Seit zweieinhalb Jahren befinde ich mich ein wenig zwischen den Welten. Davon hatte ich euch schon in diesem Blogbeitrag über Qualitytime erzählt – hin und her gerissen zwischen zwei mal Zuhause, Heimat und Wahlheimat. Irgendwen vermisst man immer, bei irgendwelchen Feierlichkeiten ist man stets derjenige, der nicht dabei sein kann. Am einen, oder am anderen Ende.

Umso wichtiger finde ich es, den Menschen, die man gerne hat, zwischendurch zu sagen oder zu schreiben, dass man an sie denkt. Insbesondere zur Weihnachtszeit kommen diese Gedanken und Gefühle in einem hoch – wer kennt das nicht? Durch das Jahr hinweg ziehen die Monate nur so an einem vorbei; Arbeit, Privatleben, Ereignisse, Urlaube, ja Probleme, To-Do’s und Stress, der eigene Alltag nehmen einen völlig in Beschlag. Zur Weihnachtszeit kommt man ein bisschen runter (abgesehen vom typischen Weihnachtsstress, den man sich meistens selbst macht) und fängt an, darüber nachzudenken, was wirklich zählt.

Man fängt an, das Jahr einmal Revue passieren zu lassen, über geschaffene Erinnerungen nachzudenken und landet am Ende eigentlich immer: Bei den Menschen. Mit wem habe ich langfristige Momente geschaffen, welche Personen haben viel Raum in diesem Jahr eingenommen – und welche Begegnungen hätten häufiger sein können? Vielleicht sollte man auch innerhalb des Jahres öfter zu Stift und Papier greifen und jemandem eine liebe Karte oder einen Brief schreiben, wenn man es dann doch zu selten schafft, einander zu sehen.

Ich schreibe gerne Weihnachtskarten, jedes Jahr an die 20 Stück – bisher vornehmlich an die Menschen, die ich häufig sehe, meine Familie und meine Freunde, denen ich dann die Karte – meist gemeinsam mit einem Geschenk – persönlich übergebe. Dieses Jahr möchte ich zusätzlich dazu auch denjenigen, die ich zwischen Weihnachten und Neujahr nicht persönlich zu Gesicht bekomme, ein paar liebe Worte, Weihnachtsgrüße und Jahreswechsel-Wünsche zukommen lassen. Karten, die sagen sollen: Ich denk’ an dich.

Ich wäre nicht ich, wenn ich mir dafür nicht einen kleinen Hauch Kreativität, ja etwas besonderes überlegen würde. Und so habe ich mich – wie schon zu Ostern dieses Jahr – mit meiner Lieblings-Schreibwarenmarke LAMY zusammengetan und etwas Schönes für euch vorbereitet. Denn wer sagt, dass Weihnachtsgrüße immer gleich aussehen müssen?

Dieses Jahr wird es bunt, bunt, bunt. Ich verzichte auf die klassischen Weihnachtstöne wie Dunkelgrün, Rot oder Gold – und hauche meinen Weihnachtskarten ein bisschen Fröhlichkeit ein. LAMY hat neue, super schöne bunte Farben (Crystal Ink) herausgebracht. Ich habe mich für die drei Töne ‘Beryl’ (ein sattes Fuchsia), ‘Benitoite’ (ein Taubengraublau) und ‘Amazonite’ (ein intensives Türkies) entschieden. Es gibt jedoch noch eine Menge, anderer schöner Farben – auch für diejenigen unter euch, die vielleicht auf ein weihnachtliches Rot (‘Ruby’) oder das typische Tannengrün (‘Peridot’) nicht verzichten wollen. Schaut euch einfach mal online um…

Falls ihr euch jetzt fragt, wie ihr die Tinte in euer Schreibgerät bekommt – das funktioniert über Converter, die aussehen wie die typischen, leeren LAMY-Tintenpatronen. Diese haltet ihr einfach in das Tintenfass und zieht sie, ähnlich einer Spritze, mit der Tinte auf. Legt trotzdem lieber ein Küchentuch drunter, falls es mal tropft. So ein Tintenfass ist gerade auf die Dauer jedoch viel ergiebiger, als einzelne Patronen! :)

Apropos Schreibgerät: Mein neuer, hübscher Füller ist der neue LAMY scala rose. Ist er nicht wunderschön? Ich heiße nicht umsonst auf Instagram (und überall sonst, abgesehen von hier…) ‘Rosavivi’ – meinen Geschmack trifft der elegante, altrosafarbene Füller natürlich zu einhundert Prozent! Er ist auch ein großartiges Weihnachtsgeschenk, wie ich finde – vielleicht für eure Mama oder Oma, die bereits ‘alles’ haben und auch gerne schöne Briefe und Karten verschicken? Mit einem schönen, hochwertigen Füller oder Kugelschreiber macht Weihnachtskarten schreiben gleich doppelt so viel Spaß.

Wie ihr seht, funktioniert die Kombi aus LAMY scala rose Füller und den bunten Tintenfarben auch sehr gut zur kleinen Kalligraphie-Übung. Ein To-Do für mich im Jahr 2019 ist definitiv, mir ordentlich Kalligraphie beizubringen. Ich finde es eine super schöne Art, seinen Lieben handgezeichnete Karten mit tollen Schriftzügen überreichen zu können und ich habe bereits im letzten Jahr mit meinen ersten Versuchen auf Geschenkanhängern großen Anklang gefunden – selbstgemacht ist eben doch am schönsten.

Einen Tipp, den ich euch ganz zum Schluss noch geben möchte ist, euch beim Schreiben unbedingt ein Schmierblatt daneben zu legen und nicht nur Kalligraphie-Schriftzüge, sondern auch Farbübergänge zu testen. Wenn ihr mit einem Füller mehrere eurer Lieblingstinten benutzt, dann muss der Kanal natürlich erst einmal leer werden, sonst erhaltet ihr Mischfarben (Farbenlehre, ihr wisst schon…).

Vielleicht habe ich euch ja mit meinen bunten Weihnachtsgrüßen anstecken können und ihr habt ebenfalls Lust bekommen, den Menschen in eurem Leben nicht nur Weihnachtskarten zu schreiben, sondern diese in diesem Jahr ein wenig bunter und ein wenig kreativer zu gestalten?

// Dieser Beitrag ist in weihnachtlicher Zusammenarbeit mit LAMY entstanden

2 Kommentare

  1. 5. Dezember 2018 / 23:54

    Ein sehr schöner Post! Ich verschicke auch sehr gerne Karten zu Weihnachten und habe mir vorgenommen, dieses Jahr zusätzlich einige Grüße an Internetfreunde zu versenden. Ist einfach schöner als eine Whatsapp.
    Übrigens musste ich gerade schmunzeln, weil ich genau die Weihnachtskarte mit der rosa Kugel auch habe. :D

    • Vivien
      Autor
      6. Dezember 2018 / 13:59

      Lieben Dank für deinen Kommentar, Caro! :) Freut mich, dass dir der Post gefällt! :) Oh wie schön, da freuen sich deine Internetfreunde sicher sehr darüber, das würde ich auch! Hihi ja, ich glaube, die ist von Depot – finde, die haben so schöne Weihnachtskarten! :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Etwas suchen?