Wir sehen uns beim Happy End

“Everything is going to be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.” – war definitiv das erste, was mir bei diesem Buchtitel in den Sinn kam. In diesem vielzitierten Satz von Oscar Wilde deutet alles darauf hin, dass das Leben voller Happy Ends ist. Sein müsste – denn Theorie und Praxis sind oft weit voneinander entfernt und dass das Leben nicht immer ganz so läuft, wie man es sich gerade vorstellt, haben wir wahrscheinlich alle schon am eigenen Leib erfahren. Nicht immer hat alles ein Happy End – oder?

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Ich weiß nicht, ob ich an pauschale Happy Ends glaube, ob ich dahingehend die hoffnungslose Romantikerin bin, die auf Teufel komm’ raus nach dem positiven Ausgang einer Geschichte sucht. Ich glaube daran, dass das Leben eine unaufhaltbare Achterbahnfahrt ist – voller Höhen und Tiefen. Nicht jede Geschichte muss ihr eigenes Happy End finden, nein – es muss nur weiter gehen. Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere, und vielleicht wartet genau dahinter etwas völlig anderes, was viel glücklicher macht, als das Ende der anderen Story es gekonnt hätte.

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Wir sehen uns beim Happy End (Klappentext)

Ella liebt Märchen. Aber mehr noch liebt sie Happy Ends. Schließlich gibt es schon genug Schlimmes auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Und so schreibt sie sie einfach um, gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende. 

Oscar ist traurig. Aber er weiß es nicht einmal. Denn trifft er auf Ella, die möchte, dass auch bei ihm alles gut wird. Nur: kann man das überhaupt? Einem anderen Menschen ein Happy End schenken? Und was tut man, wenn der das vielleicht gar nicht will?”

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Heute möchte ich euch ein zauberhaftes Buch vorstellen, welches sich perfekt für die nahenden Winterabende am Kamin eignet. Ein Buch über Happy Endings, Schicksal und dass nicht immer alles perfekt enden muss, um irgendwie doch perfekt zu sein.

Es handelt sich um den neuen Roman von Charlotte Lucas, “Wir sehen uns beim Happy End”.
Ich bin ehrlich – am Anfang konnte ich mich mit der hoffnungslos romantischen Ella nicht so recht identifizieren, mit ihrer perfekten, unveränderlichen Vorstellung vom Leben und ihrem Drang, aus allem ein Happy End machen zu müssen.
Die Idee – so kann man es sich vorstellen – geht nicht so richtig auf und relativ schnell kommt es zu einer Wendung  – und ab da fand ich das Buch richtig gut. Kopf aus, in die Geschichte eintauchen und sich ein bisschen einlullen lassen von einer wirklich liebevoll konstruierten Geschichte. Ich bin noch nicht vollständig durch, freue mich aber schon, den Roman spätestens über die Weihnachtsfeiertage zu beenden. Vorweg nehmen möchte ich euch eh nichts, also lest es am besten selbst!

Ich bin übrigens ganz begeistert von der Optik und Haptik des Buches – ich liebe den poppigen, auffälligen Umschlag (wie cool ist bitte die pinke Färbung der Seiten außen?) und die fühlbaren Buchstaben. Ich mag wertige Bücher generell sehr, besonders den Geruch neuer Seiten, die es zu lesen gilt. Ist das komisch? Bücher machen mich glücklich!

Fun Facts:

Die Autorin kommt übrigens aus gebürtig aus Düsseldorf und lebt mittlerweile in Hamburg – ich erkenne da gewisse Parallelen, haha. Außerdem ist die Protagonistin Ella Bloggerin (allerdings für – wer hätte es gedacht – Happy Endings von Geschichten!) und die Story spielt in Hamburg, was es für mich bzw. alle Hamburger natürlich noch mal ein Stück anfassbarer macht.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, das Buch an eure beste Freundin oder eure Mama zu verschenken, und diese schöne Wintergeschichte mit ihr zu teilen. Oder einfach an jemanden, der gerade ein kleines Happy End und ein bisschen Hoffnung braucht. Als kleines Trostpflaster, das Aufschwung gibt und vielleicht zeigt, dass auch andere nicht immer ein Happy End haben.

Wenn ihr ein bisschen Zeit habt, ladet euch doch hier den zugehörigen Bastelbogen zu ‘Wir sehen uns beim Happy End’ herunter, und fügt eine persönliche Botschaft zu eurem Geschenk hinzu.
Pssst: Ein Gewinnspiel gibt’s auch…

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// In Zusammenarbeit mit Bastei Lübbe

4 Kommentare

  1. Paula
    2. Dezember 2017 / 11:29

    Ich finde auch, dass es nicht immer zu allem ein Happy End geben muss – manchmal öffnen sich Türen, hinter denen was tolleres versteckt ist, die sonst geschlossen geblieben wären – ob im Job, in der Liebe oder durch Umzüge in ne andere Stadt oder wie auch immer! 😙

    Liebst, Paula

    • 3. Dezember 2017 / 14:38

      Genaaaau so sehe ich das auch! :) Der negative Ausgang einer einzelnen Geschichte heißt ja nicht, dass dieser nicht etwas viel besseres anknüpfend bedeutet! :)

  2. Lara P.
    3. Dezember 2017 / 10:11

    Ahhh habe das alte Buch von ihr gelesen, dein perfektes Jahr hieß das – das hier schau ich mir mal direkt an :) mag ihren Schreibstil sehr!

    • 3. Dezember 2017 / 14:36

      Das Buch davor kenne ich tatsächlich nicht, möchte das aber, wenn ich dieses hier durchhabe, auch mal nachholen! :)

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