehen.
      Es gibt jedoch ganz viele andere Studiengänge, die eben auch in diese Richtung gehen. Sie waren alle wie gesagt nicht ganz mein Ding, aber vielleicht ist ja etwas für dich dabei?

      Liebe Grüße und viel Erfolg, Vivien

  9. Anonymous
    30. November 2013 / 15:28

    Hallo, ich bin gerade zufällig über diesen Artikel von dir gestoßen, als ich mich gerade über die EMBA erkundigt habe. Ich werde nächstes Jahr auch anfangen zu studieren und habe genau wie du den studiengang pr und kommunikationsmanagement im Blick und ziehe daher die EMBA ebenfalls in Betracht. Ich habe daher ein paar Fragen bzgl. deines Bewerbungsverfahrens. Wie schwer hast du den Eignungstest eingeschätzt und was für Fragen werden in dem persönlichem Gespräch gestellt :)? wäre total lieb, wenn du antworten könntest.
    Liebe Grüße, Lea

    • 30. November 2013 / 17:42

      Liebe Lea,

      der Eignungstest war normalschwer würde ich sagen – es war nicht so, dass du Angst haben musstest, ihn nicht zu bestehen (es reichen 50%), aber es ähnelte teilweise eben einem IQ Test. Also ein gewisses Allgemeinwissen, besonders im geschichtlichen und politischen Bereich solltest du zB schon haben. Ansonsten waren eben Logik (logisches Denken im Bezug auf Formen etc.), Mathematik im Allgemeinen, Deutsch (Wortschatz, Grammatik etc. wurde in verschiedenen Aufgaben getestet), Englisch (Grammatik, Wortschatz und Textverständnis) und andere ähnliche Aufgaben zu lösen. Am Ende musste man noch ein kreatives Konzept erstellen, eine Art Werbemaßnahme für eine Firma. War recht interessant. Also schwer fand ich es nicht, und ich denke, es ist für jeden machbar, die 50% zu erreichen.

      Beim persönlichen Gespräch, was im Endeffekt viel wichtiger war, um aufgenommen zu werden (beim Test wird ja nur grundsätzliches getestet), wurden eben typische Bewerbungsgespräch-Fragen gestellt, allerdings recht persönlich (also nicht in persönliche Themen sondern sie sind echt auf dich eingegangen und haben nachgehakt und sich dafür interessiert und auch Dinge gemerkt, wie man jetzt im Laufe des Studiums merkt). Eben warum du an die Uni willst, warum der Studiengang für dich geeignet zu sein scheint, was du bisher so gemacht hast, was du später genau machen willst wenn du schon ne Idee hast, wie deine beste Freundin dich beschreiben würde, Stärken & Schwächen und sowas :) Ich habe mich zB gar nicht vorbereitet, sondern das Gespräch auf mich zukommen lassen und eben natürlich geantwortet.

      Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!
      Liebe Grüße, Vivien

  10. 15. Januar 2014 / 20:41

    Hi Vivien,

    der Post hat mir mega geholfen, ich wusste dass du aus Düsseldorf bist, aber nicht dass du auch an der emba studierst. War es ein multiple choice test? die emba ist nämlich mein favourit :)
    Ich bereue es immer noch dich bei der Primark sneak preview nicht angesprochen zu haben, aber dein blog ist klasse und ich lese ihn so gerne <3

    • 16. Januar 2014 / 9:26

      Hallo Linh,

      es freut mich, dass dir mein Blog gefällt!
      Der Test war, je nach Themengebiet, bunt gemischt. Aber viele Aufgaben waren Multiple Choice, zB wenn man bei Logik schauen musste, welche ausgeklappte Form den und den Würfel oder so ergibt, gab es natürlich schon 4 vorgegebene Lösungen, oder beim Allgemeinwissenstest dann zu jeder der Fragen je vier Antworten und so etwas :) Bei manchem musstest du aber auch schreiben, wie den sprachlichen Aufgaben von Deutsch und Englisch, oder beim kreativen Teil.

      Aber mach dir um den Test keine Sorgen, du musst 50% erreichen und ich hatte auch 89% oder sowas, das ist echt nicht so wild :) Die schauen eben, ob du in allen Bereichen einigermaßen Ahnung bzw. Begabung hast, weil das Studium selbst ja auch sehr vielseitig ist!

      Viel Erfolg, und wäre schön wenn du dich für hier entscheidest, es lohnt sich.

      Liebe Grüße,
      Vivien

  11. Anonymous
    17. Mai 2014 / 14:08

    Hallo, bin grade zufällig auf deinen Blog gestoßen und finde den echt super ! Total tolle Posts und Bilder !
    Mache nächstes Jahr Abi und interessiere mich auch sehr stark für die Emba und den Studiengang angewandte Medien. Vielleicht kannst du ja irgendwann nochmal einen Post darüber machen wie der Unterricht und generell dein Uni Leben jetzt so ist , würde mich echt interessiere wie das so alles ist dort auch mit den ganzen Klausuren und so.
    Liebe Grüße, Anna

  12. Janonyms
    6. Januar 2015 / 0:01

    Hi,
    sag mal magst du vielleicht genauer beschreiben was in dem Einstelungstest bzw. dem Gespräch abgefragt wurde ?
    Was waren die Kernaussagen bzw was musstest du bei Kreativität und Konzeption, Allgemeinwissen machen ?
    Tut mir leid, aber ich habe bald auch den Eignungstest und allgemein den ersten überhaupt. Würde echt gerne Details erfahren.
    Lg

    • Vivien
      Autor
      6. Januar 2015 / 9:34

      Hey,

      denk einfach mal um: ich wusste auch null was auf mich zukommt und habe es einfach auf mich zukommen lassen und das ist das was ich euch raten würde. Ich bekomme so viele Mails und Kommentare und Fragen dazu und ihr macht euch alle viel zu viel Stress. In anderen Bewerbungsgesprächen und Assessmentcentern bekommt ihr vorher auch nicht gesagt, was genau ihr machen müsst! Chillt mal und seid ihr selbst ihr schafft das schon :)

      Aber will nicht so sein: bei Kreativität und Konzeption musst du ein kleines Konzept erstellen (logisch), bei mir war es MINI aber bei dir wird es natürlich was anderes sein. Ist nicht schwer wenn du kreativ bist, steht alles erklärt was zu tun ist! :) Allgemeinwissen ist genau das was es heißt: Wann fiel die Mauer, wie heißt der Bundespräsident, welches Tier überträgt Malaria und all sowas – konkrete Fragen bringen dir eh nichts weil bei dir etwas anderes dran kommen wird. Wenn du Weltoffen und interessiert bist wirds kein Ding sein!

      Im Gespräch werden eben typische Fragen gestellt wie warum du das machen willst, Hobbys/Interessen, was du schon so gemacht hast bzw. Erfahrungen, wie deine beste Freundin dich beschreiben würde… wirklich in Ordnung! :D

      Viel Glück!

    • Anonymous
      19. Juni 2016 / 15:00

      Hey Vivien!
      Ich habe mich auch an der EMBA beworben und wollte fragen wie das so allgemien ist. Lohnt es sich wirklich? Es ist schon ziemlich teuer.. Wie ist der Unterricht so und die Klausuren und wie sieht es denn mit ferien aus? wuerde mich sehr ueber eine Antwort freuen:)

    • Vivien
      Autor
      20. Juni 2016 / 15:17

      Hallo! :) Ich werde wohl in den nächsten Tagen einen Blogbeitrag darüber schreiben, da ich wirklich so wahnsinnig viele Fragen dazu bekomme und immer das selbe antworte! Ja, es lohnt sich – das vorweg!

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