Back to School, Back to Uni, Back to Life. Das Ende des Sommers, der Herbstanfang – markiert immer einen kleinen Neustart. Ein neues Schuljahr, der Wechsel zur Uni, das nächste Semester, eine neu begonnene Ausbildung. Oder wie in meinem Fall: Das Ende meiner Studienzeit. Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt; es stehen Entscheidungen an, Neuorientierung und Veränderung. Ich fühle mich sicher, mit meinem Blog als Anker – und doch wird sich in den nächsten Monaten einiges verändern.

Neuanfänge vs. Gute Organisation

Morgen geht es in den Urlaub – 11 Tage Roadtrip durch Spanien und Portugal. Danach Norwegen und Griechenland – ein Monat auf Reisen. Und dann? Das ist die große Frage – denn ja, aktuell bin ich selbstständig. Das hat neben meinem Studium sehr gut funktioniert und das könnte ich mir sowohl für die kommenden Monate, als auch langfristig in erweiterter Form sehr gut vorstellen. Doch reizt es mich, wenigstens für ein paar Jahre noch andere Erfahrungen zu sammeln, in andere Branchen zu schnuppern und meinen Horizont zu erweitern.

Ich bin ein sehr organisierter und gleichzeitig kreativer Mensch. Ich liebe es, Dinge zu planen und für mich visuell aufzubereiten. In Form von Listen, Tabellen oder Grafiken sowie farblich von einander abgehoben schaffe ich es persönlich viel besser, den Überblick zu behalten, Pro und Contra miteinander abzuwägen oder zum Beispiel Tagesplanungen zu erledigen. Das fängt bei normalen To-Do-Listen an und hört bei Blogplanungen, Mood-Trackern und Bullet Journaling auf. Wofür ich tatsächlich keine Zeit mehr habe, ist mir aufwändig jeden einzelnen Kalendertag farblich aufzubereiten. Das habe ich zu Schulzeiten mit Vorliebe getan – stundenlang den eigenen Kalender gestalten. Ich bin manchmal (aber auch nur manchmal, haha) ein bisschen wehmütig in Gedanken an die vielen Stunden in der Schule, die man damals ohne Laptop und Handy zum Zuhören gezwungen war und sich, zumindest bei manchen Lehrern, mit kreativen Aktivitäten die Zeit versüßen konnte.

Mittlerweile, dank Erwachsenenleben, habe ich tatsächlich keine Zeit mehr dafür, meine Termine in Schönschrift mit Herzchen und Blümchen verziert in meinen Kalender zu malen – oft reicht es nur für einen schnellen iPhone-Kalendereintrag oder ein hingekrakelte Notiz auf dem Schreibtisch. Was mich da übrigens besonders nervt ist, wenn ich Wochen im Voraus Termine eintrage, die sich dann noch drölf mal ändern und ich irgendwann ein Kalendarium voll mit durchgestrichenen, neu terminierten oder verlegten Einträgen habe. Welche grandiose Abhilfe ich dafür gefunden habe – dazu später mehr. 

Wofür ich mir jedoch tatsächlich seit Anfang des Jahres Zeit nehme, sind – neben täglichen To-Do-Listen, die ich nach Priorität farblich markiere und abhake – Mood Tracker und Produktivitätstracker. Das hilft mir nicht nur, mich ein wenig auf meine Laune zu besinnen und Tage zu reflektieren, sondern auch rückblickend besonders gute oder schlechte Ereignisse und Tage in Erinnerung zu halten. Ich stelle euch heute zwei kreativ aufbereitete Möglichkeiten vor, euren Alltag auch als ‘beschäftigter Erwachsener’ farblich zu tracken und kreativ zu sein.

Mood Tracker mit Pilot FriXion Light

Seit dem 01. Januar 2018 tracke ich jeden Tag meine ‘Mood’ – und kann jetzt rückblickend für die letzten sieben, acht Monate farblich aufbereitet sehen, ob ich überwiegend schöne oder traurige, gestresste oder gar fantastische Tage hatte. Das ganze habe ich in einer Jahresübersicht in Form von einem “Year in Pixels” aufbereitet. Eine von vielen, vielen Methoden, eure Launen zu visualisieren. Das Ganze funktioniert natürlich nicht nur aufs Jahr hin gesehen, sondern auch für jeden, einzelnen Monat. Auf Pinterest habe ich noch unfassbar viele, andere Möglichkeiten gefunden und möchte euch gerne heute eine süße Idee, wie ich finde, vorstellen.

  • Ich habe mich für diese Glühbirnen-Idee entschieden – schaut jedoch gerne mal auf Pinterest unter “Mood Tracker” oder “Bullet Journaling Ideas” – ihr findet unzählige, süße Layouts, um eure Laune Monat für Monat anders zu visualisieren. Ich dachte, dass diese Idee wirklich für jeden etwas sein sollte, da das Schwierigkeitslevel im Zeichnen hier eher niedrig ist :)
  • Ich habe mich an einer geschwungenen Hand Lettering-Überschrift probiert – ich bin wahrlich kein Profi, möchte es aber irgendwann einmal richtig lernen und üben. Natürlich könnt ihr jede Schriftart nehmen, die euch gut gefällt. Von den Buchstaben aus hängen schließlich 30 Glühbirnchen für die 30 Tage des Septembers.
  • Irgendwo muss noch eine kleine Legende Platz finden, die euch anzeigt, welche Farbe für welche Laune steht.
  • Um die Glühbirnen mit Farben zu füllen, werde ich die PILOT FriXion Light Stifte verwenden, die wie Textmarker funktionieren und sowohl in Neon-, als auch in Pastellfarben erhältlich sind. Mehr zu den verschiedenen Markern erzähle ich euch weiter unten!

Produktivitätstracker mit Pilot FriXion Color

Eine weitere Idee, die ich im Alltag umzusetzen versuche, ist eine Art Produktivitätstracker. Gerade die wenige Freizeit, die man je nach Auslastung im Job, Studium und Co. hat, sollte gut und sinnvoll genutzt werden. Sinnvoll definiert jeder anders und auch ich liege einfach mal gerne im Bett und schaue eine Serienfolge nach der anderen oder ja, vertrödele auch man sinnlos Zeit am iPhone, was jedoch auch entspannend sein kann.

Freizeitaktivitäten, die ich wirklich verfolge, sind beispielsweise Sport, kreativ arbeiten oder lesen – Dinge, die man gerade in stressigen Phasen schnell vernachlässigt. Um mich selbst zu ‘ermahnen’, auch diesen Ausgleich nicht zu vergessen, führe ich gerne kleine Produktivitäts-Bilder, die ich, ähnlich dem Mood Tracker, farblich ausmale, je nachdem, welcher Beschäftigung ich mich gewidmet habe. Ich habe beispielhaft noch Aktivitäten wie einen neuen Blogpost schreiben, für die Uni lernen oder selbst kochen statt bestellen oder essen gehen hinzugefügt. Auch einen Wasser-Tracker habe ich lange Zeit geführt – und sollte ihn definitiv wieder einführen, wenn ich an meinen wenigen Wasser-Konsum am heutigen Tag denke… zum Ausfüllen der Formen habe ich mich hier für die PILOT FriXion Color-Stifte entschieden, die wie Filzstifte sehr gut decken und schnell Flächen füllen.

Die Pilot FriXion Stifte

Natürlich sind die Möglichkeiten, euren Alltag visuell ein wenig farblich aufzubereiten und zu strukturieren unbegrenzt. Ich führe beispielsweise To-Do-Listen in meinem Tischkalender, welche ich täglich farblich nach Dringlichkeit markiere und dementsprechend auch abhake. Ich erwähnte oben, was mich häufig am meisten nervt – geänderte und durchgestrichene Termine, farblich falsch markierte Listenpunkte oder gar fehlerhaft getrackte Launen in meinem Mood-Tracker. Es ist wirklich ärgerlich, wenn man beim “Year in Pixels” ein bestimmtes Farbschema verfolgt, sich dann vermalt und mit der eigentlichen Farbe darüber malen muss – um einen schönen, graubraunen Matschton zu erhalten. Monate später weiß ich sicher nicht mehr, wie ich mich damals gefühlt habe… wahrscheinlich letzten Endes verärgert, ob des vermalten Farbtons.

Abhilfe schaffen die radierbaren PILOT FriXion Stifte und Marker. Ich kenne die normalen PILOT FriXion Ball schon aus meiner Schulzeit – damals war es ein richtiger Hype, mit den weg radierbaren Kugelschreibern zu schreiben – ein echter Segen, wenn man kein Füller-Fan war (wie ich) und nicht ständig mit Tip-Ex arbeiten wollte. Ich weiß sogar noch, dass sie in Klausuren verboten waren, weil man hinterher ja etwas ändern könnte…

Doch PILOT hat nicht nur die klassischen FriXion Balls in den Standardfarben Rot, Grün, Blau, Schwarz oder Pink im Angebot. Nicht nur das Farbsortiment ist super groß – auch die Art der Stifte im Sortiment der PILOT FriXion variiert mittlerweile stark und bietet für jede Gelegenheit die passende, wegradierbare Alternative. Von Neon-Textmarkern (PILOT FriXion Light) über Pastell-Marker (PILOT FriXion Light Soft) über Filzstifte (PILOT FriXion Colors) und super dünne Fineliner (PILOT FriXion Point). Ich war wirklich überrascht, dass man all diese Stifte mit der Gummispitze am Stift entfernen kann – sogar die Textmarker und Filzstifte! Das klappt übrigens mittels Hitze, die durch die Reibung entsteht – der Clou ist, dass wegradierte Texte im Gefrierfach wieder sichtbar werden. Wäre ich noch in der Schule, weiß ich ganz genau, wie meine Freundinnen und ich einander geheime Nachrichten geschrieben hätten… Apropos Schule – unter PILOT FriXion #backtoschool könnt ihr euch, solltet ihr noch zur Schule gehen, euer Schulorakel vorhersagen lassen – wer weiß, vielleicht stimmt es ja!

Vielleicht konnte ich euch ja ein bisschen inspirieren, auch fernab von schön gestalteten Kalendern euer Leben Tag für Tag ein bisschen bunter zu gestalten und euren Alltag farbig zu visualisieren. So macht Organisation nämlich viel mehr Spaß – und mit den auslöschbaren PILOT FriXion Stiften könnt ihr auch nichts mehr falsch machen, egal ob ihr euren Mood Tracker mit den Pastellmarkern ausfüllt, eure Produktivitäten-Formen mit den Filzstiften bemalt oder ganz einfach To-Do-Listen, spontane Ideen und lose Termine in euren Kalender kritzelt – und später wieder ausradiert, solltet ihr es euch anders überlegen…

// In Kooperation mit PILOT FriXion

4 Kommentare

  1. 24. August 2018 / 20:48

    Der Mood-Tracker ist ja eine super coole Idee! Habe zuvor noch nie von sowas gehört, aber das ist anscheinend wirklich nicht allzu aufwendig. Letztes Jahr habe ich ein Bookjournal angefangen, in den letzten Monaten aber leider ziemlich schleifen lassen.

    • Vivien
      Autor
      25. August 2018 / 0:14

      Jaa, das ist mega entspannt, wenn man es einmal erstellt hat :) jeden Tag ein Kästchen/eine Form ausmalen geht total in Ordnung! :)

      Das habe ich bei dir gesehen!! :) Fand ich ne mega gute Idee – vielleicht greifst du es ja zum Herbst/Winter hin wieder auf, da hat man ja mehr Lust auf so was :)

  2. Julia
    6. September 2018 / 16:32

    Ohh was für kreative Ideen Vivi :) Ich führe auch so einen Tracker, aber über das Jahr hinweg, nicht für die Monate! :D Echt spannend zu sehen, was so passiert :D

    • Vivien
      Autor
      12. September 2018 / 1:46

      Vielen Dank liebe Julia das freut mich sehr :) Ja, ich liebe den Tracker auch – muss nur dringend mal die letzten Wochen nachholen, ups! Durch die Urlaube kam der etwas zu kurz :D

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