In den letzten Tagen und Wochen habe ich viel darüber nachgedacht, wo das Thema “Blog” eigentlich für mich hinführen soll. Ich war immer recht klar mit meinen Zielen und die letzten Jahre hat sich mein kleines Projekt von Jahr zu Jahr immer positiver entwickelt. Ich startete mit 16 und damals noch auf Blogspot, um über die Jahre hinweg immer professioneller zu werden, auf WordPress umzuziehen und das ganz sogar zu meinem Beruf – erst nebenbei, und dann vollständig – machen zu können. Ich habe die letzten vier, fünf Jahre den Blog neben meinem Studium balanciert; besonders in den letzten 12 Monaten jedoch hat sich der Fokus stark auf meine Arbeit hier und weg vom Masterstudium entwickelt. Das bedeutet nicht, dass ich letzteres vernachlässigt habe, sondern schlicht, dass ich am Ende einfach doppelt arbeiten musste, um meine Herzensangelegenheit (das hier!) und meinen Job mit dem Studium, für das ich mich verpflichtet habe und welches ich erfolgreich beenden will, in Einklang zu bringen.

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Decisions, Decisions…

Nun stehe ich langsam an einem Scheideweg. Mein Studium endet im Spätsommer dieses Jahres – und es folgt kein weiteres, wie es 2016 der Fall gewesen ist, sodass ich mich nicht auf dem Gedanken ausruhen kann, oder darf, dass meine Zukunft erst einmal gesichert ist. Ich bin froh und dankbar, dass ich auch ein zweites Studium hinten dran hängen durfte – aber sein wir mal ehrlich – nach 13 Jahren Schule und weiteren 5 Jahren Uni, ohne Pause zwischendurch, bin ich mit der Lernerei so langsam wirklich durch. Will Taten, statt Theorie.

Ich werde gezwungen, mich damit auseinander zu setzen, was im Herbst geschieht. Aktuell steht es um den Blog so positiv, dass ich mir gut vorstellen kann, mich ein paar Monate nur darauf zu konzentrieren. Doch – und damit kommen wir zum Titel dieses Beitrags – weiß ich, dass darin nicht für immer meine Zukunft liegen wird. Dass ich nicht für immer der Vollblut Influencer sein werde, nach dem vielleicht von der ‘Gesellschaft’, der Zielgruppe, verlangt wird. Das hat einfache Gründe, und diese heraus zu filtern und mich selbst zu reflektieren, hat es mir umso deutlicher gemacht.

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The Perks of being an Influencer

Ich lasse euch seit mittlerweile fast neun Jahren an meinem Leben teilhaben. Teile Gedanken, Looks, Reisen und Gefühle mit euch, ja. Langjährige Leser haben durch die Blume Höhen und Tiefen mitbekommen. Trennungen, Schulabschlüsse, Umzüge, Auslandsaufenthalte. Und doch – bin ich nicht bereit, mein ganzes Leben nach dem Influencer Dasein zu richten. Verbringe lieber Zeit mit meinem Freund auf der Couch, als von einem Blogger-Event aufs nächste zu hüpfen. Bin zu faul, jedes Essen, jede noch so kleine Aktivität in meinen Stories zu teilen – und denke häufig sogar erst daran, wenn es längst zu spät ist. Ich habe – trotz des Modeaspekts hier und zahlreichen Einladungen zu den entsprechenden Saisons – keinerlei Interesse an Fashionweek-Besuchen – und wenn ich an die Friss-oder-Stirb-Attitüde mancher Bloggerinnen denke, wird mir schlecht. Ich habe keine Lust, in Krankheit oder während seltener und doch vorhandener, mieser Tage meine Gefühle mit euch zu teilen. Für mich ist es nicht oberflächlich, nur gute Momente in den Ring zu werfen. Ich entscheide schließlich, wie weit ich gehen möchte und bin nicht bereit, mich wie ein offenes Tagebuch vor die Füße anderer zu schmeißen. Ich will nicht in den Strudel kommen, dass mir Follower schreiben, wenn ich mal etwas weniger in den Stories zeige, möchte nicht in den Zugzwang kommen, etwas posten zu müssen, einfach weil meine Aktivität dies normalerweise verlangt.

Ich bin nicht der größte Blogger, der bekannteste Influencer unter der Sonne – und habe doch ein gewisses Level an Bekanntheit, eine bestimmte Positionierung in diesem Business erreicht. Bin ein alter Hase der Szene. Und, da bin ich mir sicher, ich könnte schneller voran kommen, mehr Einfluss gewinnen, wenn ich bestimmte Opfer bringen würde, noch mehr Privates zeigen und noch mehr Zeit investieren würde. Und dazu bin ich einfach nicht bereit.

… und die wirklich wichtigen Momente

Die schönsten, wichtigsten, bleibendsten Momente passieren für mich außerhalb von Bildschirmen. Mit Menschen, die meine Socialmedia-Aktivität zwar anerkennen und unterstützen, jedoch selbst eher wenig damit zu tun haben. Ich möchte nicht während jeder Date-Night, bei Mädelsabenden oder Zeit mit der Familie, andauernd mein Smartphone in der Hand haben und mit filmen, was ich gerade so mache. Möchte Augenblicke für mich behalten, ohne sie zu teilen. Und ich weiß, dass genau das der Preis für erfolgreicheres Bloggen ist. Je mehr du gibst, desto mehr bekommst du – Follower, Leser, Likes, Aufmerksamkeit. Aber ich bin ganz ehrlich – dieser Preis ist mir zu hoch. Wenn ich mich zwingen muss, mehr zu teilen, als ich möchte – dann läuft es in die falsche Richtung, und das will ich nicht.

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Ich freue mich wahnsinnig über jeden neuen Leser hier, jeden lieben, von Herzen kommenden Kommentar, jeden neuen Follower auf Instagram und ja, natürlich – wachsende Aufmerksamkeit mit meiner Socialmedia-Präsenz. Und doch – bitte in meinem Tempo. Wenn es ganz automatisch läuft, mit dem Anteil an Arbeit und Privatsphäre, den ich bereit bin zu geben – bitte, gerne, mehr. Doch bin ich nicht bereit, mich völlig danach zu richten, nur um Ruhm zu ernten. Eigene Grenzen zu überschreiten, nur um Klicks und Likes zu bekommen. Wenn dies die Hürde zum außerordentlichen Erfolg ist, dann bin ich nicht bereit, sie zu nehmen.

Zukunftsmusik!

Ich möchte diesen Blog hier nicht aufgeben – ich könnte nicht weiter entfernt sein von dieser Entscheidung und habe ganz im Gegenteil vor, euch noch viele Jahre und vielleicht Jahrzehnte (wer weiß!) an meinem Leben teilhaben zu lassen. Euch meine täglichen Outfits zu zeigen und für mich selbst festzuhalten, wie sich mein Stil verändert. Mit euch meine Reisen um die Welt zu rekapitulieren und meine Gedanken zu teilen. Vielleicht irgendwann mal in meine Hochzeitsplanung einzuschließen, weitere Wohnungen und Umzüge miterleben zu lassen und iiiirgendwann einmal (in welcher Form auch immer) an meinem Familienleben teilhaben zu lassen. Zukunftsmusik, ja. Aber ganz bestimmt in meinem Sinne.

Vielleicht muss ich ein wenig kürzer treten, versuchen, meinen Blog, welcher schon lange aus den Kinderschuhen raus ist, mit welchem Job auch immer in Zukunft zu vereinbaren. Abwägen, inwieweit ich langfristig zu dem ganzen Business dazu gehören möchte und wie ich meine Schwerpunkte setzen will.

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Loading…

Ich habe ganz frei meine Gedanken herunter geschrieben – ein bisschen ungeordnet und ohne Struktur. Wahrscheinlich kommt so der Gedankengang, mit dem ich mich beschäftigt habe, am authentischsten rüber – ich hoffe, ihr könnt mir folgen. Ich bin gespannt, ob und was ihr dazu zu sagen habt. Ob ihr meine Ansichten teilt oder völlig anders darüber denkt – gerne gerade auch aus Sicht von “Nicht-Bloggern”! Oh, und die Schneefotos wollte ich unbedingt noch mit euch teilen – und zwar bevor der Winter auch offiziell, und nicht nur in meinem Kopf und Herz, endlich adieu gesagt hat – für diese Saison. 

29 Kommentare

  1. Leonie
    30. Januar 2018 / 22:04

    Toller Beitrag, Vivien! Viele, wahre Worte – ich selbst bin keine Bloggerin, Influencerin (schrecklich, dieses Wort – hab gestern beim Dschungelcamp (hihi) gehört, dass es der Anglizismus des Jahres sein soll?!) oder wie auch immer, aber folge schon lange dir und anderen Bloggerinnen, länger als es Instagram und den ganzen Hokuspokus gibt. Und ich kann mir vorstellen, dass da ein unfassbarer Druck auf euch liegt, immer präsent zu sein und quasi noch und noch und noch mehr zu zeigen …

    Wenn man das mit Stars vergleicht, zum Bsp. von früher, dann waren Fans dankbar, über Zeitschriften kleine Häppchen aufzusagen und man war froh, wenn mal irgendwo was stand, ansonsten waren sie halt geheimnisvoll … ihr müsst echt alles geben, sonst seid ihr vergessen. Verstehe, dass es da für dich Grenzen gibt!

    Ich könnte mir das auch nicht vorstellen, mein Privatleben offen zu legen und jede ruhige Minute dafür zu opfern. Aber ich seh es auhc aus der Follower-Seite – am interessantesten sind wirklich die, die viel preisgeben, denn umso besser kennt man sie gefühlt. Schwierige Sache …

    Jedenfalls – toll dass du das aufgegriffen hast!

    Weiter so und du wirst deinen richtigen Mittelweg schon finden! Alles Gute (:
    Leonie

    • 31. Januar 2018 / 10:32

      Vielen Dank für deinen herzlichen Kommentar Leonie :) Ich denke auch, dass man einfach für sich seinen Mittelweg finden muss – für Erfolg ohne völlige Transparenz oder Aufopferung… :)

      Und ich meine damit nicht, dass die ganzen, bekannten Influencerinnen sich zu irgendetwas zwingen müssen, sie kommen dann mit dieser Öffentlichkeit und ständigen Erreichbarkeit und jeden Fitzel ihres Lebens Zeigens besser klar.. ich meine, ich finde es völlig verständlich, dass wenn jede Reise, jeder Eventbesuch eine Zusammenarbeit ist, da auch gepostet werden muss, das merke ich ja selbst wenn ich solche Zusammenarbeiten wie Hoteltests oder Events umsetze, aber täglich wäre mir das wirklich too much…

  2. 31. Januar 2018 / 6:55

    Dein Look gefällt mir wieder sehr gut! Besonders schön finde ich Schal und Stirnband!

    Dein Text spricht mir aus der Seele (erst gestern habe ich einen ähnlichen Post über Instagram) gelesen. Wer zuviel online lebt, der verpasst das offline Leben :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

    • 31. Januar 2018 / 10:34

      Danke dir Liebes :) Magst du den Post über Instagram mal verlinken? :) Oder den Account nennen? Kannst ja dazu schreiben, wenn ich den Kommentar nicht veröffentlichen soll, aber würde mich sehr interessieren! :)

  3. Caro
    31. Januar 2018 / 9:19

    Ein wirklich toller, durchdachter Post Vivi. Gerne mehr von solchen Gedankengängen hier, ich mag deine Art zu schreiben (und zu denken, stimme dir nämlich total zu, auch wenn ich selbst nicht blogge etc.) – du machst das schon richtig so. WEnn es nicht dein Plan ist, die erfolgreichste, berühmteste oder was weiß ich Influencerin der Welt zu werden haha, dann reicht es doch so, wie dus machst und wenn du langsam aber stetig und mit treuen Followen (so wie mir! :D) wächst.

    Liebste Grüße!

    • 31. Januar 2018 / 10:35

      Haha, genau so ist es :) Und ich freue mich über jeden einzelnen, der durch meine aktuelle Aktivität seinen Weg zu mir findet :)

  4. Svenja
    31. Januar 2018 / 13:39

    Hallo Vivi,

    ich verfolge deinen Blog schon viele Jahre, habe kaum einen Beitrag ausgelassen und bin quasi mit dir “erwachsen” geworden. :)
    Auch wenn ich nicht der typische Follower bin der immer liked und dauernd kommentiert, gefällt mir dein Blog und auch dein Instagram Account nach wie vor sehr gut und ich bin froh, dass du dich nicht in die Richtung der anderen Influencer entwickelt hast und auch nicht willst. Ich finde so bekommt man einen viel persönlicheren Einblick und “kennt” die Person irgendwie besser – bei Accounts mit einer halben Million oder mehr Followern finde ich, dass mittlerweile jedes Bild irgendwie gleich aussieht, die “Story” dahinter fehlt mir irgendwie.
    Deshalb lange Rede, kurzer Sinn – bleib wie du bist, denn deine Follower stehen ja nicht umsonst jetzt hinter dir, so wie dein Blog aktuell ist :)

    Liebe Grüße,
    Svenja

    P.S: Schade, dass du mir nicht mehr auf Instagram folgst, aber ich glaube das war nur ein Versehen, dass du mir überhaupt gefolgt bist haha!

    • 31. Januar 2018 / 16:34

      Ohh du lieber Mensch, Danke dir Svenja! :) Das freut mich wirklich total, zu lesen – und auch, dass du schon so viele Jahre dabei bist. Du hast auch vermutlich recht, ich folge den Bloggerinnen denen ich schon ewig und drei Tage folge ja auch nicht, weil sie bekannter geworden sind, sondern weil mir ihr Stil (immer noch) sehr gut gefällt. Bei den großen Influencerinnen neige ich viel schneller dazu, sie zu entfolgen oder mich nicht mehr für sie zu interessieren, weil das ganze irgendwie auf dieser Ebene viel unpersönlicher ist…

      Wegen des Folgens auf Instagram – verrat mir bitte noch mal deinen Namen (auch wenn ich glaube ich weiß, wie dein Account heißt, also dass du DIESE Svenja bist :D) – aber ja, zwischendurch räume ich quasi auf und entfolge allen, die ich nicht persönlich kenne oder aber Blogger und Influencer sind, denen ich wirklich (!) folgen will, und das sind echt gar nicht mal mehr soo viele (: war sicher nicht böse gemeint :*

    • Svenja
      2. Februar 2018 / 10:18

      Hallo Vivi, oh das freut mich sehr, dass du meiner Meinung bist und du dich über meinen Kommentar gefreut hast! :) ich hoffe auf jeden Fall du bleibst dir treu, ich meine, ich verbringe auch lieber Zeit auf der Couch als dass ich mir das scheinbar perfekte Leben der Instagrammer anschaue :P
      Bitte mach dir keinen Kopf wegen dem folgen, ich nehm das überhaupt nicht persönlich! Ich habe ja auch keinen großen, öffentlichen Account sondern ganze zwei Fotos :D und sonst folgen mir nur ein paar Freunde, also alles gut. Aber ich bin @svenja.liersch :)

      Liebe Grüße,
      Svenja

    • 2. Februar 2018 / 16:47

      Daaann habe ich die richtige Svenja im Kopf, hihi :) Und ich werde mein Bestes geben! Weißt du, immer wenn ich zu Events gehe, dann hat es sich auch eigentlich gelohnt, es war immer nett, man hat Leute kennen gelernt aus der Szene und insgesamt war es auch immer ganz spannend, aber ich bekomme so viele Einladungen für Veranstaltungen unter der Woche (wo ich häufig Termine habe oder bis vor kurzem ja ganz viel Uni) oder an Abenden oder am Wochenende, wo eben schon viel verplant ist und ich, ehrlicherweise, auch einfach die Zeit mit meinem Freund oder Freunden oder auch mal in der Heimat verbringe, als auf Events zu hüpfen. Ich arbeite sehr viel und die Qualitytime mit meinen Lieben bleibt eh schon oft auf der Strecke, da ist mir so was dann echt nicht wert :D Aber ich freue mich, wenn du dir die Zeit nimmst und bei mir vorbei schaust! :))

    • Svenja
      2. Februar 2018 / 19:11

      Ohhh ich verstehe dich vollkommen, mir geht es ganz ähnlich. Gerade wenn man viel auf dem Teller hat ist es doch umso wichtiger, Zeit mit den Liebsten zu verbringen!
      Ich bin zwar kein Blogger, arbeite aber seit 5 Jahren in der Kosmetikbranche in München als Produktmanager, und ich möchte nicht sagen, dass die Branche oberflächlich ist, aber es ist irgendwie genau so wie du es in deinem Post auch über große Influencer beschreibst. Am besten noch nach der Arbeit alle möglichsten Konkurrenzprodukte ausprobieren, unsere Marken pushen und liken was das Zeug hält und dann am Besten noch nach Kooperationspartnern Ausschau halten…
      in diesem Sinne: genieße dein Wochenende, auch außerhalb der Online Welt :)

    • 3. Februar 2018 / 18:46

      Tue ich absolut, habe mich gerade nach einem schönen Freitagabend und einem Samstag außerhalb der Wohnung kurz an den Schreibtisch gesetzt, um festzustellen, dass ich gerade absolut keine Lust habe, zu arbeiten :D Heute wird nur entspannt! Dir ebenfalls ein schönes Wochenende :)

  5. 1. Februar 2018 / 8:51

    ich kann mich nur für diesen Beitrag bedanken, liebe Vivi :)
    Wie du ja weiß, bin ich selbst Bloggerin.
    Noch nicht mal ansatzweise so lange wie du oder so erfolgreich, aber dennoch.
    Und sogar ich habe schon den innerlichen Zwang, alles teilen zu müssen.
    Zu posten, obwohl ich eigentlich nur im Bett liegen und weinen will.
    Ich finde deine Entscheidung und den allgemeinen Ansatz super. Daran sollten sich viel mehr Leute richten.

    Wishes, Kat

    • 1. Februar 2018 / 11:08

      Danke dir liebe Kat :) Das ist super lieb von dir!

      Was den Punkt “mehr Leute sollten sich danach richten betrifft” – das sehe ich zwiespältig. Mehr im echten Leben leben, mehr Momente genießen – ja auf jeden Fall! Ich denke, das meinst du auch damit! :) Aber ich denke genauso, dass all die Influencer, die wirklich jeden Fitzel teilen und immer präsent sind, diese Entscheidung auch bewusst getroffen haben und dann auch okay damit sind, oder es zumindest sein sollten, wenn sie authentisch sind :) Schwierige Sache… Aber solange jeder für sich den Mittelweg findet, ist alles gut so!

  6. Flora
    1. Februar 2018 / 19:01

    Liebe Vivi :)

    Ich folge Dir jetzt schon wirklich viele Jahre. Und um ganz ehrlich zu sein, bin ich damals durch zwei andere Blogs auf Deinen gestoßen und fand ihn wirklich erfrischend, sehr herzlich und herrlich ehrlich. (Nur ein Random Fact am Rande: Den anderen folge ich schon Jahre nicht mehr!). Damals, als Instagram und Co noch nicht existent waren und als noch nicht jeder noch so wichtige Beitrag mit Nonsens gepostet wurde und als man nicht an jeder Story teilnehmen konnte.

    Du wirkst sehr authentisch, bist sehr aufgeschlossen dem Leben gegenüber, findest ehrliche Worte, und für mich stehst Du in SEHR großem Kontrast zu den SOGENANNTEN Influencern (Sorry, ich mag das Wort gaaaaar nicht!). Man merkt in jeder Zeile und besonders zwischen den Zeilen wie sehr Du diesen Blog liebst und dadurch so herzallerliebst wirkt und wie viel Herzblut und Engagement drin steckt, ohne das es gekünstelt oder oberflächlich wirkt. Und Deine Einstellung, nur zu posten, um zu posten, finde ich sehr, sehr lobenswert. Ich finde es sehr stark von Dir, dass Du Dich dem Druck nicht beugst, sondern bewusst die Entschiedung triffst, Deine Privatsphäre zu schützen bzw. wie Du es sagst, in Deinem Tempo vorzugehen.
    Respekt für diese Einstellung! Gerade dieser Welt, in der mehr Schein als Sein wichtig zu scheinen sind.

    Ich mag die Bilder sehr und besonders der Rock ist richtig toll!

    Ich hoffe, dass Du uns noch viele Jahre erhalten bleibst, in Deinem Tempo und Deinen Vorstellungen, ganz ohne Druck der Gesellschaft!

    Viebe liebe Grüße,
    Flora

    • 2. Februar 2018 / 16:56

      Liebe Flora, DANKE! Mir fehlen wirklich die Worte, ich freue mich so unfassbar über diesen absolut lieben, von Herzen kommenden Kommentar! Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, mir das zu sagen. Ich bleibe euch erhalten, so oder so – weil ich das nicht nur für euch tue, sondern auch für mich. Und deshalb ist es ganz richtig, was du sagst – in jeder Zeile, jedem Foto und jeder Stunde Arbeit, die ich in das hier stecke, steckt so wahnsinnig viel Liebe und Muße, weil es wirklich immer noch mein Herzensprojekt ist, und nicht nur ein Job. Nichtsdestotrotz tut es sehr, sehr gut, solch ein tolles Feedback zu bekommen. Ich freue mich, dass du mir über die Jahre treu geblieben bist und immer noch gerne hier hin zurück kehrst und meine Beiträge verfolgst – Danke!

      Alles Liebe an Dich <3

  7. 3. Februar 2018 / 22:26

    Ich sehe das genau wie du, liebe Vivi! :) Ich liebe das Bloggen, aber ich bin einfach nicht dazu bereit, mein ganzes Leben danach auszurichten. Zwar werde ich mit dieser Einstellung nie zu den großen Influencern gehören, aber lieber klein und ehrlich, als groß und nicht zu 100% überzeugt von dem, was man tut.

    • 4. Februar 2018 / 16:06

      True dat, genau so! :) Und am Ende bleibt man dann auch persönlicher und irgendwie vertrauter für seine Zielgruppe…

  8. 5. Februar 2018 / 10:45

    Liebe Vivien,
    ich finds super, dass du das ganze so siehst. Ich denke auch, dass man um zu den ganz großen Playern zu gehören sich und sein Privatleben quasi komplett aufgeben muss. Dass du dazu nicht bereit bist kann ich sehr gut nachvollziehen und finde ich auch richtig. Ich würde auch niemals auf private Moment wie ein Abend mit meinen Mädels oder meinem Freund verzichten nur um ihn Instagramble zu präsentieren. Zum einen weil ich dazu gar keine Lust habe und eben auch weil ich es wie du oft vergesse. Aber daran sieht man dann eben auch, dass es einem in dem Moment wichtiger war die Situation offline zu genießen und nicht mit Handy in der Flosse.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de)

    • 5. Februar 2018 / 13:16

      Genau so ist es! Das Ding an meinem Job ist trotzdem, dass ich natürlich einige Momente teilen “muss” oder natürlich auch möchte – aber ich merke schon, dass es mir z.B. auf Pressereisen manchmal zu anstrengend ist, jedes Essen, jeden Moment festzuhalten, seinen Tag nach dem Tageslicht auszurichten und so zu planen, dass man Shootings berücksichtigt hat und auch innerlich komme ich erst zur Ruhe (wie z.B. auf unserer Wellnessreise im November nach Kitzbühel) wenn ich weiß, dass ich meine Arbeit erledigt habe. Ich meine, das ist das geringste Übel und solange meine Begleitung damit zurecht kommt, ist alles gut – aber man hat schon Druck, und da frage ich mich ehrlich, wie es bei denjenigen ist, die noch mehr durchgeplant sind und 2304 Kooperationen am Tag bzw. in der Woche umsetzen müssen.

      Danke für den Feedback, Milli :)

  9. 5. Februar 2018 / 12:30

    Ich kann deine Gedankengänge gut nach vollziehen.
    Eventuell kann man über eine Neuausrichtung des Blogs nachdenken? Etwas weg vom persönlichen Tagebuch, wo du dein ganzes Leben posten musst. Hin zu etwas informelleren. Keine Ahnung, was das in dieser Branche wäre.

    Ich selbst schreibe über Immobilien und Finanzen. Da juckt es niemanden, wenn ich mal eine Woche nix schreibe. Und trotzdem kommen alle Leser wieder, wenn es einen neuen, hoch informativen Beitrag gibt.

    Vielleicht hängt das mit der Konkurrenz zusammen. Umso geringer die Einstiegs-Barrieren in das (Blog) Thema, desto mehr schreiben darüber, desto härter wird das Bloggen.

    Vielleicht kannst du über ein Spezialgebiet schreiben, wo du weniger Konkurrenz hast und somit nicht jede Tag zum schreiben gezwungen wirst.

    Viele Grüsse,
    Alexander von https://vermietertagebuch.com/

    • 5. Februar 2018 / 13:14

      Hey Alexander,

      lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deinen Tipp mit der Neuausrichtung des Blogs! Ich verstehe, was du mir sagen willst und ich selbst habe erst vor einem Jahr eine Freundin, die ein eher spezielleres Interesse als Mode/Reisen/Lifestyle hat, dazu animiert, unbedingt in dieser Nische zu bleiben, statt quasi zu machen, was alle machen (wo ich mich nicht ausschließe). Sie hatte gehadert, weil anfangs die Leser ausblieben, aber am Ende ist sie eben ein Spezialist, und auf lange Sicht wird es immer jemanden geben, der danach sucht.

      Für mich kommt das jedoch aus mehreren Gründen nicht in Frage. Zum einen habe ich ja bereits eine recht große Leserschaft, viele Klicks für die Themen, über die ich schreibe und meine Zielgruppe ist auf diese Bereich bereits ausgerichtet. Ich verdiene mein Geld mit diesem Blog aktuell als “Hauptberuf” neben dem Studium und arbeite auch nur mit Partnern dieser Branchen zusammen. Zum anderen, und das ist eigentlich noch viel wichtiger, sind dies ja die Themen, die mich interessieren. Die mir den Spaß am Bloggen bringen, die mir Freude machen, über sie zu schreiben und so viel Arbeit hinein zu stecken. Wegen Mode, Reisen und persönlichen Geschichten habe ich 2009 mit dem Bloggen angefangen, es würde mir also nicht einfallen, diese Themen zugunsten einer spezielleren Leserschaft zu ändern. Zudem, und das ist vielleicht falsch herüber gekommen, fällt es mir nicht schwer, hier aktiv zu sein oder auch auf Instagram zu posten. Ich habe für mich ein gutes Maß gefunden, mit dem ich zurecht komme – ohne, dass ich täglich 23 von 24 Stunden mein Leben mitfilmen muss, aber eben auch nicht so, dass ich 1x die Woche etwas beitrage und gut ist. Was für mich aktuell wichtig ist, ist noch strukturierter zu werden, zu versuchen, noch mehr Mehrwert für meine Leser zu schaffen, der mich von anderen Bloggern abhebt und Menschen zum wiederkommen bewegt, noch mehr am SEO zu arbeiten, um auch neue Leser hier hin zu akquirieren und vor allen Dingen noch mehr Persönlichkeit zu zeigen…

      Ich danke dir trotzdem sehr für den Input und nehme das absolut positiv auf – für den ein oder anderen mag dies ein guter Tipp sein, gerade für “Neueinsteiger” würde ich empfehlen, sich etwas Spezielleres zu suchen, aber ich als “alter Hase” möchte jetzt meine Ausrichtung natürlich nicht komplett umkrempeln. Was aber eben auch nicht heißen soll, auf der Stelle zu treten!

      Liebe Grüße!!

  10. 5. Februar 2018 / 13:23

    Jup, du hast das Zauberwort SEO angesprochen. Die großen Unternehmen unserer Zeit heissen google, facebook, amazon und instagram. Wenn man es geschickt weiß, kann man alles kombinieren und damit den Turbo schalten.
    Der Blog für den Content, SEO/Facebook/Instagram für die Besucher und Affiliate wie Amazon oder Adsense für den Verdienst.

    Du lieferst bereits guten Content, also ist SEO der beste Weg für dich noch mehr Leser zu erhalten. Dafür müssen einzelne Beiträge sehr speziell und SEO Optimiert sein.

    ich schreibe auch sehr gern über meine Entwicklung im Business, meine Ziele, meine Einnahmen usw. Alles sehr allgemein und emotional. Das ist gut für den Blog. Aber für google und SEO muss ich auch mal sehr speziell über Spezialthemen wie Mietkaution, Kreditzinsbindung oder Vormieterbescheinigung schreiben. Das fällt schwer, lockt aber weitere Besucher, welche sich dann (hoffentlich) für den normalen Content begeistern und bleiben :-)

    Ich drücke uns Bloggern die Daumen,

    Viele Grüsse,
    Alex

    • 5. Februar 2018 / 18:52

      Ich verstehe was du meinst! Im Prinzip muss man einfach eine perfekte Mitte für sich finden, zwischen Herzensangelegenheit und Business! :) Dir alles Gute und Danke für dein qualitatives Feedback hier! :)

  11. 11. Februar 2018 / 18:06

    Liebe Vivien,
    ich finde deinen Standpunkt toll! Dass du so eine klare Meinung hast, macht dich aus meiner Sicht nochmal sympathischer als eh schon. :)
    Gerade in letzter Zeit bemerke ich bei so vielen Bloggern, dass es eben nur noch darum geht, bekannter und erfolgreicher zu werden. Koste es, was es wolle. Dabei finde ich das wirklich schade. Denn wie du schon sagst, dann bleibt Privates auf der Strecke bzw wird weniger privat. Dass man, wenn man in der Öffentlichkeit steht, nicht alles privat halten kann, ist klar, doch gewisse Dinge sollten einfach privat bleiben. Ich selbst finde es total nervig, wenn ich mit meinem Gegenüber nicht vernünftig reden kann, weil dieser nur mit seinem Handy beschäftigt ist. Und das denke ich, sehen viele so.
    Von daher, toll, dass du das so siehst! Du weißt, ich lese deinen Blog schon lange und finde du wählst genau das richtige Maß an Privatem. :) Denn: Bei manch anderen, frage ich mich auch, was ich mit den Infos soll. Mich persönlich, interessiert das nämlich eher weniger, um was sich die Gespräche bei Mädelsabenden drehen. :D

    Hab einen schönen Abend,
    Caro

    • 12. Februar 2018 / 12:28

      Daaaanke für deinen lieben, langen Kommentar Caro! <3 Schön, dass du meine Auffassung zu dem Thema teilst und ich freue mich sehr, dass wir da einer Meinung sind. Ich finde eben auch, dass gerade, wenn man mit Menschen unterwegs ist die eben überhaupt nicht diesen Online-Lifestyle teilen, es sehr sehr schwierig ist, alles in die Öffentlichkeit zu zerren. Dass man mit einer Bloggerfreundin ein bisschen mehr mitfilmt in der Story finde ich noch okay, aber wenn ich mit meiner Familie, meinem Freund oder meinen Freundinnen Zeit verbringe, muss das meiner Meinung nach wirklich nicht sein...

      <3 Danke Dir für dein Feedback und all die lieben Kommentare immer!!! :)

    • 12. Februar 2018 / 13:47

      Ja genau. Mit einer Bloggerfreundin finde ich es auch okay. Da sind beide das ja quasi gewohnt, mehr zu zeigen, als Menschen, die keinen Blog oder Instagram haben. :)

      Gerne doch! :)

  12. 22. Februar 2018 / 20:58

    Danke für deine ehrlichen Worte, manchmal sind die ganz schön wichtig in der Blogger-Welt. Ich würde mir an deiner Stelle etwas Druck rausnehmen und sich die Dinge entwickeln lassen. Manchmal ist das effektiver und du hast Zeit für dich und die Entscheidung, wie viel (oder wenig) du noch machen möchtest – hauptsache du fühlst dich wohl dabei!

    • 23. Februar 2018 / 11:23

      Danke für deine Worte und deinen Tipp! Genau so plane ich vorzugehen; ich meine, ich bin all die Jahre gut damit gefahren, einfach in meinem Tempo zu bloggen, auf Instagram aktiv zu sein und Co. und habe stetiges Wachstum erfahren – nicht von heute auf morgen, sondern gesund und einfach generisch und ich freue mich über jeden einzelnen, der hier hin findet. Anders möchte und werde ich es auch nicht handhaben, eben um wie du sagst, Druck zu vermeiden! :)

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