Nach meinem letzten Travel-Beitrag über unsere Tage in Miami, kommt heute der zweite Beitrag über den USA-Kurzurlaub. Wir haben den zweiten Teil unserer Reise im schönen Key-West, der südlichsten Spitze der kontinentalen USA verbracht und es uns richtig gut gehen lassen. Ein Outfit dort am Strand habt ihr bereits gesehen, ich möchte euch aber noch unbedingt erzählen, was wir dort so alles unternommen haben und euch Fotos des wunderschönen Ortes in Florida zeigen.

Die Anreise nach Key West ist schon ein kleines, sehenswertes Abenteuer für sich, denn man fährt gut vier Stunden lang von Miami aus Richtung Südwesten, über kilometerlange Autobahnen direkt über dem Wasser, lediglich unterbrochen von einigen, kleineren und größeren Inseln wie etwa Key Largo oder eben ganz am Ende Key West. Diese Strecke wird auch einfach “The Keys” genannt – verpasst es auf keinen Fall, auf dem Hin- oder Rückweg einen “Key Lime Pie” in der Key Lime Pie Factoriy “Blond Giraffe” zu essen!

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Waldorf Astoria Casa Marina Hotel – Key West

Wir haben in einem wunderschönen Hotel gewohnt, dem Waldorf Astoria Casa Marina. Ich kann das Hotel wirklich uneingeschränkt empfehlen: eine schöne Pool-Landschaft, das Haupthaus, welches mit einer Flucht aus zwei Wassergraben und eingesäumt von Palmen direkt aufs Meer hinzu läuft, leckeres Essen im Frühstücksrestaurant, in der Cabana am weißen Sandstrand oder im Restaurant zwischen Meer und Pool unter freiem Sternenhimmel (…). Wenn man wollte, könnte man ohne weiteres eine ganze Woche nur in dem Hotel verbringen, ab und zu abends in die Stadt schlendern und es sich absolut gut gehen lassen. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, wünsche ich mich gleich wieder abends zurück in die Hängematten zwischen die Palmen am Strand…

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Die “Anbindung” an den Rest der Stadt ist definitiv in Ordnung – das meiste spielt sich auf der Duval Street, in der Altstadt, am Hafen und den Seitenstraßen rund um diese Hauptstraßen ab. Bis zum Hafen mussten wir im normalen Tempo schon gut eine halbe Stunde laufen, aber diese Bewegung tut auch im Urlaub gut und es ist sowieso empfehlenswert, die einzelnen Straßen zu Fuß abzulaufen – fast alle Fotos habe ich unterwegs auf unseren Wegen zu Fuß aufgenommen! Wir können euch das Hotel jedenfalls wärmstens (das ist es in Key West allemal..) empfehlen und kommen vielleicht eines Tages zurück!

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Sunset Cruise & Sunset Party

Natürlich haben wir unsere Zeit in Key West nicht nur im Hotel verbracht, sondern gut genutzt und einige Aktivitäten gebucht. Unter anderem ist Key West für die allabendlichen Sunset Partys am gleichnamigen Sunset Pier bekannt. Dort trifft man Schausteller und Verkäufer en masse, es wird gefeiert und getrunken, die zahlreichen Bars und Restaurants sind so gebaut, dass man optimale Sicht auf die untergehende Sonne hat und es ist wirkliche in richtiges, sehenswertes Spektakel. So miterlebt habe ich es auch im Jahr 2009, u.a. wurde ich dort Zeugin eines süßen Heiratsantrags mittels eines Spruchbandes an einer Propellermaschine – ich denke, das ist nicht allzu selten in Key West!

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Dieses Jahr haben wir uns dazu entschlossen, den Sonnenuntergang gleich am ersten Abend auf einem Segelboot in Form eines Sunset Cruise’ mitzunehmen und saßen mit Bier, Pfirsich-Champagner, Garnelen zum selbst pulen und einigen, anderen Snacks gemütlich mit einer kleinen Anzahl von Leuten an Deck eines Bootes. Gut zwei Stunden schipperten wir um Key West herum und erlebten einen wirklich schönen Sonnenuntergang. Absolut empfehlenswert, auch wenn ihr eine Alternative zur klassischen Sunset Party am Pier sucht!

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Duval Street, Old Town & Harbour

Key West spielt sich, wie oben erwähnt, besonders in der Area Duval Street, Old Town und am Hafen ab. Zudem lebt die Stadt von der Architektur und “Aufmachung”. Man fühlt sich ein bisschen wie in einem Disney Film – alles ist hübsch und bunt und verziert, mit richtig viel Liebe zum Detail. Meine Familie und ich hatten uns schon damals aus diesem Grund in die süße Stadt verliebt, und ich glaube jeder, der in seinem Leben dort hin kommt, verfällt dem Charme sofort.

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Die Häuschen sind allesamt in bunten Pastellfarben gestrichen, man findet Stuck, Dekorationen und liebevolle Accessoires und Flaggen (übrigens nicht nur die US-Amerikanische, sondern auch jede Menge “Regenbogenflaggen” – Key West ist eine “Hochburg” der Homosexuellen und gilt als einer der “gayfreundlichsten” Reiseziele überhaupt. Ich finde das ganz großartig und man merkt davon auch im Stadtbild wirklich viel – achtet u.a. auf den bunten Zebrastreifen). Selbst Lebensmittelläden oder das städtische Starbucks haben enorm Charme und sind der Szenerie angepasst. Allein aus diesem Grund ist Key West eines meiner liebsten Reiseziele überhaupt.

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Auch Essen gehen könnt ihr in der kleinen Stadt sehr gut – es gibt eine Menge Restaurants, Cafés und Bars, wir waren mehrmals täglich in verschiedenen Etablissements essen und können wirklich alles empfehlen. Grundsätzlich gilt: einfach treiben lassen, schauen worauf man Lust hat (es ist wirklich für jeden etwas dabei) und ggf. bei Tripadvisor oder Yelp reinschauen. Ihr werdet definitiv nicht enttäuscht.

Übrigens ist Key West für eine bestimmte Muschelart, die “Conch”, bekannt – ich habe sie in Form von “Conch Fritters” probiert – für Meeresfrüchte-Fans definitiv ein Must-Do!

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Vom Hafen aus haben wir auch eine Schnorcheltour gemacht, welche einen Nachmittag gedauert hat. Die Bootstour hat Spaß gemacht, und auch das Schnorcheln war in Ordnung (auch wenn wir nicht die artenreichsten Riffe gesehen haben) aber ich muss beim Schnorcheln generell sagen, dass ich durch’s Tauchen verwöhnt bin und eigentlich nicht mehr so gerne Schnorcheln gehe. Trotzdem kann ich es für alle nicht-Taucher – was wahrscheinlich der Großteil ist! – empfehlen. Spaß macht es trotzdem und wenn man ein gutes Riff erwischt, dann kann man wirklich wunderschöne, bunte Unterwasserwelten entdecken.

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Southernmost Point at Sunrise

Ein weiteres Highlight Key Wests ist der Southermost Point. Key West ist der südlichste Punkt der kontinentalen USA und das zeichnet unter anderem eine Sehenswürdigkeit der Stadt aus. Am südlichsten Punkt (der aller südlichste ist streng genommen eine Funkstation oder so etwas, aber der südlichste zugängliche) steht eine kegelförmige, bunte Steinsäule, die auch als beliebtes Fotomotiv dient. Wir sind auf unseren Spaziergängen vom Hotel in die Stadt auf halbem Weg öfter an diesem Punkt vorbei gekommen und haben stets meterlange Schlangen an Touristen vorgefunden, die das Motiv vor ihrer Linse haben wollten.

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Wir haben uns das nicht angetan und uns stattdessen für eine vielleicht extremere, aber deutlich entspanntere Version entschieden und sind um 5 Uhr morgens aus dem Bett gehüpft, um zum Southermost Point zu laufen und an ihm den Sonnenaufgang zu beobachten und schließlich unsere Fotos in Ruhe zu machen. Nach Sonnenaufgang gegen halb 7 wurde es übrigens auch direkt belebter – wir haben also alles richtig gemacht. Schlaf nachgeholt wurde in einer Hängematte am Strand – auch nicht die schlechteste Lösung.

Ihr merkt, ich bin sehr begeistert von Key West und habe den kurzen Aufenthalt von drei, vier Tagen dort sehr genossen. Ich kann mir gut vorstellen, auch ein drittes Mal irgendwann hin zu fahren – auch wenn ich absolut kein Typ bin, der gerne zwei mal an den selben Ort fährt. Solltet ihr mal nach Florida und Miami kommen, versprecht mir, auf jeden Fall über die Keys nach Key West zu fahren!

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12 Kommentare

  1. 10. August 2016 / 18:06

    Das sind so wundervolle Bilder. Mein letzter Florida Urlaub ist leider schon so lange her, dass ich sehr starke Sehnsucht habe :(
    Liebste Grüße
    Sophia
    http://miss-phiaselle.com/

    • Vivien
      Autor
      10. August 2016 / 18:48

      Vielen lieben Dank! :) Du folgst mir auf Instagram, kann das sein?

  2. Jule
    10. August 2016 / 20:51

    Tolle Bilder und ein schöner Beitrag! Mein Bruder und ich wolle evtl auch nach Miami und dann auch nach Key West.. Weißt du, ob es Möglichkeiten gibt nach Key wWest zu kommen und nicht selbst zu fahren? Traue mir das fahren im Linksverkehr nicht wirklich zu :/

    • Vivien
      Autor
      11. August 2016 / 14:32

      Lieben Dank! :) Macht das unbedingt!! Also falls ihr nach Miami fahrt, dann rate ich euch einen Abstecher nach Key West in jedem Fall. Also, um erst mal Klarheit zu schaffen: in den USA ist kein Linksverkehr! :D Heißt, du kannst da ganz normal Auto fahren. Außerdem ist dort überall Geschwindigkeitsbegrenzung, heißt es sind auch eig. keine Raser unterwegs und du sitzt meist eh in riesigen Autos und keinen Kleinwagen wie hier häufig. Das einzige, was du beachten musst, ist dass man an Ampeln wenn frei ist IMMER rechts abbiegen darf und dass man von rechts überholen darf, sprich es gibt kein Überholverbot (was gar nicht so schlecht ist). Aber um deine Frage trotzdem zu beantworten: Es gibt z.B Tages-Busreisen, mit denen man nach Key West kommt! Da fährt man morgens hin und nachts zurück – allerdings schätze ich, dass es auch in jedem Fall die Option gibt, mit dem Bus anzureisen und 2,3 Tage später wieder mit einem Bus zurück zu kommen – alles kein Problem! :)

    • Jule
      11. August 2016 / 21:34

      Oh man, meinte ich auch haha ich habe 3 Jahre in England gelebt und manchmal bringe ich das alles noch etwas durcheinander :D
      Auf jEden Fall die andere Seite als in England :D

      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! :)

    • Vivien
      Autor
      11. August 2016 / 22:54

      Haha kein Problem! :D Richtig, in England ist das ja so – aber ansonsten eher selten auf der Welt :D! Gerne doch!

  3. Maria
    10. August 2016 / 22:36

    wow tolle impressionen! mit wem bist du auf deinen großen reisen immer so unterwegs? Ich hab irgendwie nie wen für so große reisen :(

    • Vivien
      Autor
      11. August 2016 / 14:29

      Lieben Dank! Das ist total unterschiedlich – früher, also bis 19,20 immer mit meinen Eltern (logischerweise), und danach mit verschiedensten Personen. 2014 z.B. mit meinem damaligen Freund in Marrakesch und Thailand, letztes Jahr habe ich Freundinnen in Indonesien (Bali) besucht, in dem USA Urlaub dieses Jahr war ich mit meinem jetzigen Freund und in 2,3 Wochen geht’s nach Sri Lanka mit meiner besten Freundin. Ist also wirklich extrem unterschiedlich und reicht von Partner über Familie zu Freundinnen! Aber nicht verzagen, das ergibt sich irgendwann alles, bei mir ist das meiste immer recht spontan entstanden und man darf nicht drauf warten. Oder aktiv was dafür tun und einfach mal im Freundeskreis (auch im erweiterten!) nachfragen, irgendwen gibt’s immer der Interesse an Fernreisen hat und oft ergeben sich so richtig coole Reisepartner und Konstellationen! :)

  4. 11. August 2016 / 7:32

    Was für tolle Bilder. Wir sind leider nur einen Tag da, aber immerhin. Am nächsten Tag geht es dann schon nach Naples. Das werden zwei wirklich anstrengende Tage werden, aber wir wollen ja so viel wie möglich aus dem Urlaub mitnehmen :)

    Liebe Grüße
    Susanne

    • Vivien
      Autor
      11. August 2016 / 14:26

      Vielen lieben Dank! :) Ich wünsche euch ganz viel Spaß – 2009 war ich mit meinen Eltern auch nur einen Tag dort, und das hat sich trotzdem absolut gelohnt! Und ich bin auch so jemand – ich entspanne auch gern den ein oder anderen Tag und lasse mich gern treiben, aber insgesamt nehme ich am meisten aus einem Urlaub mit, wenn ich viel sehe und rumkomme!

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