Ein paar Tage dem Alltag entfliehen, raus aus dem gewohnten Umfeld. Gedankenkarussell aus, Entspannungsmodus an. Sonne tanken (so war der Plan), Zweisamkeit genießen, es sich richtig gut gehen lassen. Nicht an die Berge an Arbeit, die ewig langen To-Do-Listen und Vorhaben Zuhause denken. Einen ersten Urlaub in 2018 erleben – in einer Umgebung, die gar nichts anderes zulässt, als Entspannung und Urlaubsgefühle.

Dass ich seit spätestens letztem Jahr ein großer Mallorca-Fan bin, wisst ihr bereits aus meinem Traveldiary Palma de Mallorca von 2017. Während ich als Kind ein, zwei Familienurlaube in schönen Hotels an den Küsten Mallorcas verbracht habe, hatte ich vor letztem Frühjahr eher die Partyurlaube von 2011 und 2013 präsent, die ich klassisch in Cala Ratjada erlebt habe – und das ist, das gebe ich zu, so gar nicht mehr meine Art von Urlaub.

Letztes Jahr habe ich in Palma de Mallorca eine wunderschöne Stadt erkannt, die bei vielen einfach völlig unterschätzt ist. Dieses Jahr wiederum erlebte ich noch eine ganz andere Seite Mallorcas. Zwei wundervolle Hotels, Golfplätze, gegen die viele, deutsche Plätze keine Chance haben und wunderschöne Natur, querfeldein auf einem kleinen Tages-Roadtrip entdeckt. Ich habe dieses Mal ein paar Beiträge für euch vorbereitet; Reise-Blogposts, die euch mitnehmen auf unseren alljährlichen Kurztrip auf die spanische Insel. Ich versuche, euch jedes Jahr daran teilhaben zu lassen, was wir erleben – und euch immer neue Facetten zu zeigen.

Wenn ihr auf der Suche nach einem fabelhaften Hotel nahe Palma de Mallorca seid, in dem es euch wahrhaftig an nichts fehlt, nein welches sogar bei dem nervigsten, in diesem Moment verfluchtesten Regenwetter noch Komfort, Beschäftigung und Urlaubsstimmung en masse bietet, dann lest auf jeden Fall weiter…

St. Regis Mardavall Mallorca Resort

In diesem ersten Beitrag meiner kleinen Mallorca-Reihe möchte ich euch auch unser erstes Hotel vorstellen: Das St. Regis Mardavall Mallorca Resort. Der Name ‘St. Regis’ ist euch wahrscheinlich bereits ein Begriff. Die St. Regis Hotels & Resorts sind mit ihren fünf Sternen grundsätzlich in die Luxusriege einzuordnen – Hotels, in denen einem an nichts fehlt. Wir haben es gleich mit jeder Faser gespürt – denn gerade die lieben Mitarbeiter des Hotels machen den Aufenthalt unvergesslich. Wir hatten leider super Pech mit dem Wetter und deshalb war es umso bedeutsamer, dass die eher im Hotel verbrachte Zeit positiv gestaltet wurde.

Die Lage

Ich bin Donnerstagnacht erst gegen 22 Uhr gelandet, weshalb wir, mit Mietwagen-Abholung & Co. vom Flughafen Palma de Mallorca aus erst gegen 23, 23:30 Uhr am Hotel ankamen. Das St. Regis Mardavall ist super schön an einer Steilküste direkt am Meer im Süden Mallorcas gelegen. Mit nur 20 Autominuten vom Flughafen liegt euer eigenes, kleines Paradies in wirklich unmittelbarer Entfernung. Bereits die Einfahrt strahlt mediterranes Flair gepaart mit Gemütlichkeit, Luxus und ja, auch Sicherheit aus. Ihr könnt euren Mietwagen auf einem der Parkplätze auf dem Gelände abstellen oder sogar einen Tiefgaragenplatz anmieten, wenn ihr möchtet.

Adresse

Carretera Palma-Andratx 19
Costa d’en Blanes
Palma de Mallorca, Balearen
07181, Spanien

Website: St. Regis Mardavall Mallorca Resort  

Die Außenanlage des Hotels ist wirklich schön – und ja, wahrscheinlich noch mal ein ganzes Stück schöner, wenn auch das Wetter mitspielt. Ich will gar nicht jammern, denn wir hatten wirklich grandiose Tage. Einzig und allein euch hätte ich gerne noch ein noch sonnigeres Bild des Hotels gemalt, denn die Sicht von unserem Hotelzimmer auf die super grüne, bepflanzte Anlage mit dem Meer am Horizont war wirklich einmalig. Von unserem Zimmer aus konnten wir die einzelnen Gebäude erkennen, wie in etwa das Haupthaus mit den Restaurants und dem Spa-Zugang zu unserer Rechten, weitere Wohngebäude mit den verschiedenen Zimmern und Suiten zu unserer Linken und vor dem Poolbereich außen gelegen, Teile des Arabella Spa’s.

Was ich besonders schön fand, war der Mix aus Mediterran und ‘Luxus’. Ich liebe es, wenn Hotels Liebe zum Detail zeigen, man merkt, wie viel Mühe sich gegeben wurde, damit die Gäste sich optisch angesprochen fühlen. Es gibt super cleane, moderne Luxushotels, welche natürlich absolut etwas für sich haben – welche jedoch in meinen Augen nicht so gut in die Kulisse Mallorcas, am Rande der Küste mit Blick aufs Meer gelegen, passen. Mich hat das mediterrane Flair total angesprochen, die sanften Sandfarben, der Marmor, die Terracotta-Töne und natürlich: die vielen Palmen und Pflanzen überall.

Das Hotel

Auch im Inneren hält das St. Regis Mardavall die Balance zwischen Luxus, Wohlfühlen und Gemütlichkeit gekonnt. Beim betreten der Empfangshalle und des Foyers merkte man sofort: das Hotel ist etwas besonderes. Die Eingangshalle reicht durch sämtliche Stockwerke und ist deswegen tagsüber lichtdurchflutet, während sie abends in gemütlichen Lichtschein gehüllt ist. Erneut muss ich die vielen, kleinen Details ansprechen, die ein Hotel wie das St. Regis erst zu etwas außergewöhnlichen machen. Ich glaube, die Bilder sprechen an dieser Stelle für sich – jeden Tag war ich aufs neue angetan vom schönen Empfang.

Eines muss ich gleich an dieser Stelle noch einmal betonen: besonders die Mitarbeiter, das sehr hohe Level an Aufmerksamkeit und Fürsorge haben unseren Aufenthalt besonders gemacht. Man hat wirklich gespürt, dass das Gästewohl oberste Priorität hat. Gleich zu Beginn wurden wir nachts sehr herzlich empfangen, auf unser Zimmer gebracht und umsorgt. Gefühlt wurde einem während der Tage ‘jeder Wunsch von den Lippen abgelesen’ – und es ist nicht so, als wäre das für mich eine Art Prämisse. Man hat ganz einfach gemerkt, dass darauf sehr großer Wert gelegt wird.

Auch Hilfsbereitschaft wurde großgeschrieben. Wir haben durch ein Missgeschick unseren Mietwagenschlüssel am Freitagmittag verlegt, aufgefallen war es uns erst, als wir am Samstag mit gepackten Koffern und zum Check-Out bereit im Foyer standen. Die lieben Mitarbeiter haben uns mit vielen Händen tatkräftig geholfen, sowohl was das Gepäck, als auch unser geräumtes Zimmer betraf, den Schlüssel zu finden (am Ende fand er sich in den Schuhen meines Freundes wieder, in welche der Schlüssel reingefallen war). Es ist definitiv auch nicht selbstverständlich, dass bei der Abreise noch einmal ein solches Interesse für private Belange an den Tag gelegt wird!

Der Außenbereich – Grünanlage, Fotolocations, Pool & Meer

Über die Lage und den Außenbereich habe ich euch bereits weiter oben schon etwas erzählt. Soweit es das Wetter zuließ haben wir auch etwas Zeit draußen verbracht und das Hotel erkundet. Am Freitagabend, vor unserem Dinner im ‘Aqua’, nutzten wir noch ein paar regenfreie Minuten, um die wunderschönen Locations im Garten des Hotels für ein kleines Shooting auszutesten. Ganz besonders verliebt habe ich mich in die marmorne Freitreppe, welche sich rückseitig am Hauptgebäude befindet – dazu habe ich auch noch das ein oder andere Outfit für euch vorbereitet, ansonsten könnt ihr schon mal kleine Sneak-Peaks hier und hier auf Instagram finden! :)

Den weiteren Außenbereich konnten wir selbst leider nicht so richtig nutzen – aber ihr seht ja jetzt schon, wie hübsch er ist. Super schön angelegte Grünanlagen, viele Wege zum erkunden, eine ganze Menge toller Fotospots. Im späteren Frühjahr bzw. Sommeranfang blüht der lilafarbene Bogen, welcher einen Weg zum Meer hin säumt, in wunderschöner Pracht. Ich bin ein bisschen traurig, dass wir das leider nicht miterlebt haben. Macht euch am besten auf der Website ein eigenes Bild darüber, wie schön die Anlage gerade im Sommer aussieht!

Auch die Poolanlage ist super angelegt, es gibt genügend Platz zum entspannen, großzügige Liegeflächen und trotzdem genug Privatsphäre für die Sonnenanbeter. Manche Suiten haben einen kleinen, eigenen Pool mit Terrasse, je nach Preisklasse kann man also auch private Badesessions einlegen. Wie gesagt – leider konnte ich die schöne Anlage nur in Regenwetter-Stimmung für euch festhalten, aber ich bin mir sicher, ihr habt genug Fantasie, um euch das Ganze im Hochsommer bei top Temperaturen vorzustellen! :)

Tatsächlich wurden wir trotz alledem bereits am Freitagabend mit einem wunderschönen, für Mallorca typischen Sonnenuntergang überrascht. Ich kenne keinen, den Sonnenuntergänge kalt lassen und tatsächlich ist der Hashtag #sunset einer der meist genutzten und auch gesuchten auf Instagram! Ihr könnt euch jetzt, wenn ihr wollt, in den milden und wenn auch etwas nassen Aprilabend auf Mallorca träumen und euch ausmalen, wie grandios die Sonnenuntergänge dann erst im Sommer sein mögen…

Grand Deluxe Zimmer mit Meerblick

Ganz bestimmt interessiert euch auch ein kleiner Blick in unser wirklich wunderschönes Zimmer. Wir haben in einem Grand Deluxe Zimmer mit Meerblick gewohnt – was wirklich ein Traum war. Ein riesiges Kingsize-Bett mit flauschigen Kissen und riesiger Decke, gemütlicher Sitzecke, Schreibtisch mit allem Drum und Dran, einladender Minibar und großzügig viel Platz erwartete uns beim ersten Betreten des Zimmers. Es gab mehrere Schränke – wir hätten jeder zwei bis drei Koffer mitnehmen und auspacken können – einen Flurbereich, welcher den Wohn- und Schlafraum vom Rest abtrennt und einen riesiger Balkon mit Sitzecke und Liegestuhl, welcher zum Entspannen einlud.

In dem Zimmer funktionierte übrigens gefühlt alles auf Knopfdruck und durch diverse Bedienelemente am Bett. Neben dem Kopfteil waren verschiedene Regler angebracht, über die das gesamte Licht im Hotelzimmer gesteuert werden konnte; USB-Anschlüsse für das Smartphone-Kabel waren ebenfalls vorhanden (wir meinten direkt, dass wir so etwas auch brauchen!) und selbst die Vorhänge ließen sich ausschließlich per Funk schließen. Sehr praktisch!

Das Bad war ebenfalls ein Traum! Dunkelgrüner Marmor – wieder sehr aktuell! – in Form einer riesigen Badewanne, zwei Waschbecken (sehr angenehm!) mit topmoderner und schicker Abfließtechnik (heißt das so?), zwei große Spiegel, eine einladende Regendusche und eine separate Toilette samt Bidet, Handwaschbecken und Telefon. Ich bin in meinem Leben wirklich schon in vielen Hotels gewesen – guten, sehr guten und weniger komfortablen. Den Unterschied zwischen guten und sehr guten Hotels merkt man, finde ich, häufig besonders im Badezimmer. Wenn beispielsweise ein separater, nicht an der Wand befestigter Handföhn vorhanden ist, man mehr Handtücher bekommt als zwei pro Person, wirklich nützliche Goodies wie Wattepads, Nähset und Co. zur Hand liegen oder wie hier, ein beleuchteter Schminkspiegel zur Verfügung steht.

Über unsere tolle Aussicht habe ich euch bereits erzählt und einiges gezeigt. Ich finde es ist, gerade auf längeren Urlauben und bei tollem Wetter, ein ganz großes Plus, wenn man einen schönen Balkon hat, auf dem man morgens die ersten Sonnenstrahlen genießen, am Nachmittag vor dem Fertigmachen noch ein paar Minuten entspannen oder ganz spät am Abend mit dem Meeresrauschen letzte Gespräche und Drinks zusammen haben kann. Der Blick aufs Meer ist wirklich wunderschön und ebenfalls toll finde ich, dass die Balkone so angeordnet sind, dass man wirklich trotz des offenen Blicks viel Privatsphäre hat.

Arabella Spa

Was wäre ein schönes Hotel ohne ein exzellentes Spa – gerade bei schlechtem Wetter? Das Arabella Spa des St. Regis Mardavall kam gerade in unserem Fall wirklich wie gerufen. Nachdem wir am Freitagmorgen gefrühstückt und eine Runde Golf gespielt hatten (mehr dazu weiter unten!), juckte es uns nach einem kleinen Lunch bereits in den Fingern, den Spa-Bereich auszutesten. Ich habe Glück, denn mein Freund ist ein großer Saunagänger und genießt es ebenso wie ich, sich in Whirlpools, Dampfbädern und Jacuzzis seine Zeit zu vertreiben. Manchmal reicht es schon, in einer schönen Spa-Umgebung, auch bei Regenwetter draußen, mit einem Buch zu liegen, die feuchte Luft einzuatmen und runterzukommen. So geht es jedenfalls mir!

Aus Diskretion habe ich im Spa nur ganz wenig Fotos gemacht, da ich keine fremden Menschen mit einfangen wollte. Es gibt wirklich verschiedenste Saunen, Dampfbäder, Pools im Außen- und Innenbereich sowie ein gut ausgestattetes Fitnessstudio und einen Friseur.

Für mich hatte das St. Regis ein besonderes Goodie vorbereitet – ich kam in den Genuss eines kleinen Body-Treatments. Und nein, ich übertreibe nicht – als Kind hätte ich wahrscheinlich “fragt doch meinen Freund, wie happy ich danach war!” gerufen – wenn ich sage, dass das Ganzkörperpeeling plus anschließende Ganzkörpermassage mit einer Gesamtzeit von fast 80 Minuten die mit beste Massage meines Lebens war. Ich war selten so tiefenentspannt wie nach dieser Behandlung und wirklich, wirklich glücklich. Glaubt mir, mein Körper war weich wie ein Babypopo und jede Muskelverhärtung zumindest temporär, bis meine viele Schreibtischarbeit wieder dagegen wirkt, weggeknetet. Falls ihr ebenfalls ein Ganzkörper-Treatment im St. Regis Mardavall in Anspruch nehmen wollt – ich wurde von Eva behandelt und kann sie wirklich nur wärmstens weiterempfehlen!

Frühstück & Dinner im Aqua

Einer meiner Lieblingsparts, wenn es an exzellente Hotels geht: Das Essen! Jeder liebt gutes Essen, abwechslungsreiche Gerichte, eine Auswahl, bei welcher für jeden etwas dabei ist und natürlich, in der heutigen Zeit voll alternativer Ernährungsformen: eine möglichst positive Reaktion auf Sonderwünsche. Das alles war selbstredend gar kein Problem, nein sogar absoluter Standard im St. Regis. Wir trinken beispielsweise bevorzugt Nussmilch, wenn nicht möglich, dann laktosefreie Kuhmilch. Häufig stoßen wir damit auf Barrieren, hier war das natürlich überhaupt kein Problem. Das St. Regis Mardavall hat mehrere Restaurants; das Frühstück findet immer im Hauptrestaurant ‘Aqua’ statt, dort haben wir am 2. Abend (bzw. am ersten, richtigen, immerhin sind wir in der Nacht zuvor erst nach der Abendessenszeit eingetroffen) auch eine Dinnereinladung wahrgenommen.

Frühstück

Jeder der mich kennt weiß, dass ich kein großer Frühstücksfan bin. Das liegt zum größten Teil daran, dass ich morgens einfach nicht viel ‘herunter bekomme’ und mein Hungergefühl, anders als bei vielen anderen nach dem Aufstehen, quasi nicht existent ist. Anders ist es in Hotels wie diesem, welche mit einem wirklich ausladenden Frühstücksbuffet locken. Natürlich schafft auch dort mein Magen keine Unmengen, jedoch komme auch ich nicht drum herum, einige der Leckereien auszutesten. Von diversen, süßen Backwaren über verschiedene Brotsorten, ein großes Angebot an Müsli und Cornflakes, verschiedenste Nüsse und Kerne als Topping, ein großes Angebot an Wurst, Käse und anderen Belägen, Antipasti, Gemüse, ein riesiges Obst-Buffet, eine wirklich sehr große Auswahl an verschiedenen Marmeladen (auch Diät-Versionen!) und Honigsorten, verschiedene Säfte sowie frisch gepresster Orangensaft, Tee’s und natürlich frisch zubereitete Eierspeisen, Waffeln und Pfannkuchen – da werden Frühstücksträume wahr.

Dinner

Der Freitag, so muss ich sagen, war wirklich ein rundum perfekter Urlaubstag für uns – auch, wenn (ich wiederhole mich) das Wetter nicht mitgespielt hat. Dieses Fazit haben wir immer und immer wieder gezogen. Morgens sehr gut frühstücken und den Sport, der uns aktuell sehr begeistert, vier Stunden lang ausüben, den Nachmittag im Spa ausklingen lassen, für den Abend fertig machen und schließlich den Tag mit einem wirklich wahnsinnig guten Dinner beenden. Wir haben es uns richtig gut gehen lassen und konnten gar nicht anders, als vom Alltag abzuschalten.

Das Dinner im ‘Aqua’ war wirklich perfekt. Wir hatten große Probleme uns zu entscheiden, weil alles auf der Karte so einladend klang, dass wir zig mal hin und her überlegten, welche Speisen uns am meisten ansprachen. Gestartet wurde klassisch mit einem Aperitif und Brot mit verschiedenen Dips sowie natürlich: spanischen Oliven. Wir entschieden uns dazu, uns zwei Vorspeisen zu teilen und wählten einmal die “Cannelloni gefüllt mit Frischkäse und Hummer, Beurre Blanc und Trüffel” und das “Vitello Tonnato „Aqua“” was von der Menge her wirklich perfekt für zwei Personen war.

Als Hauptspeise dann gab es wahnsinnig gutes Chateau Briand mit verschiedenen Beilagen wie Perlzwiebeln, Kartoffelpüree und gebratenen Pilzen, Sauce Bearnaise und Rotwein-Jus. Für Nachtisch ist immer Platz – weshalb ich mich für meinen persönlichen Klassiker, das Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern entschied. Leute – ein Genuss. Ich würde mich jetzt gerade, mit hungrigem Magen und wenig Lust, zu kochen, gerne genau dorthin zurück, zu selbigem Menü beamen. Wahrscheinlich wäre das jedoch auch mit vollem Magen der Fall, so gut war es!

Zu guter Letzt folgt noch ein kleiner Extrapart – denn gerade für uns Golfer ist das St. Regis Mardavall, genau wie das Sheraton Arabella Golf, in welchem wir im Anschluss zwei Nächte verbrachten und über das ich euch in einem der nächsten Beiträge berichte, perfekt gelegen. Solltet ihr euch nicht für’s Golfen interessieren, so hoffe ich, dass ihr aus meinem Bericht über unsere zwei Tage im St. Regis Mardavall so einiges mitnehmen konntet. Ich kann euch wirklich nur ans Herz legen, dem in perfektem Abstand zu Palma gelegenen Hotel für euren nächsten, vielleicht etwas besondereren Urlaub, einen Besuch abzustatten. Wenn ihr euch einmal richtig verwöhnen lassen wollt, viel Wert auf eine gepflegte, großzügige Anlage, ein schickes Zimmer, außerordentlich gutes Essen, ein entspannendes Spa und wirklich zuvorkommende Mitarbeiter legt, dann seid ihr in dem Resort in jedem Fall bestens aufgehoben! :)

Golf Son Muntaner & Son Vida

Das St. Regis Mardavall ist nur wenige Autominuten entfernt von drei der schönsten Golfplätze Mallorcas. Die Plätze Son Muntaner, Son Vida und Son Quint laden jeden passionierten Golfspieler mit wahrhaft traumhaft angelegten Plätzen zu der ein oder anderen Runde bei schönem Wetter ein. Letzeres ist die Theorie, tatsächlich sind wir auf unserer 18-Loch-Runde am Freitagmorgen, welche wir auf dem Golfplatz Son Muntaner gespielt haben, anfänglich in einen ganz schönen Regenguss geraten. Zum Glück hatten wir das Cart dabei, sodass zumindest wir trockenen Fußes blieben. Ab Loch fünf dann hatten wir auch Glück, irgendwann kam sogar zaghaft die Sonne heraus. So oder so hat es super viel Spaß gemacht, den schönen Platz auszuprobieren und an unseren Fähigkeiten zu feilen. Ich hatte euch im August erzählt, dass wir letztes Jahr in Österreich die Platzreife gemacht haben – da ist es derzeit natürlich eine unserer Prioritäten, in den verschiedenen Urlauben möglichst viele Golfplätze auszuprobieren! :)

Den zweiten Platz, den wir ausprobierten, war der Golfplatz Son Vida. Diesmal nur in Form einer 9-Loch-Runde, da ein paar Stunden später schon der Flieger zurück nach Deutschland ging. Wir hatten mehr Glück mit dem Wetter – erst ein paar Minuten nach Beendigung unserer kleinen Runde kam ein Regenguss herunter. Son Vida ist ebenfalls ein toller Platz – das verstehen im Endeffekt nur Golfer, aber die endlosen Weiten, die tricky Hindernisse und das Spiel, teilweise über mehrere Ebenen, war wirklich eine spannende und schöne Herausforderung. Somit also mein kleiner Zusatz an alle Golfer: Solltet ihr einen Aufenthalt im St. Regis Mardavall oder dem zweiten Hotel, dem Sheraton Arabella Golf, buchen – dann nehmt euch auf jeden Fall genug Zeit, um die tollen Plätze zu bespielen!

// Dieser Beitrag ist im Rahmen einer wunderschönen Pressereise ins St. Regis Mardavall, in Zusammenarbeit mit der Marriott Hotelgruppe entstanden. Danke für den schönen Aufenthalt!

8 Kommentare

  1. Maria L.
    25. April 2018 / 15:03

    Danke für dieses sehr ausführliche Hotel Review, Vivian. Wir überlegten auch, in das Hotel zu fahren, weil es wirklich eine ideale Lage zu Palma hat und uns optisch sehr anspricht. Weiter so!

    Herzliche Grüße,
    Maria

    • Vivien
      Autor
      26. April 2018 / 17:32

      Gerne doch! Ich kann es euch wirklich nur ans Herz liegen, das St. Regis ist wirklich ein schööönes Hotel :)

  2. Selina
    25. April 2018 / 19:58

    Richtig schöner Post Vivi! Man liest deine Begeisterung total heraus :)

    • Vivien
      Autor
      26. April 2018 / 17:32

      Danke dir, Selina <3 Oh ja, ich bin wirklich begeistert :)

  3. Christine
    26. April 2018 / 12:07

    Ein toller Beitrag und echt schöne Bilder – trotz des Regenwetters hast du doch eine Menge Augenblicke einfangen können (:

    • Vivien
      Autor
      26. April 2018 / 17:32

      Lieben Dank Christine :) Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt :)

  4. 29. April 2018 / 13:27

    Oh wow, das Hotel sieht echt wunderschön aus! :)

    • Vivien
      Autor
      29. April 2018 / 15:12

      Uns hat es wirklich wahnsinnig gut gefallen! :)

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